Förderung für Forschungsprojekt Medizintourismus

Mittwoch, 1. August 2012

Der Forschungsbereich Medizintourismus am Fachbereich Wirschaftswissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Verein Gesundheitsregion KölnBonn haben jetzt die Bewilligung für das Modellprojekt „Medizintourismus entlang der Rheinschiene Düsseldorf-Köln-Bonn“ im Wettbewerb Erlebnis.NRW, Säule 1 (Tourismus) erhalten. Im Fokus des Projektes steht die Förderung des internationalen und nationalen Medizintourismus in der Region.

Das Konzept sieht neben einem leistungsstarken medizinischen Angebot auch ein Angebot an touristischen Dienstleistungen vor, die in- und ausländische Patienten während ihres Aufenthaltes in der Region nutzen können. Zunächst wird das medizinische und touristische Leistungsspektrum der Region erfasst und zielgruppengerecht für Print- und Online-Kataloge aufgearbeitet. Angesprochen werden in- und ausländische Patienten durch gezielte Marketingkampagnen. Gleichzeitig erfolgt eine Qualifizierung des Personals der Gesundheitswirtschaft und der Tourismusindustrie, um auf die spezifischen Bedürfnisse der ausländischen Gäste vorzubereiten.

Zu den wesentlichen Aufgaben der Hochschule im Projekt gehört die Entwicklung eines Gütesiegels für die teilnehmenden Einrichtungen, des dazugehörigen Zertifizierungsverfahrens sowie entsprechender Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramme. Die Hochschule baut damit ihre Position als eine der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Medizintourismus aus, auf dem sie Kliniken, Ministerien, Städte und Kommunen sowie Dienstleistungsunternehmen in der ganzen Bundesrepublik berät.

In diesem Rahmen bietet der Forschungsbereich Medizintourismus am Campus Sankt Augustin Weiterbildungsveranstaltungen an. Das nächste Seminar findet am Dienstag, 18. September, statt. Thema ist "Aufbau des Geschäftsfeldes Internationale Patienten in der Klinik", weiter geht es am Dienstag, 23. Oktober mit "Einstieg in den arabischen Patientenmarkt".

Das Projekt „Medizintourismus entlang der Rheinschiene Düsseldorf-Köln-Bonn“ wird mit rd. 926.000 Euro aus Mitteln des NRW/EU- Gemeinschaftsprogramm Ziel 2 und aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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