Klare Haltung gegen Rassismus

Donnerstag, 25. März 2021
Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg beteiligt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die noch bis zum 28. März andauern. Das Präsidium setzte anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus ein Zeichen und beteiligte sich an der europaweiten Fotoaktion #solidaritätgrenzenlos #solidarity auf den Social-Media-Kanälen der H-BRS.
Präsidiumsmitglieder der Hochschule zeigen Schilder zur Anti-Rassismus-Aktion "Solidarität grenzenlos".
Solidarität grenzenlos: Das Präsidium setzte zum Internationalen Tag gegen Rassismus ein Zeichen.

"Als weltoffene Hochschule bekennen wir uns zu Menschenwürde und Solidarität und gegen Rassismus. Für uns zählt das Argument, nicht Hautfarbe oder vermutete Herkunft", erklärt Prof. Dr. Jürgen Bode, Vizepräsident für Internationalisierung und Diversität. An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sind rund 1500 ausländische Studierende eingeschrieben.

"Wir machen uns mit verschiedenen Aktivitäten gegen Rassismus und für Vielfalt stark. Die Veranstaltungen unserer Initiative ,Respekt! Zeit für Vielfalt, Zeit für Nachhaltigkeit‘ regen zum Nachdenken über die Diversität auf unserem Campus an. Das Format ‚Viva Diversity‘ bietet Gesprächsanlässe und baut Vorurteile ab."

Feste Anlaufstellen

Zugleich bietet die Hochschule feste Anlaufstellen, in denen Rassismus thematisiert werden kann. So besteht die Möglichkeit, sich vertrauensvoll an die AGG-Beschwerdestelle (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) der Hochschule zu wenden. Ansprechpartnerin ist Marion Biendara vom Dezernat Personal und Recht. Wer Anregungen hat, wie sich die Hochschule noch besser gegen Rassismus positionieren könnte, kann sich mit Sarah Friedrichs (Leiterin Diversitätsmanagement) in Verbindung setzen.  

Jürgen Bode lädt anlässlich der Aktionswochen dazu ein, sich einmal persönlich mit Rassismus auseinander zu setzen. "Einprägsame und leicht provozierende Denkanstöße" liefere beispielsweise die Kampagne "Vorsicht, Vorurteile!" des vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufenen Programms "Demokratie leben!". (https://www.vorsicht-vorurteile.de/). Dort besteht beispielsweise die Möglichkeit, einen von der Universität Harvard entwickelten Selbsttest zu machen, um eigene Denkweisen zu überprüfen.