Institut für Visual Computing (IVC)

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Neue Forschungsimpulse zwischen Deutschland und Kanada

Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Vom 17. September bis 2. Oktober 2026 waren Prof. Dr. André Hinkenjann und Nelli Eurich vom Institut für Visual Computing (IVC) in Kanada unterwegs, um bestehende wissenschaftliche Kontakte zu vertiefen und neue Kooperationen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Akteuren der Games-Branche anzubahnen. Im Zentrum standen Themen wie Visual Computing, Generative AI, Human-Computer Interaction und Games Technology.

Wissenschaftlicher Austausch von Halifax bis Toronto

Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026

An der Dalhousie University in Halifax trafen Hinkenjann und Eurich Forschende aus den Bereichen Human-Computer Interaction, Visualization & Graphics sowie Algorithms & Bioinformatics. Gespräche mit Dirk Arnold und weiteren Wissenschaftlern sowie Einblicke in die Labore zeigten zahlreiche fachliche Schnittstellen zu den Forschungsaktivitäten des IVC. In einem Vortrag stellte André Hinkenjann aktuelle Projekte und Forschungsschwerpunkte des Instituts vor.

An der University of New Brunswick (UNB) in Fredericton stand das Thema Generative AI in Games im Mittelpunkt. In einem gemeinsamen Workshop am SPECTRAL Lab von Prof. Scott Bateman diskutierten Forschende beider Einrichtungen, wie generative KI die Entwicklung von Games, interaktiven Anwendungen und digitalen Inhalten verändert. Im Fokus standen unter anderem die Generierung von Assets, adaptive Spielwelten, personalisierte Spielerlebnisse sowie die Frage, wie sich Entwicklungsprozesse und Rollen im Game Design durch den Einsatz generativer Modelle verändern.

Aus dem Austausch entstanden zugleich konkrete Forschungsfragen für eine mögliche weitere Zusammenarbeit. Diskutiert wurden unter anderem adaptive Systeme, die auf Nutzerverhalten reagieren, sowie die Verbindung KI-basierter Verfahren mit Human-Computer Interaction und Games Technology.

An der York University in Toronto wurde der wissenschaftliche Austausch mit weiteren Perspektiven aus Human-Computer Interaction, Wahrnehmungsforschung und Visual Computing fortgesetzt. Hinkenjann und Eurich besuchten mehrere Labore von Prof. Robert Allison am Centre for Vision Research und führten Gespräche mit Scott MacKenzie, Laurence Harris und Emily Kuang über aktuelle Forschungsansätze und mögliche Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen.

Auch an der York University stellte André Hinkenjann die Forschungsaktivitäten des IVC in einem 90-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion vor. Die Gespräche eröffneten weitere Perspektiven für gemeinsame Forschungsaktivitäten und eine engere wissenschaftliche Vernetzung zwischen der York University und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026

Montréal: Vernetzung mit der Games-Branche

In Montréal verlagerte sich der Schwerpunkt auf den Austausch mit der Games-Industrie und innovationsorientierten Netzwerken. Bei Ubisoft La Forge sprachen Hinkenjann und Eurich unter anderem mit Karsten Lehmann sowie Vertretern der Leitung über aktuelle Forschungsfragen und über Modelle der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Spieleindustrie.

Weitere Gespräche mit Indie Asylum und La Guilde du jeu vidéo du Québec gaben Einblicke in die Strukturen eines international erfolgreichen Games-Standorts. Im Zentrum stand die Frage, wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Studios und Branchennetzwerke zusammenarbeiten und wie technologische Infrastruktur, Forschung und Wissenstransfer wirkungsvoll miteinander verzahnt werden können.

Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026
Von links: Nelli Eurich (IVC/H-BRS), Karsten Lehmann (Ubisoft Deutschland), Prof. André Hinkenann (IVC/H-BRS), Prof. Max Birk (Eindhoven University of Technology), Prof. Scott Bateman (SPECTRAL)

Neue Perspektiven für Forschung und Transfer

Die Reise hat bestehende Kontakte vertieft und zugleich neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnet. Besonders an den Schnittstellen von Generativer KI, Visual Computing, Human-Computer Interaction und Games Technology ergeben sich vielversprechende Perspektiven für zukünftige Forschungs-, Lehr- und Transferprojekte.

Die Gespräche mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Akteuren der Games-Branche liefern zugleich Impulse dafür, internationale Forschung stärker mit technologischer Entwicklung und Wissenstransfer zu verbinden.

Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026
Faculty of Computer Science, Dalhousie University
Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026
University of New Brunswick, Spatial Computing Research Centre (SPECTRAL)
Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026
The Indie Asylum is a collaborative hub of video game studios that have come together to share knowledge and resources.
Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026
Faculty of Computer Science, Dalhousie University
Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026
York University, Virtual Reality and Perception Lab
Internationale Vernetzung für Forschung und Games Technology in Kanada 2026
University of New Brunswick, Engineering Makerspace

Kontakt

Prof. Dr. André Hinkenjann

André Hinkenjann

Gründungsdirektor des Instituts für Visual Computing , Forschungsprofessur für Computergrafik und Interaktive Systeme

Forschungsfelder

Standort

Sankt Augustin

Raum

C 167

Adresse

Grantham-Allee 20

53757, Sankt Augustin

20210906_zwt_nelli_eurich.jpg (DE)

Nelli Eurich

Geschäftsführerin des IVC, Forschungsmanagement, Wissenschaftskommunikation, Dozentin

Standort

Sankt Augustin

Raum

C 163

Adresse

Grantham-Allee 20

53757, Sankt Augustin