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IFGA-Gründungsdirektor Harald Illges im Ruhestand
Dass er sich in seinem Berufsleben auf das Thema Immunologie und Autoimmunerkrankungen spezialisieren wollte, stand für Harald Illges schon seit dem Studium fest. „Diese systemischen Erkrankungen sind sehr komplex und es gibt fortlaufend neue Erkenntnisse“, sagt der gebürtige Leverkusener. Er studierte Biologie an der Universität zu Köln und wurde dort promoviert. Danach ging er für zweieinhalb Jahre an die University of Alabama. Nach seiner Rückkehr aus den USA arbeitete er zunächst als Postdoc an der Universitätsklinik Freiburg und dann an der Uni Konstanz, wo er sich habilitierte. Zugleich baute er dort in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Kanton Thurgau ein An-Institut zur Biotechnologie auf.
Als an der H-BRS dann eine Professur für Immunologie und Zellbiologie ausgeschrieben wurde, zögerte er nicht mit der Bewerbung und wechselte an die erst ein paar Jahre zuvor gegründete junge und dynamische Hochschule. „Man konnte hier sehr viel machen. Und die Professur bietet einem die Freiheit für Forschung und Entwicklung“, sagt er. „Mir ist der Anwendungsbezug immer wichtig gewesen. So passte das für mich sehr gut.“ Mehr als 60 Veröffentlichungen hat der Studiengangsleiter Biomedical Sciences neben der Lehre im Laufe der Zeit verfasst.
2018 Gründungsdirektor des IFGA
Um die biologische Forschung am Fachbereich zu fördern, setzte sich Illges auch für die Gründung des Instituts für funktionale Gen-Analytik ein. 2018 wurde er neben Professor Ralf Thiele aus dem Fachbereich Informatik dessen Gründungsdirektor. „Wenn große Datenmengen analysiert werden müssen, geht das nicht ohne die Informatik“, sagt Illges zum damaligen Schwerpunkt DNA-Analytik und Sequenzierung. Das Duo stand dem Institut bis 2024 vor.
Nach einer bereichernden Zeit an der H-BRS beginnt für Illges nun eine neue Lebensphase. Der Biologie bleibt er aber verbunden. Er schreibt weiter Gutachten für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und hat nun mehr Zeit, Fachliteratur zu lesen. „In der Biologie verdoppelt sich das Wissen alle zehn Jahre“, sagt er. „Ich habe den Beruf nicht wegen der Karrieremöglichkeiten gewählt, sondern aus Interesse. Und in der biologischen Forschung passiert sehr viel.“
Kontakt
Harald Illges
Ehemaliger Professor für Immunologie und Zellbiologie (in Ruhestand)
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53359, Rheinbach
Daniela Greulich
Stellvertretende Leitung der Stabsstelle, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
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