SKILLS: Steigerung der Kompetenzorientierung im digitalen Lehren und Lernen

Durch die Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt entstehen neue Ansprüche an die Studierenden und Lehrenden. Das Projekt SKILLS adressiert insbesondere zwei Bereiche, die Chancen für die Stärkung der Lehre an der H-BRS bieten:

  1. Entwicklung und Förderung von Future Skills für Studium und Beruf durch Peer-Trainings

  2. Förderung des kompetenzorientierten digitalen Prüfens (E-Assessment)

Projektidee und Projektziele

Die Digitalisierung erfordert auf Seiten der Studierenden neue Kompetenzen – für das spätere Berufsleben ebenso wie für das Studium. Das Projekt SKILLS unterstützt Studierende und Lehrende in der Nutzung digitaler Möglichkeiten. Ziel des Projekts SKILLS ist die Förderung des Lernerfolgs und der Studienmotivation durch die Entwicklung von Kompetenzen und den Einsatz digitaler Prüfungen. Im Fokus steht dabei die Verbesserung der Hochschullehre in zwei Bereichen: 

  1. SKILLS fördert den Erwerb von Future Skills für Studium und Beruf. Als Future Skills werden Digitale Kompetenz, Selbstmanagementkompetenz und Erholungskompetenz fokussiert. Dabei setzt SKILLS auf Peer-Trainings als Lehr- und Lernform: Studienanfänger:innen aller Fachbereiche können an Trainings zu Future Skills teilnehmen. Gerade für sie sind Future Skills von Anfang an wichtig, um Studium und berufliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Die Trainings werden von Masterstudierenden durchgeführt. Diese werden zu Peer-Trainer:innen ausgebildet und lernen, Kommiliton:innen jüngerer Semester in Future Skills zu trainieren. Durch das Trainingskonzept „Von Studierenden für Studierende“ profitieren somit Bachelor- wie Masterstudierende. 
  2. SKILLS unterstützt den Ausbau digitaler Prüfungsmöglichkeiten. Diese sollen zukünftig verstärkt für ein effektives Feedback zum Lernstand genutzt werden. Gleichzeitig sollen die Potentiale und Chancen, die in digitalen Prüfungen liegen, ausgelotet und die Umgestaltung von Formaten eng begleitet werden, nicht zuletzt um so zu einer Qualitätssteigerung von Prüfungen allgemein beizutragen.

Im Fokus dieses Teilprojekts steht der Aufbau verhaltensnaher und handlungsbezogener Kompetenzen, die für ein erfolgreiches Studium und den Beruf wichtig sind. Die zunehmende Digitalisierung führt dazu, dass in Studium und Beruf Schlüsselkompetenzen in den drei Bereichen Digitale Kompetenz, Selbstmanagementkompetenz und Erholungskompetenz immer wichtiger werden – diese drei Kompetenzen werden in diesem Projekt aktiv gefördert:

Bachelorstudierende können an Trainings zu Future Skills teilnehmen, die von Masterstudierenden durchgeführt werden. Die Trainings sind auf Studienanfänger:innen zugeschnitten. Trainiert werden drei zentrale Future Skills, welche Studierende in ihrem Studium und späteren Beruf brauchen. Auf diesem Wege sind Studierende von Anfang an gerüstet für die Herausforderungen einer digitalen Welt.  

Masterstudierende erhalten eine Peer-Trainer:innen-Ausbildung, um ihre Kommiliton:innen jüngerer Semester in den drei Future Skills zu trainieren. Sie lernen die Hintergründe zu Future Skills kennen und erwerben in der Peer-Trainer:innen-Ausbildung essentielle didaktische und pädagogische Kompetenzen. Zudem erwerben sie Know-how, um ein Training abwechslungsreich und zielgruppenorientiert zu gestalten.

Weitere Informationen und Teilnahmemöglichkeiten zu den Peer-Trainings

 

Ansprechpartnerinnen im Projekt:

 

In diesem Teilprojekt sollen Studienerfolg und Kompetenzerwerb durch die Ausweitung der digitalen Prüfungsmöglichkeiten befördert werden. In einem ersten Schritt werden studienbegleitende E-Assessments entwickelt, um durch frühzeitige Lernerfolgskontrollen eine größere Lernmotivation zu fördern und weitere Möglichkeiten zur Erfahrung von Selbstwirksamkeit zu schaffen. Die digitale Gestaltung studienbegleitender Prüfungen bietet Möglichkeiten zu effizienten Lösungen, außerdem sammeln Lehrende hier erste Erfahrungen, die später auf Abschlussprüfungen übertragen werden können.

Es wird die Entwicklung kompetenzorientierter digitaler Prüfungsansätze im Sinne des Constructive Alignment angestrebt. Hierzu sollen die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen und die Lehrenden in der Entwicklung kompetenzorientierter digitaler Prüfungssettings aktiv unterstützt werden.

In der Pilotphase kommt die Prüfungssoftware Dynexite zum Einsatz, die an der RWTH Aachen entwickelt wurde. Aktuell suchen wir Lehrende der Hochschule, die daran interessiert sind, Dynexite für erste Tests und Übungen einzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Ansprechpartnerin im Projekt:

Förderung

Gefördert wird das Projekt durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Der Projektzeitraum beträgt drei Jahre (2021-2024). 

Logo der Stiftung Innovation in der Hochschullehre

    

      

Projektleitung:

Projektmitarbeiterinnen: