Warling holt Bronze bei Studenten-WM

Dienstag, 7. August 2018
ID: 
105/00/08-2018
Jenny Warling, luxemburgische Karatesportlerin und kurz vor Abschluss des Masterstudiums Analytische Chemie und Qualitätssicherung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), hat bei der Studentenweltmeisterschaft in Kobe/Japan die Bronzemedaille gewonnen. Ihre Disziplin im Karate ist das Kumite, ihre Gewichtsklasse -55 kg.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Jenny Warling im Training
Jenny Warling beim Training ihres Vereins Budo Vulkaneifel. Foto Eva Tritschler

„Ohne die finanzielle Unterstützung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hätte ich nicht an der Studenten-WM teilnehmen können“, sagte Jenny Warling und bedankte sich mit dem dritten Platz. Prof. Dr. Iris Groß, als Vizepräsidentin Lehre, Studium, Weiterbildung auch „Sportministerin“ der Hochschule, war hocherfreut und verwies darauf, dass es für Hochleistungssportler nicht immer einfach ist, Sport und Studium sowie später Sport und Beruf verträglich miteinander zu vereinbaren. „Deshalb unterstützen wir Sportlerinnen und Sportler gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten“, sagte Groß.

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Jenny Warling mit Bronzemedaille und Urkunde von der Studenten-WM im Karate
Jenny Warling kehrte mit Bronzemedaille und Urkunde für ihren 3. Platz von der Studenten-WM im Karate an den Campus Rheinbach zurück. Foto: privat

Karate-Jenny, wie sie an der Hochschule respektvoll genannt wird, war in der ersten Runde der späteren Studentenweltmeisterin Haname Katayama aus Japan unterlegen. Da Katayama ins Finale gekommen ist, erreichte Jenny Warling die Trostrunde. Dort qualifizierte sie sich mit einem Sieg über die Schweizer Vizeeuropameisterin der Junioren für das sogenannte kleine Finale. Im Kampf um Bronze traf Karate-Jenny auf die Italienerin Eleonora Lanzone. Hier sah es zunächst aus, als sei die Italienerin im Vorteil, aber dann setzte Warling Treffer auf Treffer und kehrte mit der Bronzemedaille für ein Foto auf den Campus der H-BRS zurück.

Auch wenn Warling bei der Absolventenfeier Ende Oktober der H-BRS ade sagt, hat sie noch ein Jahr lang die Möglichkeit, bei Studentenmeisterschaften für ihre Hochschule Bonn-Rhein-Sieg anzutreten. Und sie ist eine vielversprechende Kandidatin für die Teilnahme an den olympischen Spielen 2020 in Tokio.