Zentrum für Ethik und Verantwortung (ZEV)
Natalia Prieto Villalba
Lehrkraft für besondere Aufgaben | Transformationscoaching Zentrum für Ethik und Verantwortung (ZEV)
Gliederung
Zentrum für Ethik und Verantwortung (ZEV)
Standort
Standort
Sankt Augustin
Raum
G041
Adresse
Grantham-Allee 20
53757 Sankt Augustin
Profil
Natalia Prieto Villalba ist als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Zentrum für Ethik und Verantwortung (ZEV) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg tätig. Sie entwickelt und koordiniert das Transformationscoaching für Studierende und beschäftigt sich mit der Frage, welche persönlichen und sozialen Kompetenzen Menschen benötigen, um in einer von Veränderung, Komplexität und Unsicherheit geprägten Welt orientierungs- und handlungsfähig zu bleiben.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Future Skills, Selbstführung, Selbstreflexion und Transformationskompetenz. Dabei versteht sie Transformation nicht nur als äußeren Veränderungsprozess, sondern auch als Fähigkeit, eigene Denk- und Handlungsmuster wahrzunehmen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und Handlungsspielräume bewusst zu gestalten.
Ihre Lehr- und Entwicklungsarbeit verbindet Reflexion, Erfahrung und Anwendung. Dabei fließen ihre langjährigen Erfahrungen aus den Bereichen interkulturelle Zusammenarbeit, Diversity & Inclusion, Coaching sowie Organisations- und Veränderungsprozesse in ihre Arbeit an der Hochschule ein.
Arbeits- und Lehrschwerpunkte
- Transformationscoaching und Future Skills
- Selbstführung, Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit
- Umgang mit Veränderung, Unsicherheit und Komplexität
- Diversity, Equity & Inclusion
- Interkulturelle Kommunikation und Zusammenarbeit
- Psychologische Sicherheit und inklusive Zusammenarbeit
- Kulturelle Transformations- und Veränderungsprozesse
- Transfer zwischen persönlicher Entwicklung, Arbeitswelt und Gesellschaft
Lehre und Transformationscoaching
Natalia Prieto Villalba entwickelt am Zentrum für Ethik und Verantwortung ein Transformationscoaching-Angebot für Studierende aller Fachbereiche der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Das Transformationscoaching schafft Lern- und Reflexionsräume, in denen sich die Studierenden mit sich selbst, ihrer Rolle in Veränderungsprozessen und ihrer zukünftigen Handlungsfähigkeit auseinandersetzen können. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbindung von Erfahrung, Reflexion, fachlichen Impulsen, Anwendung und Transfer.
Die thematischen Schwerpunkte sind:
Selbstwahrnehmung und Selbstführung: eigene Werte, Ressourcen und Handlungsmuster erkennen und Selbstwirksamkeit stärken.
Veränderung und Komplexität: Unsicherheit und Ambiguität konstruktiv begegnen und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Kommunikation und Perspektivenvielfalt: unterschiedliche Perspektiven einbeziehen und Zusammenarbeit in diversen Kontexten gestalten.
Zukunftskompetenz und Transfer: die persönliche Entwicklung wird mit beruflicher und gesellschaftlicher Verantwortung verbunden.
Konkrete Lehrveranstaltungen und weitere Formate werden semesterbezogen ergänzt.
Lebenslauf
Natalia Prieto Villalba hat Regionalwissenschaften Lateinamerika an der Universität zu Köln studiert. Bereits in ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit dem Ansatz der „Entwicklung nach menschlichem Maß“ von Manfred Max-Neef und der Frage, wie Entwicklung ausgehend von menschlichen Bedürfnissen, Selbstbestimmung und Teilhabe gedacht werden kann.
Nach dem Studium arbeitete sie in der interkulturellen Bildungsarbeit sowie im Organisations-, Projekt- und Veranstaltungsmanagement und spezialisierte sich auf die Begleitung interkultureller Lern-, Diversity- und Veränderungsprozesse.
Seit 2022 arbeitet sie freiberuflich als Trainerin, Coach und Prozessbegleiterin für Hochschulen, Organisationen, Führungskräfte und internationale Teams. Seit 2026 ist sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben am ZEV tätig und verantwortet dort die Entwicklung und Umsetzung des Transformationscoachings.
Projekte
Projekte und Praxistransfer
Neben ihrer Tätigkeit an der Hochschule begleitet Natalia Prieto Villalba Menschen und Organisationen in Lern- und Veränderungsprozessen. Dabei verbindet sie ihre Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Hochschulen, Organisationen, Führungskräften und internationalen Teams mit ihrer Lehrtätigkeit.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen interkulturelle Zusammenarbeit, Diversity & Inclusion, inklusive Führung und psychologische Sicherheit. Darüber hinaus begleitet sie kulturelle Veränderungsprozesse und setzt sich damit auseinander, wie Zusammenarbeit in vielfältigen Teams erfolgreich gestaltet werden kann.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Gesundheits- und Pflegebereich. Hier widmet sie sich unter anderem der Kommunikation und Integration in diversen Teams sowie der Frage, wie inklusive Führung und psychologische Sicherheit im klinischen Arbeitsalltag gestärkt werden können.