ProciNut - Verarbeitung essbarer Insekten für eine verbesserte Ernährungslage

Forschungsprojekt im Überblick

Das Projekt beabsichtigt, das Potenzial essbarer Insekten für die Ernährung besser auszuschöpfen. Es untersucht verschiedene Verarbeitungstechnologien lokaler Insektenarten und weitet kleinbetriebliche kommerzielle Erzeugungs- und Verarbeitungsaktivitäten aus. Ziel ist, sichere und nahrhafte Endprodukte herzustellen, die saisonale Lücken schließen, die Ernährungssicherung von Haushalten erhöhen und die Einkommenssituation armer Frauen in Madagaskar und Myanmar zu verbessern. Verbundkoordinator ist das Zentrum für Entwicklungsforschung ZEF der Universität Bonn.
Logo Forschungsprojekt ProciNut

Schlagworte

Förderungsart

Öffentliche Forschung

Zeitraum

01.03.2018 to 31.03.2022

Projektleitung an der H-BRS

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Das vorgeschlagene Projekt zu Forschung und Entwicklung von Kapazitäten beabsichtigt, das Potenzial essbarer Insekten für die Ernährung besser auszuschöpfen. Es untersucht verschiedene Verarbeitungstechnologien lokaler Insektenarten und weitet kleinbetriebliche kommerzielle Erzeugungs- und Verarbeitungsaktivitäten aus. Ziel ist, sichere und nahrhafte Endprodukte herzustellen, die saisonale Lücken schließen, die Ernährungssicherung von Haushalten erhöhen und die Einkommenssituation armer Frauen in Madagaskar und Myanmar zu verbessern. Die Stärke des Projektes liegt in einer Süd-Süd-Kooperation zwischen Südostasien (Myanmar, Thailand) und Ostafrika (Madagaskar) die den fortgeschrittenen Wissensstand des organisierten Insektenproduktions- und Verarbeitungssektors (Minibetriebe) in Südostasien für Wissenstransfer und Weiterbildung über Kontinents-Grenzen hinweg nutzt.

Es wird ein gender-sensitiver Aktionsforschungsansatz verfolgt, um die Bedürfnisse und Präferenzen der Frauen zu berücksichtigen, rollenspezifische Nachteile zu vermeiden und das Adaptionspotential zu vergrößern. Die Fortbildungskomponente wird nicht nur die Süd-Süd-Kooperation initiieren, sondern auch Beratungsdienste und Politiker für die Bedeutung essbarer Insekten in der Ernährung sensibilisieren, damit diese in landwirtschaftliche Programme und Gesetze aufgenommen werden. Zu diesem Zweck entwickelt das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) in Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus dem Food-Protects-Projekt (InsectLab) Trainingsmaterial für eine sichere und nachhaltige Produktionskette und führt Workshops für unterschiedliche Zielgruppen durch.

kombimarke_gefoerdertbmel_ble_ptble.jpg (DE)

Externe Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner

logo_zef.png (DE)
Center for Development Research (ZEF)
mahidol_university_thailand.png (DE)
Mahidol University (MU), Thailand
universite_dantananarivo_logo.jpg (DE)
University of Antananarivo (UoA), Madagascar
yezin_agricultural_university_logo.png (DE)
Yezin Agricultural University (YAU), Myanmar
fofifa_logo.png (DE)
Centre National de la Recherche Appliquée au Développement Rural (FOFIFA), Madagascar
African Insect Science Logo (DE)
International Centre of Insect Physiology and Ecology (icipe), Kenya
spectrum_noline_nosdkn_largers_csw3.jpg (DE)
Spectrum – Sustainable Development Knowledge Network (Spectrum – SDKN), Myanmar
welthungerhilfe logo (DE)
Welthungerhilfe (WHH), Madagascar

Finanzierung

kombimarke_gefoerdertbmel_ble_ptble.jpg (DE)
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble)

Kontakt

Martin Hamer Portrait Nov 23 IZNE

Martin Hamer

Professor für Böden und Biomasse , Geschäftsführer des Internationalen Zentrums für Nachhaltige Entwicklung (IZNE), Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften

Forschungsfelder

Standort

Sankt Augustin

Raum

G 043

Adresse

Grantham-Allee 20

53757, Sankt Augustin