Projekt NEIS - Nachhaltige Ernährung im Studienalltag

Partizipation und informelle Bildung für nachhaltiges Einkaufs- und Ernährungsverhalten
Auf dem Foto werden verschiedene Gemüsesorten gezeigt.
Ein Tisch voller buntem Gemüse. Foto: Colourbox
Zu sehen ist das Logo vom Projekt NEIS (Nachhaltige Ernährung im Studienalltag). Die Wortbildmarke ist grün und gelb. Der Slogan lautet: Vom Feld bis zur Gabel

 

 

Projekt der Verbraucherzentrale NRW

Das Projekt:

NEIS ist ein Projekt der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, welches in Kooperation mit Hochschulen an drei Standorten in NRW durchgeführt wird. Es wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ziel des Projektes ist es, Studierenden den Zusammenhang zwischen ihren Ernährungsgewohnheiten und Nachhaltigkeit zu vermitteln und einen Wandel zu nachhaltigem und abfallarmem Ernährungs- und Einkaufsverhalten zu unterstützen. Dazu werden in Kooperation mit der Hochschule und den Studierenden Impulse in Studium und Freizeit entwickelt. Zugleich sollen Angebotsstrukturen für nachhaltigen Konsum im Umfeld der Hochschule gefördert werden.

Im Sinne des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum und des Nationalen Aktionsplans Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) werden damit bei den Studierenden Gestaltungskompetenzen für ihre eigene Lebensführung und die Beteiligung an gesellschaftlichen Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen gestärkt. Damit wird ein Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals geleistet und die Erreichung der Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Um das Potenzial für Veränderung möglichst weit auszuschöpfen, werden sowohl stark aktivierende und partizipative Angebote, als auch Informations- und Bildungsformate entwickelt. Das Projekt ruht auf zwei Säulen (Handlungsfelder): Das erste Feld hilft studentische Aktivitäten zu entwickeln, und das zweite Handlungsfeld stellt Informationen und Bildung zur Thematik bereit.

Auf dem Bild sieht man ein Hochbeet mit grünem und rotem Salat sowie zwei Hände und ein rotes Messer. Ein Salatkopf wird mit einer Hand festgehalten und mit der anderen Hand mithilfe eines Messers abgeschnitten.
Salate im Hochbeet. Foto: Jürgen Brochmann/Colourbox

Das Handlungsfeld 1 zur Beteiligung, Strukturentwicklung und Unterstützung studentischer Initiativen für abfallarme, nachhaltige Ernährung im Hochschulumfeld beinhaltet Maßnahmen sowohl zur Beteiligung von Studierenden im Sinne von „Service Learning“, partizipativer Weiterentwicklung der gastronomischen Angebote auf dem Campus in Zusammenarbeit mit Studierendenwerken und Studierenden als auch Unterstützung und Begleitung von studentischen Initiativen (Aufbau von Campusgarten, Gründung von FoodCoops etc).

Das Handlungsfeld 2  zielt auf den Aufbau von Angeboten zur Information und informellen Bildung für Studierende im Themenfeld abfallarme, nachhaltige Ernährung  Es umfasst Maßnahmen wie etwa Wettbewerbe (Klima-WG), Food-Workhops und nachhaltige Erstsemester-Tüten.

In beiden Feldern unterstützt die Hochschule das Gelingen durch Integration in die Lehre: beispielsweise wird der Aufbau eines Campusgartens durch Lehrprojekte begleitet und umgesetzt; außerdem wird die Diskussion des Zusammenhangs von Ernährung und Nachhaltigkeit in verschiedene Studiengänge der H-BRS mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit integriert.

Im NEIS-Projekt wird eine Wirkung in die jeweilige Region hinein angestrebt, beispielsweise in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen wie Ernährungsräten und Solidarischer Landwirtschaft, mit Landwirtschaftskammern, Produzenten und Lebensmitteleinzelhandel. Die Maßnahmen sind so angelegt, dass bleibende Strukturen entstehen und sie sich für eine spätere Übertragung auf weitere Hochschulstandorte in NRW eignen.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Zusammenarbeit mit ihren Forschungsinstituten IZNE, ZIEL und dem GreenOffice.

Gefördert vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Logo des Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen für das Projekt NEIS