Heisenbergstraße: Das Ausweichquartier nimmt Form an

Dienstag, 16. November 2021
Ein Nobelpreisträger als Namensgeber: Heisenbergstraße 16 lautet die aktuelle Anschrift des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften in Rheinbach. Benannt ist die Straße nach dem Physiker Werner Heisenberg. Der Fachbereich hat hier, nur wenige Minuten vom Campus Rheinbach, ein Ausweichquartier gefunden und innerhalb staunenswert kurzer Zeit so weit eingerichtet, dass die Lehre weitergeführt werden kann – und dies sogar im Präsenzbetrieb.
Das Bild zeigt das Gebäude Heisenbergstraße 16 von außen
Das angemietete Gebäude an der Heisenbergstraße. Foto: MS

Hochschulpräsident Hartmut Ihne hat sich bei seinem jüngsten Besuch ein Bild gemacht, wie der Präsenzbetrieb im Ausweichquartier angelaufen ist. Einmal mehr zeigte er sich beeindruckt von der Aufbauleistung, die die Angehörigen und Studierenden des Fachbereichs in vielen Stunden freiwilliger Arbeit vollbracht haben. Und er erneuerte seine Zusicherung, den Fachbereich darin zu unterstützen, die Qualität der Lehre auf dem bekannt hohen Niveau zu halten.

Nach den schweren Flutschäden vom Juli werden die Gebäude auf dem Campus in Rheinbach aktuell instandgesetzt. Bei der Suche nach Ersatzräumen ist die Hochschule unter anderem in der Heisenbergstraße fündig geworden. Dort hatte die Deutsche Nanoschicht ihre Produktionsstätte. Das Unternehmen befasste sich mit chemischen Beschichtungsverfahren. Die kurzfristige Anmietung durch die Hochschule war möglich, da das Gebäude leer stand. In den Hallen im Erdgeschoss hat der Fachbereich vor allem Laborarbeitsplätze eingerichtet. In den oberen Etagen gibt es Büro- und Besprechungsräume, die nun von den Naturwissenschaftlern sowie dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften genutzt werden. Der Gebäudekomplex bietet eine Fläche von 5000 Quadratmetern. Auch die Bibliothek hat vorübergehend ein kleines Quartier bezogen.