Ausgezeichnet: Doktorandin Katharina Walbrück geehrt

Montag, 16. Dezember 2019
Doktorandin Katharina Walbrück erzielte im Dezember 2019 den dritten Platz beim Ideenwettbewerb der Stiftung Energie und Klimaschutz.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Preisträgerin des "Energie-Campus 2019" Katharina Walbrück (Mitte) mit dem Präsidenten der Jury, Prof. h. c. Dr.-Ing. Joachim Kneben (KIT) und Ulrike Steinbrenner (Vorstand der Stiftung Energie und Klimaschutz). Foto: W. List
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Preisträger des Energie-Campus 2019 (H-BRS-Doktorandin Katharina Walbrück 2. v.re) mit Jurymitgliedern, Foto: W. List

H-BRS-Doktorandin Katharina Walbrück hat sich erfolgreich beim diesjährigen Ideenwettbewerb "Energie-Campus" der Stiftung Energie und Klimaschutz durchgesetzt. Erste Hürde der Teilnahme war eine fünfseitige Bewerbung, die für die Jurymitglieder anonym war. So wussten die Jurymitglieder weder, ob es sich um weibliche oder männliche Bewerber handelte, noch konnten sie auf den akademischen Hintergrund schließen. Die 16 besten Teilnehmer wurden zu einem weiteren Auswahlverfahren nach Karlsruhe eingeladen. Hier galt es für Katharina Walbrück, ihr Thema in einem Postervortrag zu erklären, also präzise und verständlich Fachfremden das Thema der eigenen Doktorarbeit zu vermitteln.

Katharina Walbrück stellte ihre Forschung zu neuartigen Dämmstoffen vor. Diese bestehen aus einem Geopolymer und einem nachwachsenden Rohstoff, der Miscanthus-Pflanze, die bis zu 36 Tonnen CO2 pro Hektar und Jahr bindet.

Sie erzielte schließlich den mit 500 Euro dotierten dritten Platz und wurde beim Debattenabend der Stiftung Anfang Dezember 2019 in Stuttgart ausgezeichnet. Im Entgegennehmen eines Preises war sie geübt, denn bereits im Oktober 2019 wurde sie auf der GDCh-Tagung der Fachgruppe Bauchemie 2019 in Aachen für ein Poster ausgezeichnet.

Katharina Walbrück ist Alumna und Mitarbeiterin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Sie studierte Chemie und Materialwissenschaften (Bachelor) sowie Analytische Chemie und Qualitätssicherung (Master) an der H-BRS in Rheinbach, ehe sie 2017 mit ihrer Doktorarbeit begann. Diese führt sie in Kooperation mit der TU Berlin durch und wird von Prof. Dr. Steffen Witzleben am Campus Rheinbach betreut. Außerdem ist sie u. a. Mitglied im Graduierteninstitut der H-BRS und im GI NRW (Fachgruppe Ressourcen).