PrObEx

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
PRObenahmeverfahren zur Kontrolle von OBjekten auf EXplosivstoffe mittels Spürhund
Fachbereiche und Institute: 
Institut für Detektionstechnologien
Von: 
01.09.2014
to
31.08.2017
Förderungsart: 
Öffentliche Forschung

Projektbeschreibung

Im Vergleich zu üblichen Einsatzverfahren, bei dem Hunde vor Ort mit hohem Zeitaufwand große Objekte einzeln und unter nicht kontrollierbaren Bedingungen abprüfen, wird bei REST (Remote Explosive Scent Tracing) der Geruch eines großen, schwerzugänglichen Objektes (z. B. Container) auf einen Filter konzentriert und dieser dem Sprengstoffspürhund (SSH) unter optimierten Umgebungsbedingungen zur Bewertung gebracht. Da ein SSH eine große Anzahl Filter innerhalb kurzer Zeit abprüfen kann, verspricht das Konzept eine enorme Effizienzsteigerung. Bei nachgewiesener Eignung könnte das Verfahren auch in Deutschland im großen Umfang bei der z.B. bei der Überprüfung von Fracht auf Explosivstoffe eingesetzt werden. Bislang finden REST und vergleichbare Verfahren nur im Ausland Anwendung.
Die Zertifizierung eines solchen Verfahrens in Deutschland ist schwierig, da kaum wissenschaftlich gesicherte Daten verfügbar sind. Im Projekt PrObEx werden im Wesentlichen drei Teilziele verfolgt:

  1. Entwicklung eines Verfahrens zur Probenahme und Bewertung von luftgetragenen Explosivstoffen auf Filtermedien
  2. Entwicklung eines Modells zur chemischen Signatur von Luftproben
  3. Beschreibung eines Funktionsmodels und Demonstration des Gesamtkonzeptes

Projektleitung an der H-BRS

Prof. Dr. Gerhard Holl

Leiter Institut für Detektionstechnologien
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
E-Mail: 
gerhard.holl [at] h-brs.de

Rheinbach

Raum: 
A 120

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Projektergebnisse

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Bewertung eines abstandsfähigen Detektionsverfahrens für Luftfracht zur Bestimmung luftgetragener Explosivstoffe (Gase und Partikel) auf Filtermedien mit Hilfe von Spürhunden.

Geldgeber

Kooperationspartner