Solidarität mit Partnerhochschule in Ukraine

Freitag, 4. März 2022
Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine aufs Schärfste. Hochschulpräsident Hartmut Ihne teilt die Auffassung der Bundesregierung, dass es sich dabei um einen eklatanten und bösartigen Bruch des Völkerrechts handelt.
Porträt Hartmut Ihne
Hochschulpräsident Hartmut Ihne

„Wir sind entsetzt über diese Kriegstreiberei, die Europa in dieser Dimension seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat“, so Präsident Ihne. „Der Angriff gilt uns allen, weil er sich gegen freiheitliche Gesellschaften richtet und gegen die Freiheit des Denkens und des Handelns – die auch für die Wissenschaft von enormer Bedeutung ist.“

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg unterhält Beziehungen zu einer Partnerhochschule in der Ukraine. Sie schloss im Jahr 2012 einen Kooperationsvertrag mit der Chernihiv National University of Technology, wobei der Fokus der gemeinsamen Projekte zunächst auf erneuerbaren Energien und Elektromobilität lag. Zuletzt ging es vor allem um Regeltechnik im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz für den Einsatz in der Industrie.

„Wir sind in Gedanken bei den Kolleginnen und Kollegen unserer Partnerhochschule und bei allen Menschen in der Ukraine. Dabei möchten wir nicht nur unsere Solidarität bekunden, sondern im Rahmen unserer Partnerschaft auch konkrete Unterstützung anbieten“, sagte Ihne weiter. 

Die Hochschule steht in engem Austausch mit zwei ukrainischen Wissenschaftlern der Partnerhochschule, die in verschiedenen Förderprojekten an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg angestellt waren. Beiden Wissenschaftlern wurde angesichts des Kriegs in ihrem Heimatland kurzfristig eine Weiterbeschäftigung in Forschungsprojekten angeboten.