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In der Bibliothek Sankt Augustin: Visionäre Forscherinnen

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Freitag, 9. Januar 2026

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) ist 2025 30 Jahre alt geworden. Als Beitrag zum Jubiläumsjahr würdigt sie mit einer öffentlichen Ausstellung 30 Ausnahmewissenschaftlerinnen, die in den vergangenen 300 Jahren sehr erfolgreich waren, im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen aber vielfach unbekannt blieben. Die Schau mit dem Titel „Visionäre Forscherinnen – 300 Jahre Wissenschaft aus weiblicher Perspektive“ war am Campus Rheinbach zu sehen. Jetzt ist sie nach Sankt Augustin zurückkehrt.

„Mit dieser Ausstellung würdigen wir die Leistungen von Frauen in der Wissenschaft und machen sichtbar, wie sehr ihr Beitrag unsere Gesellschaft bereichert. Es geht um Anerkennung und um Ermutigung für alle, die ihren eigenen Weg in Forschung und Lehre gehen wollen“, sagt Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. 

Porträtierte Frauen mit Vorbildcharakter

Ursprünglich sollte die Ausstellung zum 25-jährigen Bestehen der Hochschule gezeigt werden, doch konnte sie wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Dann kam das Projekt doch noch zur Umsetzung, initiiert und kuratiert von Sabine Baumgartner und Fidegnon Witte vom Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT).  „Die porträtierten Frauen waren und sind nicht nur in ihren jeweiligen Fachdisziplinen wegbereitend, sondern haben in ihrem leidenschaftlichen und mutigen Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Emanzipation, Integration und Nachhaltigkeit über die Fachgrenzen hinaus in jedem einzelnen Fall Vorbildcharakter“, so Fidegnon Witte. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule, Dr. Barbara Hillen-Haas, und Josephine Kullat, Gender Consultant im Projekt PeP@h-brs.de.

Unter den 30 Frauen sind Größen wie die Nobelpreisträgerin Marie Curie, die Vorstandsvorsitzende von General Motors, Mary Barra, oder die kürzlich verstorbene Verhaltensforscherin Jane Goodall. Weniger bekannt ist dagegen die dänische Geodätin und Seismologin Inge Lehmann, die die Existenz des festen inneren Erdkerns entdeckte, was das Verständnis der Erdstruktur revolutionierte. Ebenfalls vertreten ist die Kernphysikerin Lise Meitner, die zeitlebens eng mit dem Chemiker Otto Hahn zusammenarbeitete, dem 1944 der Nobelpreis für den Nachweis der Kernspaltung zugesprochen wurde. Sie selbst wurde 48 Mal für den Nobelpreis nominiert, ging aber stets leer aus.

Großformatige Fotocollagen mit Kurzbiographien

Die Ausstellung besteht aus großformatigen Fotocollagen, versehen mit Kurzbiographien, und wurde am Mittwoch, 26. November 2025, in der Bibliothek in Sankt Augustin eröffnet. Danach war sie für mehrere Wochen in der Bibliothek am Campus Rheinbach zu sehen. 

Vom 9. Februar 2026 bis zum 31. März 2026 gibt es dann erneut die Gelegenheit, sich die Ausstellung in Sankt Augustin (in der Bibliothek) anzuschauen. Der Eintritt ist kostenlos. Begleitet wird die Schau durch eine umfangreiche Auswahl an Literatur zum Thema.

Bei der Umsetzung der Ausstellung zum Ausklang ihres Jubiläumsjahres hat die Hochschule mit regionalen Partnern zusammengearbeitet, die sich als Patinnen und Paten für die einzelnen Wissenschaftlerinnen an der Finanzierung des Projekts beteiligten. Die Patinnen und Paten sind Spectral Service, EATON/Hein Möller-Stiftung, Stadtwerke Bonn, Carl Knauber Holding, Conet, Kreissparkasse Köln, Reinold-Hagen-Stiftung, Miltenyi biotec, IHK, Solidaris, CPA ReDev, HiSolutions und C. Gerhardt. 

 

Kontakt

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