Hilfe bei finanziellen Engpässen

Immer wieder kommt es vor, dass Studierende in eine nicht vorhersehbare finanzielle Notlage geraten. In diesem Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten den finanziellen Engpass zu überbrücken.
Grafik des BMBF zu Unterstützung von Studierenden während der Coronapandemie
Grafik des BMBF zu Unterstützung von Studierenden während der Coronapandemie
  • Corona-Pandemie: Überbrückungshilfe für Studierende in Notlage: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, von November 2020 bis März 2021 erneut mit Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben. Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe.

Für Studierende kurz vor Studienabschluss

  • Bildungskredit der Bundesregierung: Flexibler und zinsgünstiger Kredit für Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen. Im Ge­gen­satz zur BAföG-Förderung wird der Bildungskredit un­ab­hän­gig vom ei­ge­nen Ein­kom­men und Ver­mö­gen so­wie dem der El­tern oder des Lebenspartners beziehungsweise der Lebenspartnerin vergeben. Eine Kombination mit anderen Finanzierungsangeboten ist möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen auch für ausländische Studierende verfügbar.
    Weitere Informationen zum Bildungskredit und Kontaktmöglichkeiten
     
Portemonnaie mit Geldscheinen
Portemonnaie mit Geldscheinen

Für ausländische Studierende

  • Die Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) bietet Beratung und Unterstützung für ausländische Studierende der Universität Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in finanziellen Notlagen. Auch deutsche Studierende können unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Hilfe erhalten. Zu einem Beratungsgespräch sind folgende Unterlagen nötig: Studierendenausweis, Pass mit Visum, Notenspiegel, Konto­auszüge der letzten drei Monate. Weitere Informationen zum Unterstützungsangebot der Katholischen Hochschulgemeinde.
     
  • Die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) kann ausländische Studierende (vor allem Studierende aus Asien, Afrika und Lateinamerika, die sich entwicklungspolitisch engagieren) in schwierigen Situationen finanziell unterstützen. Voraussetzung ist eine Aufenthaltsbewilligung zu Studienzwecken. Antragstellung persönlich im ESG-Büro. Erforderliche Unterlagen: Pass, Studierendenausweis, Notenspiegel, Zeugnisse, Nachweise über finanzielle Bedürftigkeit. Weitere Informationen zum Unterstützungsangebot der Evangelischen Studierendengemeinde.
     

Weitere Angebote

  •  Studienförderung für Frauen: Der Hildegardis-Verein e.V. vergibt zwei Mal im Jahr zinslose Darlehen an christliche Frauen, vor allem in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (auch für Zweit- und Aufbaustudien) im Wert von maximal € 10.000. Neben dem allgemeinen Darlehen gibt es spezielle Fördertöpfe für christliche Studentinnen mit Kind. Hier geht es zu den Unterstützungsangeboten des Hildegardis-Vereins für Frauen.
     
  • Darlehen vom Albertus-Magnus-Verein: Der Albertus-Magnus-Verein im Erzbistum Köln vergibt unter bestimmten Rahmenbedingungen zinslose Darlehen von bis zu 5.000 € an katholische Studierende. Zum Verein zur Förderung von Studierenden.