ForK - Forschungsimpulse für die Kreativwirtschaft

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Transition von Spezialwissen aus der wissenschaftlichen Forschung in die Medien- und Kreativwirtschaft.
Fachbereiche und Institute: 
Informatik, Institut für Visual Computing
Von: 
01.09.2016
to
31.08.2019
Projekt-Webseite: 
IVC Projektseite
Förderungsart: 
Öffentliche Forschung

Projektbeschreibung

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die neusten Entwicklungen aus der Forschung sind oft nicht direkt auf den Sektor der Medien und Kreativwirtschaft übertragbar, da die prototypische Umsetzung von Forschung häufig mit speziellen Soft- und Hardwareumgebungen geschieht, die nicht auf breite Nutzung und Verfügbarkeit sowie Handhabbarkeit durch Dritte ausgelegt sind. Im Gegensatz dazu ist die Webtechnologie ein Quasi-Standard in der Medien- und Kreativwirtschaft.

Im Projekt ForK wird aus diesem Grund ein Prozess ausgearbeitet, der die Überführung von aktuellen Forschungsimplementierungen zu mobilen Webtechnologien möglichst einfach ermöglicht. Konkret wird dabei eine (teil-)automatisierte Konvertierungskette modelliert und untersucht, bei der eine maschinennahe Programmiersprache wie C++ in eine browsernahe Programmiersprache überführt wird. Dabei sollen insbesondere Aspekte der beiden Programmiersprachen untersucht werden, die Einfluss auf eine erfolgreiche Konvertierung haben.

Das Institut für Visual Computing entwickelt im Rahmen des laufenden Projektes einen Forschungsprototypen aus dem Bereich Augmented Reality, an dem der von Projektpartner Pixelpark definierte Prozess kontinuierlich erprobt und optimiert wird. 

Projektleitung an der H-BRS

Prof. Dr. André Hinkenjann

Gründungsdirektor des Institut für Visual Computing
Forschungsprofessur für Computergrafik und Interaktive Systeme
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
E-Mail: 
andre.hinkenjann [at] h-brs.de

Sankt Augustin

Raum: 
C 167

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Projektergebnisse

Der skalierbare Forschungsprototyp, der an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entwickelt wird, soll die Handhabung eines Augmented Reality Szenarios komplett abdecken.

Entwickelt werden dazu folgende Komponenten:

  • Erfassung und Rekonstruktion einer realen Szene mit Structure-From-Motion (SFM) Verfahren.
  • Ein Trackingsystem, welches erzeugte Referenzinformationen aus der Rekonstruktionsphase nutzt um Position und Orientierung einer Kamera zu finden.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Mittels Structure-From-Motion können aus mehreren aufgenommen Bildern einer Szene Punktewolken erstellt werden.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Erfolgreiches Tracking ist bereits möglich durch die Verwendung von (noch manuell) kalibrierten Referenzbildern.

Geldgeber

Kooperationspartner