Erfolg für Visual-Computing-Studenten auf GI-Workshop

Donnerstag, 10. September 2020
Einer unserer ersten Studenten im Masterstudiengang Visual Computing & Games Technology darf sich über ein erfolgreiches Paper freuen: Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Scientific Writing“ bereitete er die Ergebnisse seines Praxisprojekts als wissenschaftliche Veröffentlichung auf. Diese reichte er erfolgreich beim VR/AR-Workshop der Gesellschaft für Informatik (GI) ein.

Maximilian Schäfer entwickelte ein dreidimensionales Display, realisiert durch mehrere semi-transparente Projektionsscheiben. Dieses verglich er in einer Studie mit 20 Probandinnen und Probanden mit einem stereoskopischen 3D-Display. In verschiedenen Anwendungsszenarien aus dem Games-Bereich erhob er dazu unerwünschte Nebeneffekte wie Übelkeit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das selbst entwickelte Display weniger Nebeneffekte bei gleicher oder besserer räumlicher Wahrnehmung hervorrief. 

Er wird das Paper im Rahmen des Workshops am 24./25.9.2020 in Trier präsentieren. Aufgrund der Corona-Pandemie findet der VR/AR-Workshop in diesem Jahr komplett virtuell statt. Interessierte können sich noch bis zum 10. September registrieren

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Abstract

In this paper we propose and evaluate a custom-build projection-based multi-layer 2.5D display, consisting of three layers of images, and compare performance to a stereoscopic 3D display. Stereoscopic vision can increase the involvement and enhance game experience, however may induce possible side effects, e.g. motion sickness and simulator sickness. To overcome the disadvantage of multiple discrete depths, in our system perspective rendering and head-tracking is used.


A study was performed to evaluate this display with 20 participants playing custom-designed games.The results indicated that the multi-layer display caused fewer side effects than the stereoscopic display and provided good usability. The participants also stated a better or equal spatial perception, while the cognitive load stayed the same.