Themen der Peer-Trainings zu den Future Skills

Die Peer-Trainings zur Entwicklung von Future Skills umfassen die Themen Digitale Kompetenz, Selbstmanagementkompetenz und Erholungskompetenz.
Das beste Training liegt immer noch im selbständigen Machen.
Cyril Northcote Parkinson

Unter diesem Motto steht das Projekt „Peer-Training zur Entwicklung von Future Skills“: Hier haben Studierende aller Fachbereiche die Möglichkeit, sich neue Kompetenzen anzueignen, die für das spätere Berufsleben sowie für das Studium selbst relevant sind.

Dafür werden Trainings von Studierenden für Studierende durchgeführt, welche konkrete Beispiele aus dem Studium aufgreifen. Im Fokus steht das Ausprobieren neuer Ideen sowie das Gewinnen neuer Sichtweisen auf Problemstellungen im Studienalltag. Die inhaltlichen Schwerpunkte der angebotenen Trainingsmodule liegen in den drei zentralen Kompetenzbereichen:

Schreibtisch mit Laptop und Smartphone und aufgezeichneten Netzwerken
Foto: Colourbox.de / Fotograf: #230685

Digitale Kompetenz

Wie kann ein nachhaltiger Umgang mit zunehmender Flexibilisierung, virtueller Kommunikation und digitalen Neuerungen geschaffen werden? Digitale Kompetenz adressiert all jene Kompetenzen, die das Leben, Lernen und Arbeiten in einer digitalen Gesellschaft erfordern.

In allen Bereichen des alltäglichen Lebens ist eine zunehmende Digitalisierung erkennbar – so auch im Hochschulkontext. Von Studierenden und Hochschulabsolventen erfordert dies Kompetenzen im Umgang mit neuen digitalen Studieninhalten, Anwendungen und Arbeitsweisen. Dabei stellt dieser Wandel sowohl Chancen als auch Risiken für Studierende, Absolventen und Lehrende dar.

Das Training Digitale Kompetenz richtet sich entlang des Europäischen Referenzrahmens „DigComp“. Zum einen umfasst Digitale Kompetenz Fertigkeiten zur Anwendung von Computer- und Informationstechnologien. Zum anderen adressiert Digitale Kompetenz den Umgang mit Medien und die Vermeidung von „digitalem Stress“. Der Fokus liegt hierbei auf digitalen Tools, welche das gemeinsame Arbeiten sowie das Leben in einer digitalen Welt erleichtern.

Kompass, welcher in den Händen gehalten wird
Foto: Colourbox.de / Fotograf: Poprotskiy Alexey

Selbstmanagementkompetenz

Das eigene Zeitmanagement verbessern, Herausforderungen angehen und eigene Vorhaben erreichen – all diese Aspekte können durch Selbstmanagementkompetenzen erlernt werden. So ermöglicht ein gutes Selbstmanagement, eine Balance zwischen den Anforderun­gen von Studium, Arbeit und Privatleben zu finden.

Selbstmanagementkompetenz umfasst die Fähigkeit, Herausforderungen anzugehen und eigene Ziele langfristig zu verfolgen. Im Kern ermöglicht Selbstmanagement, eine Balance zwischen den Anforderungen aus Studium, Arbeit und Privatleben zu schaffen. Dabei wird Selbstmanagement aufgrund der zunehmenden Flut an Daten und Informationen sowie psychischen Belastungen immer wichtiger.

Das Training Selbstmanagement verhilft, verschiedene Aufgaben erfolgreich „unter einen Hut“ zu bekommen und zu organisieren. Ein Kernaspekt des Trainings stellt ebenfalls die Verbesserung des eigenen Zeitmanagements dar. So vermittelt das Training verschiedene Zeitmanagement-Tools und gibt Tipps und Hinweise, wie Alltagsaufgaben erfolgreich organisiert und bearbeitet werden können.

Steinmännchen am Strand mit Sonnenuntergang
Foto: Colourbox.de / Fotograf: f9photos

Erholungskompetenz

Erholung, Resilienz, Stress – all dies sind Schlagworte, die Studierenden und Berufstätigen im Alltag immer häufiger begegnen. Die Fähigkeit, sich von Stress und Belastungen im Alltag zu erholen, ist deshalb Kern des Trainings Erholungskompetenz.

Viele Studierende klagen über ein zu hohes Level an Stress, Zeit- und Leistungsdruck sowie von Überforderung und Erschöpfung. Ohne eine gute Erholung wirkt sich dauerhafter Stress langfristig aus: Die Gesundheit leidet, die Leistung wird schlechter. Um diesen negativen Konsequenzen entgegenzuwirken, wird Erholung und Erholungskompetenz immer wichtiger.

Erholungskompetenz ist notwendig, um Auslöser von Stress sowie Hindernisse in der eigenen Erholung zu erkennen. Das Training vermittelt Entspannungstechniken, um den Umgang mit stressigen Situationen zu erleichtern. Auf diese Art und Weise unterstützt das Training, von Studium und Arbeit auch mal gedanklich abschalten zu können. Letztlich stärkt das Training die eigene Erholungsfähigkeit, um so die eigene Gesundheit aktiv zu fördern. 

 

Förderung

Gefördert wird das Projekt durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Der Projektzeitraum beträgt drei Jahre (2021-2024). 

Logo der Stiftung Innovation in der Hochschullehre