Hochschulgesellschaft Bonn-Rhein-Sieg ehrt Absolventen

Donnerstag, 31. Oktober 2019
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014/00hg/10-2019 – TV
Das Deutsche Museum war am 25. Oktober 2019 wieder Schauplatz für die Verleihung von Förderpreisen für herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) durch die Hochschulgesellschaft Bonn-Rhein-Sieg. Auch der Verfasser einer Doktorarbeit wurde ausgezeichnet. Die Preise sind mit je 1000 Euro dotiert und werden wesentlich von Mitgliedsunternehmen der Hochschulgesellschaft gestiftet.
Absolventen erhielten Preise für ihre herausragende Abschlussarbeiten: Preisträger, Stifter, Betreuer und Laudatoren. Foto: Eva Tritschler
Absolventen erhielten Preise für ihre herausragende Abschlussarbeiten: Preisträger, Stifter, Betreuer, Laudatoren sowie Vertreter der Hochschulgesellschaft und des Präsidiums. Foto: Eva Tritschler

Rund 240 junge Talente wurden bisher von der Hochschulgesellschaft Bonn-Rhein-Sieg mit insgesamt rund 220.000 Euro ausgestattet, der Preis für exzellente Abschlussarbeiten wurde gelegentlich auch geteilt, weil eine Auswahl angesichts der Qualität zweier eingereichter Arbeiten unmöglich schien. Die Hochschulgesellschaft legt als Maßstab für die Preisvergabe nicht nur fachliche Merkmale zugrunde, sondern berücksichtigt nur Kandidaten, die darüber hinaus gesellschaftliches Engagement gezeigt haben. „Das Deutsche Museum Bonn ist ein inspirierender Ort, an dem wir nur zu gerne Preise für wissenschaftliche Arbeiten verleihen“, sagte Ulrike Lüneburg, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Hochschulgesellschaft, „denn wir würdigen die Leidenschaft für ein Thema und den Ehrgeiz, neue Erkenntnisse wissenschaftliche aufzuarbeiten.“ Dies sei etwas, das auch das Museum mit seinen Ausstellungen erreichen wolle. Die preisgekrönten Arbeiten böten zudem das Potenzial, sie in einem Unternehmen mit Gewinn auch tatsächlich umzusetzen.

Hochschulpräsident Hartmut Ihne gratulierte den 17 Preisträgerinnen und Preisträgern dieses Jahres ebenfalls und ließ seine Erwartung durchblicken: „Sie zeigen, dass sie nicht nur gute Forschungsideen haben, sondern diese auch lösungsorientiert konkretisieren und in der Praxis anwenden können. Und wer solches Potenzial bei der angewandten Forschung unter Beweis stellt, in dem steckt noch viel mehr. Ihre künftigen Arbeitgeber dürfen sich glücklich schätzen.“

Die Geehrten stellten bei der Feier in wenigen Worten ihre Arbeit vor, die jeweiligen Betreuer würdigten sowohl die Arbeiten als auch die Preisträgerinnen und Preisträger. Beim anschließenden Empfang bot sich die gute Gelegenheit, im Gespräch die Kontakte zwischen Absolventen und Stiftern zu vertiefen. Außerdem wurde in der Ausstellung des Deutschen Museums über Exponate und ihre Anwendung und Entwicklung gefachsimpelt.

Preisträger und Stifter

Für ihre Bachelorarbeit erhielten einen Preis:

  • Tatjana Stürzer (Sozialversicherung) – Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
  • Jennifer Brettschneider (Betriebswirtschaft Sankt Augustin) – true fruits GmbH
  • Katrin Nicole Duda (Wirtschaftspsychologie) – Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA
  • Helmut Buhler (Informatik) – SVA System Vertrieb Alexander GmbH
  • Holger Karwanni (Wirtschaftsinformatik) – Bechtle IT-Systemhaus Bonn
  • Fabian Peitzmeier (Maschinenbau) – Wirtgen GmbH
  • Johanna Illmer (Elektrotechnik) – Eaton Industries/Hein-Moeller-Stiftung
  • Paulina Zacharias (Technikjournalismus/PR) – BRS Institut für Internationale Studien
  • Lena Faßbender (Chemie mit Materialwissenschaften) – Dr. Reinold Hagen Stiftung
  • Mareen Kettemann (Naturwissenschaftliche Forensik) – Innovatec Gerätetechnik GmbH
  • Nicholas A. Gallagher (Applied Biology) – Stiftung Evolution

Für ihre Masterarbeit erhielten einen Preis:

  • Hanna König (Marketing) – Kreissparkasse Köln
  • Aleksandra Paluch (Wirtschaftspsychologie) – dhpg Dr. Harzem & Partner mbH
  • Gabriela Cortés (Informatik) – Rupf Industries
  • Nadja Krenzien (Technik- und Innovationskommunikation) – BHC Gummi-Metall
  • Mhd Aghyad Al Kabbani (Biomedical Sciences) – Universal DX (UDX)

Für seine Doktorarbeit erhielt einen Preis:

  • Dr. Michel Bergs – Industrie- und Handelsclub Bonn e. V.