Recht und Compliance
Checkliste zulässige Nutzung KI-Systeme
DOs and DON’Ts beim Umgang mit Generativer Künstlicher Intelligenz
Der Einsatz generativer KI-Systeme bringt verschiedene Herausforderungen mit sich. Neben technischen und praktischen Aspekten spielen insbesondere rechtliche Fragen – etwa zum Datenschutz, Urheberrecht oder zur Vertraulichkeit von Informationen – sowie der verantwortungsvolle Umgang mit KI-generierten Inhalten eine zentrale Rolle.Generative KI-Systeme unterscheiden sich heute erheblich in ihrer Funktionsweise. Während klassische Chatbots einzelne Prompts verarbeiten, analysieren andere Systeme vollständige Dokumente, greifen auf verbundene Datenquellen zu oder führen eigenständig Aufgaben aus. Unabhängig von der Art des KI-Systems gelten jedoch dieselben rechtlichen und organisatorischen Grundsätze.
Für welche Nutzungsszenarien gilt diese Checkliste?
Klassische KI-Chatbots
Beispiele: KI:connect, ChatGPT, Claude
Besonders zu beachten: Eingabe von Prompts und vertraulichen Informationen.
Dokumentenzentrierte KI
Beispiele: NotebookLM, ChatGPT Projects, Claude Projects
Besonders zu beachten: Upload vollständiger Dokumente und deren datenschutz-, urheber- und vertragsrechtliche Zulässigkeit.
KI-Agenten
Beispiele: ChatGPT Agent, Copilot Actions
Besonders zu beachten: Eigenständige Ausführung von Aufgaben und Handlungen im Namen der Nutzenden.
Verbundene Datenquellen
Beispiele: Google Drive, OneDrive, GitHub
Besonders zu beachten: Zugriff auf umfangreiche Datenbestände und die Prüfung bestehender Berechtigungen.
Bild-, Audio- und Video-KI
Beispiele: Midjourney, Runway, ElevenLabs
Besonders zu beachten: Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht und der verantwortungsvolle Umgang mit erzeugten Medien.