Regionale Internationalität

Ankerpunkt unseres Ausbildungsauftrags aus internationaler Perspektive ist das Konzept der regionalen Internationalität. Der Grundgedanke dabei ist, dass die Hochschule die internationalen Verbindungen und Verortungen hiesiger Unternehmen in vielfältiger Weise in Lehre, Forschung und Transfer nutzt. Die regionale Verankerung und die internationale Orientierung sind dabei keine Gegensätze, sondern sich ergänzende Aspekte.

 

Die regionalen Unternehmen sind häufig Marktführer in ihrer Nische („Hidden Champions“). Sie sind dabei weltweit aktiv und verlangen daher zunehmend nach Absolventen mit internationaler Ausrichtung und interkulturellen Fähigkeiten. Die Internationalisierung der Hochschule hat daher zum Ziel, Studierenden die Relevanz internationaler und interkultureller Fähigkeiten zu verdeutlichen und insbesondere die Instrumente in die Hand zu geben, diese Fähigkeiten zu entwickeln.

 

Neben der internationalen Orientierung in der Lehre spiegelt sich die Internationalität auch in der anwendungsbezogenen Forschung an der Hochschule wider. Denn im Zuge der zunehmenden Globalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und angesichts grenzüberschreitender Herausforderungen wird auch in der Forschung an der Lösung globaler Fragen gearbeitet. Dabei spielt das Leitmotiv der Nachhaltigkeit eine große Rolle.

 

Die Hochschule ist Teil einer Region, die von Bundestag und Bundesregierung als das deutsche Zentrum für internationale Zusammenarbeit (UN-Einrichtungen, NGOs, Deutsche Welle etc.) gefördert wird. Schwerpunkte sind vor allem Umwelt- und Entwicklungsthemen. Darüber hinaus hat sich die Region als starke Wissenschaftsregion mit einer Vielzahl von Hochschulen, Forschungsinstitutionen und bedeutenden Mittler- und Förderorganisationen der Wissenschaft, internationalen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, Verbänden sowie von Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit entwickelt.