Forschungsprojekt zur Gesichtserkennung auf der CeBIT

Dienstag, 15. März 2016
ID: 
049/02/03-2016
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt "FeGeb – Fälschungserkennung in der Gesichtsbiometrie" der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bei der Highlight-Tour als Exponat auf dem Stand der CeBIT, der weltweit größten Computermesse ausgewählt (Messe Hannover, Halle 6, Stand A34, 14. bis 18. März 2016).
Bundesministerin Johanna Wanka im Gespräch mit Prof. Norbert Jung auf der CeBIT 2016
Bundesministerin Johanna Wanka im Gespräch mit Professor Norbert Jung auf der CeBIT. Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt dieses Projekt außerdem im Rahmen der Förderlinie "FHprofUnt" des Programms "Forschung an Fachhochschulen". Zudem kürte das BMBF es als Projekt des Monats Januar 2016.

Biometrische Gesichtserkennung wird mittlerweile regelmäßig in verschiedenen sicherheitsrelevanten Situationen eingesetzt. Dazu gehören Grenzkontrollen ebenso wie Zugangskontrollen bei öffentlichen Großveranstaltungen wie Fußballspiele. Jedoch stellen Manipulationsversuche für die gängigen Systeme ein ernstes Problem dar.

Professor Norbert Jung mit einem Besucher der CeBIT, 2016
Professor Norbert Jung im Gespräch mit einem Besucher auf der CeBIT. Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel

Bei dem Projekt FeGeb zur fälschungssicheren Gesichtserkennung von Projektmitarbeiter Holger Steiner und Projektleiter Norbert Jung geht es darum, Täuschungsversuche beispielsweise mit Masken oder Fotos zuverlässig abzuwehren. Die Wissenschaftler benutzen dazu ein Nahinfrarot-Kamerasystem zur Gesichtserkennung, das echte Haut von Fälschungen unterscheidet. Und das gelingt unabhängig von Hauttyp, Alter und Geschlecht auf Grundlage der spektralen Signatur, die im Nahinfrarotbereich Haut zuverlässig von der Signatur anderer Oberflächen unterscheidet.

(alle Bilder in Artikel und Teaser: BMBF/Hans-Joachim Rickel)