Unwetterfolgen: Regelungen für Prüfungen

Freitag, 23. Juli 2021
Der Campus Rheinbach ist aufgrund des schweren Unwetters vom 14. Juli 2021 in der nächsten Zeit nicht nutzbar. In einem Rundschreiben an die Studierenden erklärt Vizepräsident Marco Winzker, wie die laufenden Prüfungen abgewickelt werden.
Das Audimax am Campus Rheinbach steht bis in die untersten Sitzreihen unter Wasser. Foto: Roger Strotmann
Der Hörsaal am Tag nach dem schweren Unwetter. Foto: H-BRS

Demnach finden Prüfungen nach Möglichkeit wie geplant statt oder werden im Prüfungszeitraum um wenige Tage verschoben. Bei Fachbereichen mit einem zweiten Prüfungszeitraum im September kann in Einzelfällen auch eine Verschiebung in diesen zweiten Prüfungszeitraum notwendig sein. Dies ermöglicht den Studierenden die Prüfungen abzulegen. Dabei werden die Studierenden bezüglich der Anmeldungen zu allen Prüfungen in den Stand zurückgestellt, den sie vor der Katastrophe hatten. Wer an den (gegebenenfalls verschobenen) Prüfungen teilnehmen möchte, braucht sich nicht erneut anzumelden.

Regelung für Rücktritte

Zum Thema Rücktritte schreibt Winzker an die Studierenden: "Sind Sie bis zum 14. Juli von einer Prüfung zurückgetreten, werden wir Ihren Rücktritt berücksichtigen. Da wir annehmen müssen, dass die schriftlichen Rücktritte ab dem 15. Juli bis heute (21. Juli 2021, Anm. d. Red.) unter dem Eindruck der Katastrophe erfolgten und den ursprünglichen Prüfungstermin betrafen, haben wir diese - Ihre Interessen wahrend - zunächst nicht berücksichtigt. Möchten Sie an den Prüfungen nicht teilnehmen und ist Ihnen eine Kommunikation möglich, freuen wir uns, wenn Sie uns dies erneut über die üblichen Wege mitteilen, damit wir die Anzahl der Aufsichten planen können. Ist Ihnen eine Kommunikation nicht möglich, entsteht Ihnen hieraus kein Nachteil, da wir Ihr Nichterscheinen zu Prüfungen ab dem 15.7.2021 als Rücktritt werten werden. Ein Nichterscheinen wird also nicht als Fehlversuch gewertet."

Hochwasser am Campus Rheinbach
Unter Wasser: Die Hochschule am Morgen nach dem Unwetter. Foto: H-BRS

Die Fachbereiche prüfen weiterhin, ob es im Ausnahmefall für einzelne Prüfungen aus dem Juli im September zusätzliche Kompensationstermine geben kann. Ob das organisatorisch gelingt, ist derzeit noch nicht abzusehen. Da auch Hochschulbeschäftigte vom Starkregen betroffen sind, muss dies bei den Planungen berücksichtigt werden.

Die Kompensationstermine würden dann eine Prüfungsteilnahme ermöglichen, falls Studierende am Prüfungstermin durch die Folgen der Starkregen-Katastrophe nicht teilnehmen konnten. Dies ist jedoch nur für Studierende möglich, die auch zur ursprünglichen Prüfung angemeldet waren und diese nicht abgelegt haben. Eine Notenverbesserung oder nachträgliche Annullierung des Ergebnisses im Sinne eines Freiversuchs ist nicht möglich. Nähere Informationen zu den Prüfungen in ihren Studiengängen erhalten die Studierenden von den Fachbereichen.

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