Posterpreis für Doktorand der Hochschule

Montag, 31. Mai 2021
ID: 
067/05/05-2021
Auf der Jahrestagung der Wasserchemischen Gesellschaft wurde Doktorand Roman Grimmig für sein Poster zur Desinfizierung von Leitungswasser mit einem Preis bedacht, er belegte den 3. Platz. In dem beschriebenen Verfahren geht es um Ionenpermeation, bei der Ozon-Ionen eine Elektrolysemembran in Leitungswasser durchwandern. Dabei wird das Ozon zielgerichtet nur dort eingebracht, wo Verunreinigungen auftreten. „Ionenpermeation in einer PEM-Elektrolysezelle bei der in situ Ozonung von Leitungswasser im Standby- und Elektrolysebetrieb“ nennt sich das komplett. Grimmig gehört zur Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Steffen Witzleben vom Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS).
Poster zur Ionenpermeation in einer PEM-Elektrolysezelle bei der in situ Ozonung von Leitungswasser im Standby- und Elektrolysebetrieb
Für dieses klar strukturierte Poster wurde Roman Grimmig ein Posterpreis verliehen. Copyright: Roman Grimmig

Die „Wasser“ stellt die wohl wichtigste Konferenz zu unterschiedlichsten Disziplinen der Wasserforschung im deutschsprachigen Raum dar. Die rund 250 Tagungsteilnehmer der diesjährigen virtuellen Veranstaltung konnten sich in mehr als 40 Vorträgen und 82 Postern zu 12 Themenfeldern von Analytik und Aufbereitung über Spurenstoffe bis zu Trinkwasser über die neuesten Trends und Entwicklungen der Wasserforschung austauschen. Die beiden Doktoranden der H-BRS stellten dabei unter anderem erste Ergebnisse aus dem laufenden, vom BMBF geförderten Projekt ReDeX dar, das in Zusammenarbeit mit der Innovatec Gerätetechnik GmbH aus Rheinbach durchgeführt wird.

Mit drei Postern waren Roman Grimmig und Philipp Gillemot auf der „Wasser“ vertreten. Groß war die Freude, als  am dritten Konferenztag die Auswahlkommission um Dr. Carsten Schmidt (RheinEnergie AG, Köln) und Dr. Arne Wick (Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz) das genannte Poster zur Ionenpermeation in einer PEM-Elektrolysezelle mit einem Posterpreis (3. Platz) der Fachgruppe ehrte. Die Jury lobte neben dem Inhalt auch den Aufbau des Plakats mit Motivation, Methoden, Diskussion und Literatur. Mit dem Posterpreis ist neben der Anerkennung der wissenschaftlichen Leistung auch eine Geldprämie verbunden.

Die Wasserchemische Gesellschaft ist eine Fachgruppe innerhalb der Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. und hat ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr.