"Ohne Mittelbau massive Nachteile im Wettbewerb"

Dienstag, 1. September 2020
Im Interview mit dem Hochschullehrerbund spricht Professor Dr. Dirk Reith, Leiter des Forschungsinstituts für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz, über seine Forschungsprofessur, seine Erfahrungen im Coronasemester, den Unterschied zur Universitätsprofessur und den Alltag in der Hochschule. Ferner erklärt Reith, warum er eine Reduzierung des Lehrdeputats und mehr wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften für unerlässlich hält.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Dirk Reith mit den Kollegen Martin Schenk (l.) und Dr. Karl Kirschner (r.) und der Forschungstipendiatin Katarina Odak, 2019. Foto: Marco Hülsmann

Die Kamapagne "12+1" des Hochschullehrerbunds möchte erreichen, dass Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW), über mehr Freiraum für Forschung und Transfer verfügen. Die Innovationskraft der HAW treibe die wichtigen Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft voran. Deshalb fordert die Bundesvereinigung eine Senkung des Lehrpensums auf maximal zwölf Semesterwochenstunden sowie eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter pro Professur.