Hochschule als Bestenschmiede

Mittwoch, 6. Juni 2018
Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verhilft nicht nur ihren Studierenden in 19 Bachelor- und 16 Master-Studiengängen zu einem Abschluss. Seit vielen Jahren bildet sie außerdem in der Verwaltung, im Bibliothekswesen, in den Naturwissenschaften und in der IT auch ganz klassisch Azubis aus.
Claudia Kleinfeld unf Hartmut Ihne in Sankt Augustin
Präsident Hartmut Ihne und die Biologin Claudia Kleinfeld. Foto: H-BRS/E. Tritschler

Eine besondere Stärke weist der Fachbereich Angewandte Naturwissenschaft in der Ausbildung von Biologielaboranten aus. Dort haben seit 2006 bislang 13 Azubis ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen, fünf weitere befinden sich derzeit im ersten, zweiten und dritten Lehrjahr, sagt Claudia Kleinfeld, zentrale Ansprechpartnerin bei Bewerbungen der Bio-Azubis. Die Lehre abzuschließen, ist eine Sache, die andere, sie besonders gut zu beenden. Die Erfolgsquote kann sich sehen lassen: In den Jahren 2009, 2016 und 2017 stellte der Fachbereich mit Wojciech Leszczynski, Milena Steinhoff und Annika Last jeweils die besten Biologielaboranten im Gebiet der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg. 2011 wurde Nadine Stefanzcyk sogar als Landesbeste ausgezeichnet. 2017 belegte zudem Pia Heyermann den dritten Platz im Kammergebiet.

Hochschulpräsident Hartmut Ihne dankte Claudia Kleinfeld stellvertretend für alle anderen Ausbildern für die „großartigen Erfolge bei der ausgezeichneten Qualifizierung unserer Azubis“. Er hält es „für eine gesellschaftliche Verpflichtung und eine Notwendigkeit, dass die Hochschule auch Ausbildungsbetrieb ist“. Studium und berufliche Ausbildung bewegten sich in vielerlei Hinsicht aufeinander zu. Darüber und wegen des regelmäßigen Erfolgs der Azubis tauschte er sich mit Kleinfeld aus. Und tatsächlich gibt es möglicherweise ein Erfolgsrezept - oder wenigstens eine Zutat zum Erfolg: Im Fachbereich gibt es in der Biologie gleich vier Ausbilder, von denen jeder immer nur einen oder maximal zwei Azubis persönlich betreut.