ERASMUS+ Stipendien

Mit den Erasmus+-Stipendien der Europäischen Kommission kann die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Praktika in Europa sowie Auslandsstudienaufenthalte an Erasmus+-Partnerhochschulen unterstützen. Außerdem kann die Mobilität von Lehrenden und Angestellten der Hochschule über die Erasmus+-Mittel gefördert werden.

Inhalt:

I. Erasmus Outgoing

  1. Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  2. Auslandspraktikum für Studierende (SMP)
  3. Mobilität zu Lehrzwecken (STA)/ Mobilität zu Trainingszwecken (STT) 

II. Erasmus Incoming

  1. Allgemeine Informationen über die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  2. Bewerbung
  3. Visa, Anmeldung und Aufenthaltserlaubnis
  4. Kurse
  5. Sprachanforderungen
  6. Unterbringung
  7. Kosten
  8. Krankenversicherung
  9. Welcome Centre

III. Erasmus Charta (ECHE) und European Policy Statement (EPS)

 

I. Erasmus Outgoing

Mit Erasmus+ können Studierende während jeder Studienphase für Aufenthalte in den Programmländern im europäischen Ausland gefördert werden:

  • Je bis zu zwölf Monate im Bachelor und Master
  • Studienaufenthalte im europäischen Ausland von je 3-12 Monaten Länge (auch mehrfach).
  • Praktika im europäischen Ausland von je 2-12 Monaten Länge (auch mehrfach).
  • Praktika innerhalb eines Jahres nach Abschluss einer Studienphase (Graduiertenpraktika), falls die Bewerbung innerhalb des letzten Jahres der Studienphase erfolgt ist.
Erasmus+ an deutschen Hochschulen

 

1. Auslandsstudium für Studierende (SMS)

Studierende können mit Erasmus+ nach Abschluss des ersten Studienjahres an einer europäischen Partnerhochschule in einem anderen Teilnehmerland studieren, um dort ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern und ihre Berufsaussichten zu verbessern. Sie lernen dabei das akademische System einer ausländischen Hochschule ebenso kennen wie deren Lehr- und Lernmethoden.

Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.

 

Vorteile eines Erasmus+-Studiums im Ausland:

  • Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Teilstipendium
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Bewerbung
  • Möglichkeit eines Online-Sprachkurses
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

 

Formale Voraussetzungen für eine Erasmus-Förderung:

  • Reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Abschluss des ersten Studienjahres
  • Nominierung durch den Fachbereich
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die Heimathochschule eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung abgeschlossen hat
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE)

 

Kriterien zur Vergabe der Erasmus-Plätze:

Das Auswahlverfahren erfolgt durch die zuständigen KoordinatorInnen für Internationales im Fachbereich. Zu den Auswahlkriterien zählen akademische Leistungen, Motivation, (außer-)universitäres Engagement, ggf. Sprachkenntnisse sowie eine fristgerecht eingereichte, vollständige Bewerbung.

 

Förderung:

Mit der erfolgreichen Bewerbung für einen Erasmus+-Studienplatz erfolgt automatisch die Bewerbung um ein Teilstipendium. Die maximale Förderdauer beträgt ab dem WS 20/21 vier Monate bei einem Semester im Ausland sowie acht Monate bei zwei Semestern im Ausland.

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländern“). Für den Förderzeitraum 2020/21 sind monatliche Fördersätze je nach Ländergruppen festgelegt:

  • Gruppe 1 (monatlich 450 Euro): Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich.
  • Gruppe 2 (monatlich 390 Euro): Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern.
  • Gruppe 3 (monatlich 330 Euro): Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn.

Zur Förderung gehört, dass Studierende an einem verpflichtenden Online-Sprachtest teilnehmen und nach Abschluss des Aufenthalts einen Bericht einreichen.

 

2. Auslandspraktikum für Studierende (SMP)

Studierende können mit Erasmus Praktika in Unternehmen oder Organisationen im europäischen Ausland absolvieren. Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.

 

Vorteile eines Erasmus-Praktikums im Ausland:

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem
  • Akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

 

Formale Voraussetzungen für ein Erasmus+-Auslandspraktikum:

  • Reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE)
  • Nicht förderbar sind Praktika in EU-Institutionen und anderen EU-Einrichtungen einschließlich spezialisierter Agenturen (vollständige Liste hier) und Einrichtungen, die EU-Programme verwalten

 

Förderung:

Erasmus+ Praktikanten erhalten monatlich 105 Euro zusätzlich zu den Fördersätzen im Erasmus-Studium (SMS), d.h.:

  • Gruppe 1 (monatlich 555 Euro): Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich.
  • Gruppe 2 (monatlich 495 Euro): Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern.
  • Gruppe 3 (monatlich 435 Euro): Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta,Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat für Praktikumsaufenthalte eine Förderhöchstdauer von 120 Tagen mit dem o.g. Tagessatz festgelegt. Bitte beachten: Bei zweimonatigen Praktika, besonders den Februar betreffend, darauf achten, dass mindestens 60 Tage erreicht werden!

 

3. Mobilität zu Lehrzwecken (STA)/ Mobilität zu Trainingszwecken (STT)

Vorteile einer Erasmus+ Personalmobilität:

  • Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Programms
  • Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
  • Stärkung der eigenen Kompetenzen
  • Ausbau und Vertiefung von Netzwerken

 

Mobilität zu Lehrzwecken (STA)

Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren wollen oder können.

Nach Möglichkeit sollte dabei die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme der Partnerhochschulen ebenso wie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden eine Rolle spielen.

Auch Personal aus ausländischen Unternehmen und Organisationen kann zu Lehrzwecken an deutsche Hochschulen eingeladen werden.

Die Personalmobilität muss in einem Programmland stattfinden, welches nicht das Land der entsendenden Hochschule (ausgenommen Incoming-Mobilität, s. u.) und nicht das Hauptwohnsitzland der betreffenden Person ist.

Lehraufenthalte innerhalb Europas dauern zwischen zwei Tagen und zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten); das Unterrichtspensum liegt bei mindestens acht Stunden je Aufenthalt bzw. je angefangene Woche. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg kann aktuell mit den begrenzten Drittmitteln aus dem Erasmus+-Programm eine Förderung von 3 Tagen plus zwei weiteren Tagen für An- und Abreise fördern.

Folgender Personenkreis kann an der H-BRS gefördert werden:

  • Professoren und Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
  • Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter
  • Unternehmenspersonal (Incoming)

 

Mobilität zu Trainingszwecken (STT)

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung.

Zu Fort- und Weiterbildungszwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE oder eine sonstige in einem anderen Programmland ansässige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, gefördert werden.

Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg kann aktuell mit den begrenzten Drittmitteln aus dem Erasmus+-Programm eine Förderung von 3 Tagen plus 2 weiteren Tagen für die An- und Abreise fördern.

Mit STT kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden. Beispiele:

  • Allgemeine & technische Verwaltung
  • Bibliothek
  • Fachbereiche
  • Fakultäten
  • Finanzen
  • International Office
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Studierendenberatung
  • Technologie & Transfer
  • Weiterbildung

Weiterbildungsformate (Beispiele):

  • Hospitationen
  • Job Shadowing
  • Studienbesuche
  • Teilnahme an Workshops und Seminaren

 

Förderung:

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländern“). Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen. 

  • Gruppe 1: 180 Euro am Tag für Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Gruppe 2: 160 Euro am Tag für Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
  • Gruppe 3: 140 Euro am Tag für Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden. Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

  • <100 km mit 20 Euro
  • 100 km – 499 km mit 180 Euro
  • 500 km – 1.999 km mit 275 Euro
  • 2.000 km – 2.999 km mit 360 Euro
  • 3.000 km – 3.999 km mit 530 Euro
  • 4.000 km – 7.999 km mit 820 Euro
  • 8.000 km und mehr mit 1.500 Euro

 

II. Erasmus Incoming

Wenn Sie an einer unserer Partnerhochschulen studieren und an einem Aufenthalt an unserer Hochschule interessiert sind, wenden Sie sich bitte zunächst an das International Office Ihrer Hochschule. Dort erhalten Sie Informationen über das Bewerbungsverfahren.

 

1. Allgemeine Informationen über die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) wurde 1995 gegründet. Sie ist eine dynamische und forschungsorientierte Hochschule mit rund 9.000 Studierenden und insgesamt 1.000 Mitarbeitern, darunter 150 Professoren. Diese werden von hochqualifizierten Dozenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie unterstützt. Die Hochschule hat drei Standorte in Hennef, Rheinbach und Sankt Augustin.

Die folgenden Fachbereiche bieten Studiengänge an:

- Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Rheinbach

- Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Sankt Augustin

-  Fachbereich Informatik, Sankt Augustin

- Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus (EMT), Sankt Augustin

- Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, Rheinbach

- Fachbereich Sozialpolitik und Soziale Sicherung, Hennef

Das akademische Jahr ist in zwei Semester unterteilt. Die meisten Studiengänge beginnen im Wintersemester. Nur die betriebswirtschaftlichen Studiengänge in Rheinbach und Sankt Augustin sowie der Masterstudiengang Informatik beginnen sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester.

a) Wintersemester (WS): 1. September bis 28. Februar

Vorlesungsbeginn: Ende September

Ende der Vorlesungen: Ende Januar

b) Sommersemester (SoSe): 1. März bis 31. August

Vorlesungsbeginn: Ende März

Ende der Vorlesungen: Ende Juni

Die Vorlesungstermine variieren leicht von Semester zu Semester und zwischen den verschiedenen Fachbereichen.

Bitte beachten Sie: Austauschstudierende und Studierende im ersten Semester sollten rechtzeitig zu den obligatorischen Orientierungsveranstaltungen der Fachbereiche (Mitte September oder Mitte März) anreisen.

https://www.h-brs.de/de/vorlesungszeiten

 

2. Bewerbung:

Austauschstudierende müssen von ihrer Heimathochschule bis zum 15. Oktober für das folgende Sommersemester und bis zum 15. Mai für das folgende Wintersemester nominiert werden.

Danach müssen sie sich bis zum 30. Oktober bzw. bis zum 30. Mai bei uns bewerben. Bitte beachten Sie, dass wir nur Onlinebewerbungen per Mobility Online akzeptieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Bewerbungsverfahren für Austauschstudierende.

Die Bewerbungsfristen für Studierende, die einen Abschluss anstreben, finden Sie auf der Website des Studierendensekretariats.

 

3. Visa, Anmeldung und Aufenthaltserlaubnis :

Die meisten Nicht-EU-Bürger benötigen für die Einreise nach Deutschland ein Studentenvisum. Das Visum muss vor der Einreise bei der deutschen Botschaft in Ihrem Heimatland beantragt werden. Das Studentenvisum selbst ermöglicht die Einreise nach Deutschland und einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten. Wer sich länger als drei Monate in Deutschland aufhalten möchte, muss dann beim zuständigen Ausländeramt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.

Studierende müssen sich innerhalb von 8 Tagen nach ihrer Ankunft an ihrem Wohnort anmelden. Anmeldeformulare sind beim Bürgeramt des Wohnortes des Studierenden erhältlich. Studierende, die in Bonn wohnen, müssen online einen Termin reservieren. Auch Adressänderungen müssen dem Bürgeramt innerhalb einer Woche nach dem Umzug mitgeteilt werden. Kurz vor Ende des Aufenthaltes sollte dem Bürgeramt die Abreise mitgeteilt werden.

Um Ihre Meldebescheinigung zu erhalten, benötigen Sie die folgenden Unterlagen:

- ein ausgefülltes Antragsformular (Anmeldung)

- Reisepass

- Bestätigung Ihrer Unterkunft durch Ihren Vermieter (Wohnungsgeberbescheinigung)

 

4. Kurse:

Wir sind bestrebt, unseren Lehrplan und unsere Kurse kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gegenwärtig umfassen diese mehr als 30 Studiengänge auf Bachelor- und Masterniveau, die teils in deutscher, teils in englischer Sprache unterrichtet werden. Darüber hinaus können Gaststudierende an den sprachlichen und interkulturellen Trainingskursen teilnehmen, die unser Sprachenzentrum anbietet.

Für Kurse, die in deutscher Sprache abgehalten werden, ist bei der Bewerbung der Nachweis guter deutscher Sprachkenntnisse erforderlich.

In jedem Semester können die Gaststudierenden aus einem englischsprachigen Kursangebot wählen. Die Studierenden können Kurse aus dem Fachgebiet wählen, für welches das Erasmus+-Abkommen unterzeichnet wurde. Bitte beachten Sie, dass einige Kurse Änderungen unterliegen können.

Für die Bewerbung ist ein Nachweis über ausreichende Englischkenntnisse erforderlich.

Zusätzlich haben Studierende von unseren Partneruniversitäten die Möglichkeit, ein International Management Certificate zu absolvieren.

 

5. Anforderungen an die Sprache:

Es sind keine Testergebnisse erforderlich (Angabe in der Onlinebewerbung gilt als Nachweis der Sprachkenntnisse). Ausnahme: Studierende, die einen Abschluss anstreben, z.B. Doppelabschluss. 

 

6. Unterbringung:

Informationen zur Unterkunft finden Sie auf der Website des International Welcome Centre unter: https://www.h-brs.de/de/wohnen-fuer-internationale-studierende

 

7. Kosten:

Informationen über den aktuellen Semesterbeitrag finden Sie auf der Webseite des Studierendensekretariats.

Der Semesterbeitrag beinhaltet die Kosten für das Semesterticket (VRS) und das NRW-Ticket, die als Fahrausweis zur kostenlosen Nutzung aller Bahn- und Busverbindungen im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (verlinken) (VRS) und auch in der Region Nordrhein-Westfalen berechtigen.

Der empfohlene Betrag, über den Studierende pro Monat verfügen sollten, sollte mindestens 850 Euro betragen. Allgemeine Informationen zu den Lebenshaltungskosten in Deutschland finden Sie auf diesen Websites:

www.study-in-germany.de

www.daad.de/deutschland/index.en.html

 

8. Krankenversicherung:

In Deutschland besteht eine allgemeine Pflicht zur Krankenversicherung. Eine Krankenversicherung ist für alle internationalen Studierenden vor der Immatrikulation obligatorisch. Die Krankenversicherungstarife stehen den Studierenden für die Dauer ihres Studiums (bis zum 30. Lebensjahr) zur Verfügung.

1. Es gibt Krankenversicherungsabkommen mit allen EU-Ländern. Studierende aus diesen Ländern sollten die EU-Krankenversicherungskarte (EKVK) ihres Heimatlandes mitbringen und diese bei einer gesetzlichen Krankenkasse ihrer Wahl einreichen. Sie werden dann von der deutschen studentischen Krankenversicherungspflicht befreit. Die EU-Krankenversicherung (EKVK) muss vor der Abreise bei der gesetzlichen Krankenkasse des Heimatlandes des Studierenden beantragt werden. Sie muss den gesamten Zeitraum des geplanten Aufenthalts in Deutschland abdecken. Andernfalls müssen sie eine deutsche Krankenversicherung beantragen.

2. Studierende aus Nicht-EU-Ländern müssen eine Krankenversicherung haben, die nach deutschem Recht anerkannt ist. Entweder haben die Studierenden in ihrem Heimatland eine Krankenversicherung abgeschlossen, die nach deutschem Recht anerkannt ist (unbegrenzter Versicherungsschutz!), oder sie beantragen eine deutsche Krankenversicherung.

Einige deutsche Krankenkassen bieten die Möglichkeit der Online-Beantragung an.

Die Mitarbeiter des International Office helfen Ihnen bei Bedarf gerne weiter.

 

9. Welcome Centre:

Das International Office und das Welcome Centre sind Treffpunkt und Servicestelle für alle internationalen Studierenden und Gastwissenschaftler an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Wir beraten und unterstützen Sie vor und während Ihres Studiums an unserer Hochschule. Sie erhalten alle Informationen zu den notwendigen Formalitäten, zur Wohnungssuche sowie zum Leben in Deutschland und auf dem Campus.

 

III. Erasmus Charta (ECHE) und European Policy Statement (EPS)

Grundlage für die Teilnahme am Erasmus+ Programm ist die vom Rektor unterzeichnete Erasmus Charta für die Hochschulbildung. Hierin verpflichtet sich die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zur Einhaltung der Erasmus-Programmgrundsätze, wie sie von der Europäischen Kommission vorgegeben sind.

Im Rahmen des Erasmus+ Programms 2014-2020 hat die Hochschule in einem European Policy Statement ihre Ziele und Maßnahmen im Bereich der europäischen bzw. internationalen Zusammenarbeit dargelegt.