Business News Ausgabe 36

Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Campus Rheinbach und Sankt Augustin

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Ausgabe 36 - Sommersemester 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen den gemeinsamen Newsletter des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften für die beiden Standorte Rheinbach und Sankt Augustin für das Sommersemester 2022 mit vielen aktuellen und interessanten Informationen über das Studium und die Mitglieder des Fachbereiches vorstellen zu können. Für Anregungen, Wünsche und Kritik stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung und würden uns freuen, mit Ihnen in einen interessanten Dialog zu treten.

Dipl.-Betriebswirtin (FH) Anne Schaefer, Campus Rheinbach
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Sonja Atai, Campus Sankt Augustin

Studierende lesen Zeitung
Studierende lesen das Handelsblatt; Foto: Michael Federau, f&m Satz und Druckerei GmbH & Co.KG
LinkedIn-Post des Teams PATAI: Moritz Samrock, Oliver Lips, Anne-Sophie Hoschützky (von links)
LinkedIn-Post des Teams PATAI: Moritz Samrock, Oliver Lips, Anne-Sophie Hoschützky (von links nach rechts); Foto: Moritz Samrock

Start-up Development (MBA): MBA-Studierende erfolgreich bei Innovationswettbewerb

Das Team des Studiengangs Start-up Development (MBA) gewinnt bei der „Deutschland 4.0 Vol. 2 Challenge“ von ekipa den Use Case Pitch und den Social Media Preis

Bei der DEUTSCHLAND 4.0 – Challenge handelt es sich um einen bundesweiten Innovationswettbewerb. Dieser wurde 2020 erstmalig von ekipa zusammen mit Dorothee Bär initiiert und wird unterstützt durch weitere Bundespolitiker:innen wie Tabea Rößner (Sprecherin für Netzpolitik und Leiterin der Arbeitsgruppe Digitalpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Der interdisziplinäre Wettbewerb appelliert an die digitale Generation aus Studierenden, Forschenden und Start-ups unterschiedlicher Disziplinen, neue Ideen, Konzepte und Innovationen für relevante gesellschaftliche Herausforderungen rund um die Digitalisierung Deutschlands zu entwickeln.

Durch Einbindung der Innovationsplattform ekipa im Modul Innovation & Kreativität auf Initiative von Professor Christoph Zacharias im Studiengang Start-up Development (MBA), hat sich das Team PATAI - medical data analytics, bestehend aus Moritz Samrock, Anne-Sophie Hoschützky und Oliver Lips gefunden, um im Wettbewerb gemeinsam anzutreten. Insgesamt bewarben sich 144 Teams auf acht unterschiedliche Use Cases, die sich auf konkrete und reale Problemstellungen von Unternehmen und Organisationen bezogen. Mit dabei waren Unternehmen, wie beispielsweise HUAWEI, Vattenfall, Bionorica und Galeria Karstadt Kaufhof. Unser Studierendenteam PATAI konnte sich in ihrem Use Case für Bionorica gegen 24 andere Teams durchsetzen und mit ihrem Pitch und ihrer Ausarbeitung das Unternehmen sowie die Jury überzeugen.

Neben dem Preisgeld für den gewonnen Use Case und dem Social Media Preis, erhielt das Team eine Einladung zum Vorstand von Bionorica, um seine Idee direkt vor Ort zu pitchen.

„Die zahlreichen Pitch-Trainings haben sich ausgezahlt! Für unser Team, Anne-Sophie, Oliver und mich eine unglaubliche Erfahrung und das erste echte Pitch Event außerhalb des Studiums. Für mich wirklich ein toller Abschluss des ersten Semesters des MBA und eine tolle Bestätigung, dass die dort vermittelten Inhalte tatsächlich auch einen realen Erfolg nach sich ziehen.“ - Moritz Samrock, MBA-Student

Das MBA-Team gratuliert zum Erfolg und freut sich mit seinen Studierenden!

 

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Logo der Start-up-Manufaktur
Logo der Start-up-Manufaktur; Foto: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Angebote der Start-up-Manufaktur

Die Start-up-Manufaktur ist das Gründungszentrum der H-BRS und feiert im April ihren ersten Geburtstag! Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Team, vollgepackt mit Events, Lehrveranstaltungen, dem Startschuss des ersten Jahrgangs im MBA Start-up-Development und vielen Begegnungen mit unglaublich motivierten und engagierten Gründerinnen und Gründern und ihren spannenden und erfolgversprechenden Start-ups.

In der Gründungsberatung betreut das Team des Gründungszentrums Studierende, Mitarbeitende und Alumni in ihren Gründungsvorhaben – unerheblich, ob es sich dabei um eine zunächst grobe Idee oder ein bereits gegründetes Unternehmen mit Wachstumspotential handelt. Die Beratung reicht von Support bei der Ideenfindung über Feedback zum Pitch-Deck bis hin zur Betreuung bei Förderanträgen wie dem EXIST-Gründungsstipendium.

Im Bereich der Lehre wird in diesem Sommersemester das Gründungscurriculum noch weiter ausgebaut: drei Kurse mit Dozent:innen aus der Praxis können jetzt auch als Ergänzungsfächer im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften mit ECTS-Punkten angerechnet werden.

Innovative Geschäftsideen sollen auch in diesem Jahr wieder belohnt werden: der Ideenwettbewerb Start-up-Cup geht in die zweite Runde: ab Juni können alle Hochschulangehörigen ihre Ideen in Form eines Pitch-Decks einreichen. Die besten Teams pitchen im großen Finale vor einer externen Jury und können Geld- oder Sonderpreise gewinnen.

Das sind nur einige der Aktivitäten, die die Start-up-Manufaktur anbietet. Mehr Informationen sind jederzeit aktuell auf der Website und auf LinkedIn zu finden.

 

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Befragung
Schreibende Hand auf Fragebogen; Foto: Colourbox

Befragungsergebnisse: „Bekanntheit der Start-up-Manufaktur“

Im vergangenen Semester führte die Start-up-Manufaktur eine hochschulweite Umfrage durch. Ein Teil dieser Erhebung beschäftigte sich mit der Erfassung der Bekanntheit des Instituts und seinen Angeboten in den Bereichen Entrepreneurship und Gründung. Befragt wurden sowohl Beschäftigte als auch Studierende aller Fachbereiche.
Insgesamt nahmen 158 Studierende und 73 Kolleginnen und Kollegen an der Umfrage teil.
Im Speziellen wurde erhoben, ob man das CENTIM, die Start-up-Manufaktur und den Studiengang MBA Start-up Development kenne.

Unter Studierenden zeigt sich dabei folgende Verteilung:

Befragungsergebnisse Bekanntheit Start-up-Manufaktur von Studierenden
Befragungsergebnisse Studierende

Während sich das CENTIM als Institut einer Bekanntheit unter Studierenden von über 50% erfreut, kennen ein Drittel der Studierenden die Start-up-Manufaktur, dies nach nur zwei Semestern nach Einführung des Gründungszentrums. Auch der MBA Start-up-Development als junger Studiengang erfreut sich zunehmender Bekanntheit. 17% der Studierenden geben an den Studiengang zu kennen.

 

Unter Beschäftigten der Hochschule zeigt sich die folgende Verteilung:

Ergebnisse der Befragung über die Bekanntheit der Start-up Manufaktur von Mitarbeitenden
Befragungsergebnisse Mitarbeitende

Das CENTIM ist unter Kolleginnen und Kollegen wohlbekannt. Knapp zwei Drittel geben an, die Start-up-Manufaktur zu kennen. Der Studiengang MBA Start-up-Development ist mit 39%  bei Beschäftigten der Hochschule bekannter, als unter Studierenden.
Insgesamt freut sich das CENTIM über die breite Bekanntheit seiner Angebote und Tätigkeiten und zielt weiter darauf ab, mit der Start-up-Manufaktur Hochschulangehörige für die Themen Entrepreneurship und Gründung zu sensibilisieren und bei Gründungsvorhaben aktiv zu unterstützen.

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Entrepreneur
Wortwolke Entrepreneur; Foto: Colourbox

Gründungscurriculum im Sommersemester 2022 (fachbereichsübergreifend)

Im Rahmen der Start-up Manufaktur bietet das CENTIM ein hochschulweites Gründungscurriculum an, das seit Anfang April von Kerstin Schickendanz koordiniert und gelehrt wird. Unterstützt wird sie durch hochkarätige Gründer:innen und Expert:innen aus dem Start-up- und Investmentbereich, die in verschiedenen Kursen gründungsrelevantes Wissen vermitteln und zur Umsetzung anregen.

Neben dem Kurs zu Entrepreneurial Mindset, bietet das Gründungscurriculum auch Kurse, die das 1x1 des Gründungshandwerks vermitteln. Hierzu gehören Kurse, wie beispielsweise Ideation, Marketing, Storytelling, Finance, Business Design, Pricing und Recht. Bei allen Kursen gilt: erst lernen, dann machen. Jeder Kurs beinhaltet Theorie und Methoden-Know-How und ermöglicht es den Studierenden, das Erlernte direkt im Anschluss in Gruppenarbeit umzusetzen. Die Studierenden profitieren dabei nicht nur von der Wissensvermittlung und Anwendung, sondern auch vom Erfahrungsschatz unserer Lehrbeauftragen aus der Praxis. Dieses Semester werden die folgenden drei Kurse angeboten und im kommenden Wintersemester werden weitere folgen:

  • Leadership Skills and Organizational Culture
  • Business Design
  • Online Marketing

Weitere Informationen zu den Kursen finden Sie auf den Seiten des H-BRS Gründungszentrums: www.h-brs.de/gruenden/gruendungscurriculum

Wichtige Hinweise:

Alle Angebote können unabhängig von dem jeweiligen Studiengang oder Fachsemester belegt werden. Die Anmeldung zu den einzelnen Kursen läuft über LEA.

Die Kurse des Gründungscurriculums können ab diesem Sommersemester 2022 als Ergänzungsfächer im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften angerechnet werden. Studierende anderer Studiengänge erhalten eine Bescheinigung über die Teilnahme. Eine mögliche Anrechnung mit ECTS-Punkten muss von den Studierenden eigenständig mit dem jeweiligen Prüfungsausschuss geklärt werden.

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Logo zum Praxisprojekt 5-Euro-StartUp
Logo zum Praxisprojekt 5-Euro-StartUp; Foto: Michael Kriegel - 5 Euro StartUp

Starte Deine Idee! Praxisprojekt "5 Euro StartUp" startet an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

„Starte Deine Idee“ ist das Motto des Praxisprojekts „5 Euro StartUp“, das im Sommersemester 2022 erstmals an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg startet. Das Prinzip: Eigene Geschäftsideen verwirklichen mit Unterstützung von Coaches und mit geringem Risiko. Das "5 Euro StartUp" ermöglicht es Gründungswilligen mit fünf Euro Startkapital in kürzester Zeit ein eigenes Unternehmen zu gründen und am Markt zu testen.

Der Kurs hat es in sich: Er ermöglicht den Schnelltest einer Idee am Markt unter realen Bedingungen, bringt kundenorientiertes Feedback für eine Idee und bietet eine schnelle Entscheidungshilfe für die Realisierbarkeit. Zu Beginn gibt es einen ganztägigen Workshop zur Ideenentwicklung, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Geschäftsideen finden und Umsetzungsstrategien entwickeln. Anschließend folgen Seminare zu den Themen Team, Ecosystem, Projektmanagement, Marketing, Recht, Social Entrepreneurship, Pitchtraining und viele weitere. In der folgenden achtwöchigen Praxisphase gründen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Teams ein real am Markt agierendes Unternehmen und verwirklichen ihre Ideen, unterstützt durch Coaches aus Start-ups der Region. Die Bewertung erfolgt anhand eines Projektberichts und eines Pitches vor einer Jury.

Aus dem Projekt, das an der LMU München entwickelt wurde, sind in den vergangenen Jahren viele Ausgründungen entstanden, darunter BAM Original und Jackerlsackerl.

Weitere Infos zum Projekt unter:

https://www.h-brs.de/de/centim/LV-centim

http://www.5eurostartup.de/

 

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Frau am Laptop
Frau mit Kopfhörer am Laptop; Foto: Colourbox

Digitale Internationalisierung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften durch digitale Lehrprojekte

Das hochschulweite Projekt Digitale Internationalisierung der Fachbereiche, kurz "DIF" setzt sich zum Ziel, digitale englischsprachige Lehrveranstaltungen und Lehrprojekte auch für die Zeit nach der Corona Pandemie weiter auszubauen und zu verstetigen.

Ein großer Teil der Studierendenschaft an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg nimmt bisher aus verschiedenen Gründen die Möglichkeit eines Auslandaufenthaltes im Rahmen des eigenen Studiums nicht war. Das DIF Projekt setzt sich zum Ziel, ein umfangreiches Angebot für sogenannte "Virtual Mobilities" zu schaffen, welches allen Studierenden ermöglichen soll, im Rahmen ihres Studiums an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg internationale Erfahrung sammeln zu können.

Zur Umsetzung virtueller Mobilität kann im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften auf ein aktives Netz internationaler Partnerschaften zurückgegriffen werden. Durch das gegenseitige Angebot digitaler Lehrangebote mit der Option, diese für Studierende an Partnerhochschulen zu öffnen, erweitern wir das Angebot des internationalen Austauschs um die virtuelle Komponente.

Auch digitale Lehrprojekte mit internationalen Partnern finden am Fachbereich seit vielen Jahren erfolgreich statt. So führt Regina Brautlacht gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Studierenden aus Ghana und Kenia das Projekt “BAIN - Becoming an International Negotiator - Entering the African Market“ durch. In den Projekten “Building Bridges Across Continents (BBAC)“ und “Pro Globe“ kommen darüber hinaus auch Studierende aus Portugal, Kanada und den USA dazu.

Im Jahr 2021 wurde im Rahmen des zunächst vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten Projekts erstmals die virtuelle internationale Codeshare Teaching and Learning Summer School durchgeführt. Über 90 Studierende von 5 internationalen Partnerhochschulen haben einen oder mehrere Kurse erfolgreich abgeschlossen und an interkulturellen Events teilgenommen.

In diesem Jahr findet die virtuelle Codeshare Teaching and Learning Summer School vom 01. bis 19. August statt. Angeboten werden 11 Kurse, die von Lehrenden der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Lehrenden der internationalen Partnerhochschulen Coastal Carolina University, University of Cape Coast und der Shenzhen Technical University unterrichtet werden.

Zur Durchführung englischsprachiger digitaler Lehre sieht das DIF Projekt auch ein Unterstützungsangebot für Lehrende bei der Umsetzung eben dieser Lehrveranstaltungen sowie die Vernetzung mit internationalen Partnerhochschulen zum Ausbau digitaler Austauschprogramme vor. Wenn Sie Interesse daran haben, ein eigenes Projekt aufzubauen oder ihr Projekt zu erweitern, nehmen Sie gerne Kontakt zu Jana Kohl auf (jana.kohl@h-brs.de).

Ergänzend zum Angebot des Fachbereichs haben Studierende auch die Möglichkeit an fächerübergreifenden digitalen Veranstaltungen im Rahmen des Digitalen Internationalen Studiums Generale, kurz DISG, teilzunehmen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf den folgenden Seiten des Fachbereichs: https://www.h-brs.de/de/wiwi/dif-fb01.

 

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Logo Codeshare Teaching and Learning
Codeshare Teaching and Learning Logo; Foto: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

2. Virtuelle Codeshare Teaching and Learning Summer School

Auch in diesem Jahr wird im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die internationale virtuelle „Codeshare Teaching and Learning Summer School“ organisiert.

Vom 1. bis zum 19. August 2022 werden 11 Kurse von Lehrenden der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und internationaler Partnerhochschulen angeboten.

Die Kurse folgen den Themenschwerpunkten ”Sustainable and Ethical Business Practices“, “Technology and Digitisation”, “Special Topics in Global Finance“ und “Innovative Business Practices“ und stehen neben den Studierendenden der H-BRS auch den Studierenden der internationalen Partnerhochschulen offen.

Neben Kursen von Lehrenden der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der ghanaischen Partnerhochschule University of Cape Coast wird es in diesem Jahr auch erstmals Kurse von Lehrenden der amerikanischen Partnerhochschule Coastal Carolina University und der neuen Partnerhochschule Shenzhen Technical University aus China geben.

Jeder Kurs wird als eigenständiger einwöchiger Intensivkurs mit verpflichtenden virtuellen Kurssitzungen angeboten. Darüber hinaus werden teilnehmende Studierende zusätzliche Aufgaben beispielsweise in internationalen Gruppen bearbeiten. Die Kurse der Summer School sollen bei erfolgreicher Teilnahme in den Bachelorstudiengängen des Fachbereichs als Ergänzungsfach mit 3 Kreditpunkten anerkannt werden.

Das virtuelle Programm bietet auch in der Zeit, in der wir durch die Corona-Pandemie nicht mehr so stark eingeschränkt sind, die Möglichkeit, flexibel Kurse zu besuchen, die über das reguläre Kursprogramm des eigenen Studiengangs hinausgehen. Denkbar ist auch, dass sich kleinere lokale Lerngruppen persönlich am Campus treffen und gemeinsam an den virtuellen Kurssitzungen mit anderen internationalen Studierenden teilnehmen.

Das Lernen bei internationalen Dozentinnen und Dozenten sowie Professorinnen und Professoren und die Erarbeitung wirtschaftswissenschaftlicher Themen in interkulturellen Lerngruppen bietet den Teilnehmenden der Summer School die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln, sich mit dem Studium und der Kommunikation auf Englisch vertraut zu machen und vielleicht erste internationale Kontakte zu knüpfen.

Informationen zum Anmeldeverfahren und das finale Kursprogramm werden in Kürze auf der Webseite der Summer School veröffentlicht.

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Mental Health
Cartoon einer im Schneidersitz sitzenden Frau, die nachdenkt; Foto: Colourbox

"Erfolgsfaktor Mentale Stärke"

Pandemie-Stress? Angst vor einem Krieg? Belastung durch die Flutkatastrophe? Prokrastination?

Zum Leben gehören Krisen dazu. Im Moment erleben wir allerdings vielfache belastende Herausforderungen wie zum Beispiel die Pandemie oder wachsende Umweltbedrohungen. Viele sind von der Flutkatastrophe betroffen und uns alle macht der Krieg in der Ukraine fassungslos oder sogar Angst. Dazu kommen persönliche Herausforderungen im Studium, Praktikum, Nebenjob oder dem familiären Bereich.

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften bietet seinen Studierenden in einem Pilotprojekt ein kostenloses Programm zur mentalen Stärkung an. Mentale Stärke ist hierbei ein Schlüssel, um erfolgreich, glücklich und gleichzeitig gesund zu leben. Gemeinsam mit zwei erfahrenen Mentaltrainerinnen / Coaches werden Tools erarbeitet, um die Vorteile des Mentaltrainings für den Alltag und das Studium nutzen zu können. Dies geschieht beispielsweise in Workshops und Gruppenübungen. Das Besondere ist, dass die erlernten Fähigkeiten auch nach Abschluss des Programms durch weitere Einheiten in Routine umgesetzt werden sollen - beziehungsweise können. Ein erster Durchgang ist Anfang April gestartet, in den man aber immer noch einsteigen kann. Nähere Informationen finden Sie auf https://bit.ly/3JCwdrq . Nach erfolgreichem Abschluss sind weitere Einheiten geplant.

 

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Besprechungssituation mit Personen, die an einem runden Tisch sitzen
Besprechungssituation; Foto: Colourbox

Fachgruppe IT-Controlling der Gesellschaft für Informatik (GI) e. V. trifft sich bei Professor Gadatsch zum Thema "Agiles IT-Controlling"

Am Freitag, den 06. Mai 2022, hat sich die Fachgruppe IT-Controlling der „Gesellschaft für Informatik e. V.“ zur 81. Sitzung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am Campus Sankt Augustin auf Einladung von Herrn Prof. Gadatsch getroffen. Dieser ist selbst langjähriges Mitglied der Fachgruppe und des Leitungsgremiums.

Zu Gast in der Runde waren Herr Matthias Scholze von der Firma QMETHODS, welcher zusammen mit Frau Carolin Altmann (Hochschule Darmstadt) das SaaS Cloud Controlling Programm „versio.io“ der Runde vorstellte und anhand eines anschaulichen Praxisbeispiels zeigte, wie modernes und einfaches IT-Controlling für Unternehmen möglich ist.

Anschließend stellte Herr Professor Can Adam Albayrak (Hochschule Harz) zusammen mit Herrn Professor Gadatsch und Benedikt Haag von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ihre vorläufigen Forschungsergebnisse zum Thema „Agiles IT-Controlling“ vor. Dabei wurden unter anderem Datenerhebungen zum aktuellen Stand von „Agilem IT-Controlling“ in deutschen Unternehmen und Fachliteratur vorgestellt sowie der Versuch unternommen, die zukünftigen Anforderungen von „Agilem IT-Controlling“ zu definieren.

Insgesamt wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Treffen als außerordentlich gelungen und informativ empfunden. Die nächste Sitzung der Fachgruppe findet voraussichtlich im Oktober 2022 statt.

Auf den Seiten der Gesellschaft für Informatik finden Sie weitere Informationen zur Fachgruppe IT-Controlling.

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Foto von Alumnus Martins Anyanwu
Foto Alumni Martins Anyanwu; Foto: Geo Chris

MBA-Absolvent schreibt Roman über eine Liebe im Boko Haram-Terror

The Civilian JTF – Roman von Martins Nnamdi Anyanwu

Nigeria, stolz auf seine Geschichte, ist ein fruchtbares Land mit einzigartiger Natur und Bodenschätzen. Doch seine Kinder wurden Almosenempfänger – die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser und lebt unter der Armutsgrenze von 2 US-Dollar/Tag. Das, obwohl Nigeria zu den weltgrößten Ölexporteuren zählt, doch die Erträge erreichen nicht die Menschen. Der andauernde religiös-fundamentalistische Terror schafft zigtausende Opfer und Millionen Binnenflüchtlinge. Nur die Hälfte der Kinder kann zu Schule gehen, die andere Hälfte ist gezeichnet von Armut, Krankheit und Kinderarbeit und sexueller Gewalt. Verstoßene Familienmitglieder, Zwangsheirat, Korruption bis in Kirche, Armee und Politik gehören zum Alltag.

Land des Lächelns und Leidens als Markenzeichen.

Zwei Verliebte, Uche und Zainab, träumen über Religionen hinweg vom Leben in einer freien Gesellschaft. Nach einem Terrorangriff finden sich beide getrennt beim Aufwachen durch die Tritte ihrer Entführer in die Realität zurückgeholt.

 

Die Erzählung ist ausgelöst durch die Entführung der Chibok-Girls in 2014 durch die Terrorgruppe Boko Haram – noch heute sind über 100 der 270 Mädchen von damals vermisst. Der Roman ist repräsentativ für die vielen Länder, wo religiöse und politische Fanatiker ihr eigenes Volk unterdrücken. Der junge Autor hat auch eigene Lebenserfahrungen in die packende und emotionale Geschichte eingebracht, ebenso wie Reflexionen aus seiner Master Thesis, in der er sich mit dem Bildungszugang für Mädchen in seiner Heimat beschäftigte.

Ihre Persönlichkeit, stark durch ihre Bildung, ist auch in Gefangenschaft nicht zu brechen. Sie hilft ihnen zu überleben und Widerstand zu leisten … und so fragt sich Uche, der sich nach seiner Befreiung dem Widerstand angeschlossen hat, einem Netz lokaler Bürgerwehren als Civilian Joint Task Force, wie dieses Land wieder in seine Kultur zurückgeholt werden kann ... wenn das Land nach Blut riecht?

Martins, dessen junge Familie in Nigeria lebt, beschäftigt sich seither mit Bildung für junge Menschen in prekären Lebenssituationen, er ist unter anderem Autor von interaktiven Lernmaterialien.

Martins Nnamdi Anyanwu: The Civilian JTF (englisch),

Verlag BoD 2022, 18,99 €, ISBN 9783754398067 (E-Book 9,99 €).

Deutsche Ausgabe für Frühjahr 2023 in Vorbereitung.

Es findet am 15.5.22 um 14 Uhr eine Buchpräsentation Launch statt:

Initiative for Sustainable Education and Development ISEDE, Königstraße 85, Bonn.

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M. Asefi
Portrait: Diplom-Kauffrau Mariam Asefi; Foto: Vivian Werk

Portrait: Diplom-Kauffrau Mariam Asefi

Am 5. Februar 2021 schreibt der Generalanzeiger: „Vom Wissenschaftlichen Dienst der Bundesregierung über diverse Botschaften, bis zu Länderregierungen, der EU und selbstverständlich Krankenhäusern beriet Juszczak zahlreiche Akteure. Der Experte hinterlässt also nicht nur privat, sondern auch in der Forschung und Beratung eine große Lücke: Sein Plan, an der Hochschule eine nationale Forschungsstelle für Medizintourismus zu etablieren, steckte noch in den Kinderschuhen. Da er über keine eigenen Mitarbeiter verfügte, dürfte es eine Weile dauern, bis ein Nachfolger sich sein großes Netzwerk erschließen kann.“ (Kubik, L.: Jens Juszczak, Bekannter Bonner Medizintourismus-Experte gestorben, in: General-Anzeiger Bonn vom 5. Februar 2021, 18 Uhr, S. 4).

Als Nachfolge von Jens Juszczak (Ⴕ) ist Mariam Asefi seit Juni 2021 als freie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsgebiet Medizintourismus am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg aktiv. Auf die eine oder andere Art ist das kein Neubeginn. Bereits als Studentin arbeitete und forschte sie als Mitarbeiterin neben ihrem Studium an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in vielen Projekten für den deutschlandweit wichtigsten Experten im Medizintourismus. Jens Juszczak (Ⴕ) war seit Beginn ihres beruflichen Werdegangs an fest an ihrer Seite. Aus dem manchmal auch strengen Experten und Dozent wurde ihr Mentor, ein unersetzbarer Arbeitskollege und enger Freund von ihr und ihrer Familie.

Mariam Asefi ist in Kabul/Afghanistan geboren. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist sie in Bonn. Im Jahr 2004 begann sie ihr Wirtschaftsstudium an der Fachhochschule Bocholt, welches sie im 2. Halbjahr 2006 an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg fortführte. Zahlreiche Nebenjobs übte sie während ihrer Schulzeit und ihres Studiums aus, wie beispielsweise als Freelancer im Einzelhandel, im Eventbereich, in der Gastronomie oder auch in der Hotellerie. Deshalb interessierte sie der Arbeitstitel ihrer ersten Hausarbeit: Arabische Patienten in der deutschen Hotellerie. Hierbei traf sie erstmalig 2007 auf Jens Juszczak (Ⴕ) und das Nischenthema Medizintourismus, welches sie bis heute begleitet und ihren bisherigen beruflichen Werdegang prägt.

Anfang 2008 startete sie als wissenschaftliche studentische Mitarbeiterin für den Forschungsbereich Medizintourismus und betreute darunter Praxisprojekte mit wie, „Gesundheitstourismus entlang der Rheinschiene Köln-Bonn-Düsseldorf“ – für das der Hochschule in 2011 eine Auszeichnung im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ verliehen wurde. Außerdem arbeitete Frau Asefi an der Entwicklung und Entstehung eines Medizintourismus Qualitätssiegels mit.

Zu ihren Aufgaben zählten: die Marktforschung und Analyse im Bereich des Medizintourismus, die Planung und Durchführung von medizintouristischen Kongressen, die Teilnahme an regelmäßigen Arbeitskreisen und Workshops sowie die Betreuung der damaligen Internetseite des Forschungsbereichs im Medizintourismus. Seit Januar 2009 bis Oktober 2010 war sie zusätzlich für die Firma TrueFruits GmbH als Freelancer tätig. Dort übernahm sie Vertriebsaufgaben und die Promotion von Smoothies. Anschließend reiste sie zum Praxissemester in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) nach Dubai und arbeitete bei der Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK). Nach Abgabe ihrer Diplomarbeit in 2012 mit dem Arbeitstitel: „Aufbau und Prozessanalyse eines internationalen Office am Beispiel des arabischen Marktes“ arbeitete sie bis Ende 2018 in der Leitungsebene des International Office der Vivantes GmbH in Berlin. Seit Januar 2019 hat sie zudem die Position der deutschlandweiten Leitung der Abteilung „Operatives Management des Sana International Office“ der Sana Kliniken AG inne.

Durch gemeinsame Projekte und Workshops mit Jens Jusczczak (Ⴕ) verfügt sie über langjährige Erfahrung als Trainerin für folgende Themenstellungen:

  • Einblick in den internationalen Gesundheitstourismus
  • Qualitätsmanagement und Akkreditierung für internationale Offices
  • Interkulturelles Marketing für international Offices
  • Behandlungsprozess von internationalen Patienten
  • Umgang mit ausländischen Patienten aus dem arabischen Raum

 

Neben ihrer jahrelangen wissenschaftlichen Expertise im Medizintourismus kann sie dadurch auf einen reichen Erfahrungsschatz aus der direkten Praxistätigkeit zurückgreifen.

Mariam Asefi veröffentlichte Artikel in Printmagazinen wie beispielsweise DISCOVER ME in VAE/Dubai oder dem Ghorfa Healthcare Guide. Ihre Studienarbeit aus 2012: „Arabische Patienten in deutschen Kliniken“ ist ebenfalls publiziert.

Als die Nachfolgerin von Jens Juszczak (Ⴕ) möchte sie „seinen“ Forschungsbereich aufrechterhalten. Dazu gehört unter anderem die Veröffentlichung der jährlich bewerteten Daten für den Medizintourismus in Deutschland, das Fortführen „seiner“ Arbeitskreise, Workshops sowie Netzwerke, die Etablierung und den Ausbau und die PR des deutschen Kompetenzzentrums Medizintourismus an der Hochschule. Aufgrund des stets engen persönlichen Austauschs mit ihm, weiß sie, welche Projekte er noch geplant hatte und sie versucht, diesen Ideen und Pläne nachzukommen. Aktuell arbeitet sie an ein Memorandum für Jens Juszczak (Ⴕ).

„Er war und bleibt ihr Ziehvater im Medizintourismus.“

Mariam Asefi lebt mit ihren drei Kindern und ihrem Ehemann in Teltow im Süden von Berlin. Ihre Freizeit verbringt die Familie mit Sport und auf dem Pferdehof mit ihrer Stute Lissy, auf der sie ihren Kindern das Reiten beibringt. Sobald die Zeit und Möglichkeit besteht, ist die Familie gerne mit "Sack und Pack" auf Fern- oder Kurzreisen, wie beispielsweise an den Strand der polnischen Ostsee oder sie besucht die Familie und Freunde. Ehrenamtlich versucht sie sich, nach verfügbarer Zeit, für Flüchtlingsfamilien aus Afghanistan oder aktuell der Ukraine zu engagieren.

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Statistiken und Personen im Hintergrund
Besprechung im Unternehmen; Foto: Fotolia LLC

Praxisprojekte 

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften bietet auch im Sommersemester 2022 interessante Projekte unter anderem in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen an. Die Themen der Praxisprojekte wechseln jedes Semester, um eine fortlaufende Qualität und Aktualität sicherstellen zu können. Die Themen für die Praxisprojekte lauten diesmal:

  • 5 Euro Start Up
  • Analyse und Optimierung der relevanten Kundenbedienungsprozesse in den Partner-Filialen
  • Campus Garten
  • Cloud Lab
  • Corporate Social Responsibility (CSR)-Radtour
  • Digitalisierung in der Konsumwirtschaft 
  • Digitalisierung von Kundenbeziehungen mit MS-Cloud-Lösungen 
  • Evaluation des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Innovation in der Sozialwirtschaft
  • Lean-Methoden-Training/Fabriksimulation
  • Virtuelles Krankenhaus Nordrhein-Westfalen
  • Obstkäppchen 
  • Social Business
  • Stärkung des sozialen Bereichs durch ProBono Projekte in Hochschulen am Beispiel der H-BRS 
  • Start-up Unverpacktladen 

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Bücher
Bücher; Foto: Michael Federau, f&m Satz und Druckerei GmbH & Co.KG

Neue Publikationen des Fachbereiches

Über neue Publikationen von Fachbereichsmitgliedern, welche im Jahr 2022 erschienen sind oder erscheinen werden, können Sie sich anhand des nachfolgenden Links informieren.

Lesen Sie hier mehr über die aktuellen Publikationen.

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Maus und Hand am Rechner
Hand an der Maus; Foto: colourbox.de

Aktuelles und Termine

Hier erhalten Sie Informationen über aktuelle Termine und Ereignisse im Sommersemester 2022 sowie einen Ausblick auf die Termine im Wintersemester 2022/23.

Lesen Sie hier mehr über die aktuellen Termine und den Ausblick für das Wintersemester 2022/23.

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IMPRESSUM

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Campus Sankt Augustin
Grantham-Allee 20
53757 Sankt Augustin

Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Campus Rheinbach
von-Liebig-Str. 20
53359 Rheinbach

Redaktionsleitung:
Diplom-Betriebswirtin (FH) Sonja Atai
Telefon: +49 2241 865 106
E-Mail Sonja Atai

Diplom-Betriebswirtin (FH) Anne Schaefer
Telefon: +49 2241 865 427
E-Mail Anne Schaefer

Lisa Nolden 
Studentische Hilfskraft 

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Erscheinungsweise: 2 mal pro Jahr

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