Starter-Projekte

Ein Bachelor-Studium bedeutet ein straffes Programm. Vom ersten Tag an ist die Fülle an Lernstoff beträchtlich. Jedes Fach ist wichtig. Der Alltag der Studierenden besteht durchgehend aus Vorlesungen, Übungen, zu Hause nacharbeiten. Doch wozu braucht man dies alles? Und wie fühlt es sich wohl an, später als Ingenieur oder Ingenieurin zu arbeiten?
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Die Rube-Goldberg-Maschine am Tag des offenen Projekts.

Um davon gleich zu Anfang des Studiums eine erste Vorstellung zu vermitteln, wurden die Starterprojekte für die Erstsemester eingeführt. Darin sollen die Erstsemester innerhalb von drei Tagen - über drei Projektwochen im Semester verteilt - in Gruppen zusammen praktische Aufgaben lösen. Es gibt die unterschiedlichsten Starterprojekte: Klassische Maschinenbau-Projekte wie ein Brückenbau-Wettbewerb oder der Bau einer Rube-Goldberg-Maschine. Aber auch elektrotechnische Projekte, in welchen Programmierkenntnisse von Nöten sind, wie die Programmierung von API-Schnittstellen zur Steuerung von Maschinen. Am Ende eines jeden Semesters werden die Starterprojekte am "Tag des offenen Projekts" der Öffentlichkeit präsentiert. Der Höhepunkt des gesamten Semesters.

Es gibt noch viele weitere Starterprojekte, die alle eins gemeinsam haben: Es wird geübt, anhand einer konkreten Aufgabenstellung mit Hilfe des Gerlernten gemeinsam eine erfolgreiche Lösung zu entwickeln. Wichtige Prozesse finden in einer Form statt, die den Studierenden Spaß macht: Sie finden sich in neuen Gruppen zusammen und knüpfen Kontakte. Und zum Schluss soll alles funktionieren - ähnlich wie später im Berufsleben auch.