Forschungsförderung NRW

Programme des Landes Nordrhein-Westfalen für Fachhochschulen

Die Forschungsförderung in Nordrhein-Westfalen orientiert sich an den großen gesellschaftlichen Herausforderungen Klimawandel, demographische Entwicklung, Gesundheit und Ernährungssicherheit, Ressourcenverknappung, Energieversorgung, Zugang zu Informationen und Mobilität.

Ausschreibungen zu den verschiedenen Themen- und Forschungsfeldern werden auf den Seiten des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) veröffentlicht.

Wegen der sehr speziellen Förderbedingungen, die häufig auch Eigenmittel der Hochschule zur Projektfinanzierung erforderlich machen, sollten sich alle Antragsinteressierte (auch als Partner in Konsortien) schon im Vorfeld unbedingt durch das Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT) beraten lassen.

  • Fokus Forschung HAW (FF HAW-Geräte): Neuberufene Professor*innen können Geräte bis zu einer Wertgrenze in Höhe von 100.000 € beschaffen. Die Fördersumme beträgt maximal 67.500 €.
  • Fokus Forschung HAW (FF HAW-Kooperation): Förderung von interdisziplinären, profilbildenden Kooperationsvorhaben von mindestens zwei, in der Regel drei Professor*innen einer HAW. Gleichzeitig ist eine befristete Entlastung der Lehrverpflichtung möglich. Die Fördersumme beträgt maximal 250.000 €.
  • FH ZEIT für FORSCHUNG: Forschungsstarke Professorinnen und Professoren, die drängende und innovative Forschungsfragen aufgreifen und deren Forschung erkennbar von der Hochschule mitgetragen wird. Die maximale Fördersumme beträgt 300.000 €.

 

Programme zur Kooperation von Unternehmen und Hochschule

  • MID-Gutscheine:
    • Förderlinie MID-Assistent/in: KMU werden unterstützt, Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig den Wissens- und Technologietransfer in den Betrieb hinein voranzutreiben: Junge Hochschulabsolvent*innen werden im Unternehmen angestellt, um ihr frisch erworbenes Wissen in einem konkreten Digitalisierungs- oder Innovationsprojekt einzubringen.
    • Förderlinie MID-Analyse: Förderung von Unternehmer*innen um wissenschaftliche und technologische Expertise aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen hinzuzuziehen. Hierfür können sie bis zu 15.000 € erhalten. Damit erhalten sie die Möglichkeit, z.B. die Machbarkeit ihrer Vorhaben zu prüfen oder geeignete Werkstoffe zu untersuchen.
    • Förderlinie MID-Innovation: KMU können Prototypen bauen lassen, innovative Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren testen, anpassen und sie bis zur Markt- bzw. Einsatzreife weiterentwickeln. Es können ausschließlich Hochschulen und Forschungseinrichtungen beauftragt werden. Voraussetzung sind bereits vorliegende Analyseergebnisse aus einer Vorfeldstudie. Die Förderung beträgt bis zu 40.000 €