NRW-Stipendiatin aus Jordanien studiert in Rheinbach

Mittwoch, 13. August 2014
ID: 
080/05bio/08-2014
Das Foto zeigt Stipendiatin Siwas Al-Talafhah mit Doktorandin Dorothee Schipper, die den Gast aus Jordanien während ihres Aufenthaltes in Rheinbach betreut. (Foto: HBRS/Anne Seifert)

Seit 2010 unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen mit dem Nahost-Förderprogramm neben Studierenden aus Israel und Palästina auch Masterstudierende und Doktoranden aus Jordanien. Mit Siwar Al-Talafhah begrüßt auch die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eine Stipendiatin aus diesem Programm.

Siwar Al-Talafahah ist Masterstudentin der Biotechnologie im vierten Semester und hat vor zwei Monaten die Yarmouk Universität in Irbid, Jordanien, mit dem Campus Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg getauscht. Sie möchte ihren dreimonatigen Aufenthalt in Deutschland nutzen, um im Labor von Professor Dr. Edda Tobiasch Erfahrungen im Umgang mit Stammzellen zu sammeln und ihre Laborkenntnisse zu erweitern.

Am Donnerstag, 21. August 2014, wird Siwar zusammen mit Professor Tobiasch und ihrer betreuenden Doktorandin Dorothee Schipper am „Welcome Meeting“ des Wissenschaftsministeriums des Landes NRW teilnehmen. Ministerin Svenja Schulze wird die diesjährigen Stipendiaten und deren Betreuer in Düsseldorf empfangen. Im Anschluss an eine kurze Vorstellung aller Stipendiaten wird es eine Bootsfahrt auf dem Rhein geben.

Meist werden über 100 Stipendienplätze von 12 Institutionen in NRW angeboten, wobei letztlich 15 bis 20 Studierende gefördert werden. Wie auch in den vergangenen Jahren ist die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Bereich Biologie und Life Sciences die einzige Fachhochschule, die neben den Universitäten Düsseldorf und Münster sowie dem Forschungszentrum Jülich zum Zuge gekommen ist und Stipendiaten betreuen darf.

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Das Foto zeigt Stipendiatin Siwas Al-Talafhah mit Doktorandin Dorothee Schipper, die den Gast aus Jordanien während ihres Aufenthaltes in Rheinbach betreut. (Foto: HBRS/Anne Seifert)