Nachhaltigkeit ist prägendes Thema der neuen Amtszeit

Mittwoch, 21. Oktober 2020
Nach seiner Wiederwahl im vergangenen Dezember ist Hochschulpräsident Hartmut Ihne nun offiziell in seine dritte Amtszeit gestartet. In Düsseldorf erhielt er von Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Ernennungsurkunde. Norbert Jung, Vorsitzender des Senats der Hochschule, war bei der Übergabe anwesend.
NRW-Wissenschaftsministerin Isabell Pfeiffer-Poensgen überreichte Präsident Hartmut Ihne im Beisein des H-BRS-Senatsvorsitzenden Norbert Jung die Urkunde für seine dritte Amtszeit. Foto: MKW
NRW-Wissenschaftsministerin Isabell Pfeiffer-Poensgen überreichte Präsident Hartmut Ihne (li) im Beisein des H-BRS-Senatsvorsitzenden Norbert Jung die Urkunde für seine dritte Amtszeit. Foto: MKW

Hartmut Ihne ist seit November 2008 Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Im vergangenen Jahr kandidierte er auf Vorschlag des Senats und des Hochschulrats erneut und wurde mit großer Mehrheit von der Hochschulwahlversammlung im Amt bestätigt. Die Amtszeit dauert bis zum 31. Oktober 2024.

In den kommenden Jahren will Ihne besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit legen – eine Daueraufgabe, die sich auf vielen Gebieten niederschlägt.  „Ich sehe Nachhaltigkeit als durchgängiges Thema in Lehre, Forschung und Transfer, aber auch in unserer Infrastruktur und in der Administration“, sagt der Hochschulpräsident. Apropos Infrastruktur: Die Hochschule soll in den kommenden Jahren weiter wachsen. Sowohl in Sankt Augustin als auch in Rheinbach ist erneut eine bauliche Erweiterung des Campus vorgesehen.

Ein Thema, das Ihne weiter voranbringen will, sind die eigenständigen Promotionsmöglichkeiten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW). Die bevorstehende Gründung des Promotionskollegs NRW sei ein bedeutender Schritt für die angewandte Forschung an den HAWs und den Wissenschaftsstandort NRW insgesamt, so Ihne. Die H-BRS, vor zehn Jahren die erste Hochschule in NRW mit eigenem Graduierteninstitut, ist dem Promotionskolleg auf Beschluss von Senat und Hochschulrat beigetreten.

Hartmut Ihne geht davon aus, dass die Folgen der Corona-Pandemie die Hochschulen noch längere Zeit begleiten werden. „Corona führte dazu, dass die digitale und die hybride Lehre eine ungeheure Dynamik erhalten haben“, sagt er, „wir müssen diese neuen Lehrmöglichkeiten formen und weiterentwickeln.“

Ein weiteres wichtiges Projekt in der neuen Amtszeit: die erfolgreiche Fortsetzung der Projekte innerhalb der „Innovativen Hochschule“, einer Bund-Länder-Initiative zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers.