Innovationsfrühstück „Wissenschaft trifft Wirtschaft"

Montag, 30. November 2020
Wie kann ein Unternehmen in den Austausch mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) treten und welche Möglichkeiten der Kooperation gibt es ganz konkret? Diese und weitere Fragen wurden im digitalen Innovationsfrühstück „Wissenschaft tritt Wirtschaft“ beantwortet, das am 18. November mit 25 geladenen Neunkirchen-Seelscheider Unternehmen unter dem Dach der „Kommunalen Innovationspartnerschaften“ (KIP) im Projekt „Campus to World“ der H-BRS stattfand.
Virtuelles Meeting wird auf Laptop verfolgt, der auf einem  Schreibtisch mit Kaffeetasse steht
Foto: Kateryna – stock.adobe.com

Die Bedeutung des Austausches zwischen den ansässigen Unternehmen, der Gemeindeverwaltung und der Hochschule unterstrich Nicole Berka, Bürgermeisterin von Neunkirchen-Seelscheid (NKS), in ihren Begrüßungsworten an die Teilnehmenden. So plant die Gemeinde gemeinsam mit der Hochschule weitere Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Unternehmen. 

 

Projektleiter Prof. Dr. Klaus Deimel verdeutlichte diesen Zusammenhang auch für KIP als Pilotprojekt der Hochschule mit der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, das die Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raumes über gemeinsame Projekte, Formate und den Austausch zwischen der Gemeinde, ihren Unternehmen und der Hochschule zum Ziel hat.

In lockerer „Frühstücksatmosphäre“ stellten anschließend Mitarbeitende des Zentrums für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT) verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit für interessierte Unternehmen mit der H-BRS sowie die Forschungsschwerpunkte der Hochschule vor. Von der Förderung begabter Studierender durch das Deutschlandstipendium über sogenannte „Fachgespräche“ zwischen Unternehmen und Forschenden bis hin zu der jährlich stattfindenden Karrieremesse „Unternehmenstag“(digital, 14.01.2021, Anmeldeschluss 26.11.2020): Die Optionen der Zusammenarbeit mit der H-BRS sind vielseitig und werden auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt. Ebenso vielschichtig sind auch die Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen mit der Hochschule über Förderprogramme - von Landes- über Bundesprogramme bis zu EU-Förderungen.

Praktisch untermauert wurde dieser umfangreiche Überblick durch zwei Vorträge  als „Best Practice-Beispiele“ der Unternehmensvertreter Matthias Metzen, E-bility GmbH www.kumpan-electric.com und Peter Massury, BHC Gummi-Metall GmbH der Rupf Industries Group, die beide bereits seit vielen Jahren in verschiedenen Projekten mit der Hochschule zusammenarbeiten.

Für sämtliche Fragen rund um die Zusammenarbeit mit der Hochschule stehen die Mitarbeitenden des ZWT als Ansprechpartner zur Verfügung.

Im bevorstehenden Jahr 2021 werden weitere Innovationsfrühstücke zu anderen Themen stattfinden. Wissenschaftliche Themen und Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu transportieren, wie etwa beim Innovationsfrühstück, ist ein wichtiges Feld von Campus to World, das von der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“ getragen wird.