Wer knackt die Nuss? – Angehende Ingenieure präsentieren Tüfteleien

Sonntag, 19. Januar 2014
ID: 
034/03/01-2014

Fliegende rohe Eier, Brücken aus Papier, elektrische Kanonen im Kleinformat oder phantasievolle Rube-Goldberg-Maschinen werden am kommenden Freitag garantiert für Spaß und Staunen beim Publikum sorgen. Im jedem Fall sind Projektmanagement und eine saubere ingenieursmäßige Planung erforderlich. Der Tag des offenen Projekts des Fachbereichs Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus findet zum ersten Mal hochschulöffentlich statt.

Wir laden die Medienvertreter zu den Vorführungen am

Freitag, 24. Januar 2014, zwischen 12.30 bis 14.30 Uhr, Hochschulstraße (hinterer Teil) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Grantham-Allee 20 in Sankt Augustin

herzlich ein.

Zeitplan:

Um 12.30 Uhr gibt die mit zwei Journalisten besetzte Jury bekannt, welches Studierendenteam das beste Magazin zum Thema „Kommunikation“ konzipiert hat. Die Entwürfe sind zur Ansicht an den Wänden angebracht.

Um 12.45 Uhr scheinen die physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt, wenn je vier Brückenbauer gegeneinander antreten und ihre phantasievollen Konstruktionen aus Papier und Klebstoff und vielleicht noch der ein oder anderen Büroklammer einer zunehmenden Belastung ausgesetzt werden. Gesucht wird die Brücke mit dem besten Verhältnis von Traglast zu Eigengewicht. Je geringer der Anteil von Klebstoff, desto besser.

Ab 13.15 Uhr fliegen die Eier. Der Wischmop steht sicher bereit, falls die angehenden Ingenieure einen Konstruktionsfehler gemacht haben. Jedenfalls mussten die Teams aus Pappe, Papier, Holz, Gummiringen und einem Seil sowohl Abschussvorrichtung als auch Schutzverpackung für ein rohes Ei entwerfen und bauen. Es gewinnt die Gruppe, die mit ihrer Konstruktion die größte Flugweite erzielen und dabei das Ei nicht kaputt geht.

Um 13.40 Uhr wird dann mit Kanonen, nein: elektrischen Kanönchen und beliebiger Munition - Mindestgewicht zwei Gramm - geschossen. Neben den Kriterien Flughöhe und Aufwand zählt bei der Bewertung auch hier die Ingenieurskunst. Schließlich geht es auch darum, die elektrische Energie optimal in Bewegung umzusetzen.

Ab 14 Uhr heißt es dann: Wer knackt die Nuss? Die Projektteams präsentieren ihre Rube-Goldberg-Maschinen und verwenden dafür unterschiedliche Küchengerätschaften. Die Zuschauer dürften gespannt sein, welches Gerät durch welchen Mechanismus das nächste Gerät in Gang setzt, bis das letzte Küchengerät die Walnuss knackt.

Ansprechpartnerinnen vor Ort:

Prof. Dr. Iris Groß, Tel. 02241/865-731 Julia Ockenga, Tel. 02241/865-9663