Partnerhochschulen (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)

Interkulturelle Kompetenz ist heutzutage ein wichtiges Qualifizierungsmerkmal und daher erhalten die Studierenden der H-BRS im fünften, sechsten und/oder siebten* Fachsemester die Gelegenheit, ein Studiensemester an einer ausländischen Partnerhochschule zu absolvieren.

(*gilt nicht für die auslaufenden Bachelor Studiengänge Business Administration und Betriebswirtschaft sowie für diejenigen Studierenden, die nach der Prüfungsordnung 2015 Wirtschaftspsychologie studieren.)

 

Der Fachbereich kooperiert mit Partnerhochschulen in europäischen und nicht europäischen Ländern. Mit einigen europäischen Partnerhochschulen wurden Verträge im Erasmus+ Programm geschlossen, dass heißt die Zusammenarbeit basiert auf einem gegenseitigen ausgeglichenen Studierendenaustausch, der es ermöglicht, auf Studiengebühren zu verzichten. Zusätzlich kann in diesen Fällen unter Umständen ein Erasmus Stipendium gezahlt werden. Bei den anderen europäischen oder nicht-europäischen Partnerhochschulen fallen i.d.R. Studiengebühren an. Die Höhe wird von den jeweiligen Partnern festgesetzt.

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Präsentation: H-BRS Partnerhochschulen (Stand: 12/2018, LEA)

Für die unterschiedlichen Bachelorstudiengänge des Fachbereichs existieren unterschiedliche Partnerschaften:

Studiengang BSc Betriebswirtschaft Rheinbach/Sankt Augustin

Studiengang BA Business Administration Rheinbach

Studiengang BSc Wirtschaftspsychologie Rheinbach

Studiengang BSc International Business Sankt Augustin

(Ein Studiensemester an einer Nicht-Partnerhochschule ist nach vorheriger Prüfung durch den Fachbereich ebenfalls möglich.)

 

 

 

 

Um den Studierenden die Auswahl der passenden Partnerhochschule zu erleichtern, haben wir einige Erfahrungsberichte von Studierenden, die bereits ein Studiensemester im Ausland absolviert haben, zusammengestellt.

"Das Wintersemester 2017 habe ich an der University of New Brunswick in Fredericton, Kanada, absolviert.

Da in diesem Jahr das 150-jährige Gründungsjubiläum Kanadas gefeiert wurde, war es ein besonderer Zeitpunkt, um dieses wunderschöne Land zu erkunden.

Ich bekam einen guten Einblick in das typische nordamerikanische Studentenleben, da ich in einem Wohnheim auf dem Campus lebte. Das Zusammenleben mit anderen internationalen Studierenden und Kanadiern hat mir sehr viel Spaß gemacht! Der größte Unterschied zum Studium an der H-BRS ist, dass man nicht nur eine Klausur am Ende des Semesters schreibt, sondern während des ganzen Semesters Leistungen erbringen muss (Tests, Midterm-Klausuren, Referate, Hausarbeiten, Hausaufgaben), was sehr arbeitsaufwendig ist. Trotzdem schafft man es, sich die Wochenenden 'freizuschaufeln', um mit seinen kanadischen und internationalen Freunden Ausflüge zu unternehmen."

 

 

"Einer der größten Unterschiede in Keele zum Studium an der HBRS war, dass viel mehr Wert auf Tätigkeiten neben dem eigentlichen Studium gelegt wurde. Es gibt etliche Societies und Clubs, in denen man sich engagieren kann: von der Athletics Union über die Salsa Society bis hin zum Mittelalter Club. Jeder findet etwas neben der Uni, was zu einem passt und wo man neue Leute kennenlernen kann.

Der flächenmäßig größte Campus Englands hat viel zu bieten. Dass der Campus eher in einer ländlichen Gegend liegt, spielte nie eine Rolle.

Seit meinem Austausch besteht nun auch eine ERASMUS-Partnerschaft zwischen unserer Hochschule und Keele."

 

 

"Das Auslandsstudium in Barcelona ist für Multikulti-Fans, Gourmets und Kultur-Freunde genau das Richtige. Die Stadt hat alles zu bieten, was ein Studentenherz begehrt und wird niemals langweilig. Sogar im Winter bleibt es angenehm warm und es ist immer etwas los. Anders als andere Großstädte bietet Barcelona viele gemütliche Ecken, für die man gerne auch mal eine etwas weitere Fahrtstrecke zur Uni in Bellaterra in Kauf nimmt. Neben internationaler Zusammenarbeit an der Uni ist es auch immer gut möglich, schnell Kontakte mit Locals zu knüpfen und dadurch die katalanische und spanische Kultur kennenzulernen. Die Organisation der Uni fördert die Eigeninitiative, allerdings ist das Studieren und die Betreuung durch die Dozenten mehr verschult, als man es von deutschen Universitäten kennt. Wer hier studiert, muss fleißig sein (während des ganzen Semesters), da hier viele Zwischenprüfungen und Vorträge sowie Ausarbeitungen  zum Programm gehören. Die praxisorientierten Kurse an der UAB haben mir einen großen Lernerfolg gebracht und mich vor allem sprachlich und kommunikativ weiter gebracht. Alles in Allem eine sehr gute Erfahrung in einer der schönsten Städte Europas."

 

 

"An der CCU konnte ich für ein Semester mein Studium mit einem tollen College Leben verknüpfen!

Neben kleinen Kursen, in denen mit verschiedenen Lehrmethoden neues Wissen vermittelt wurde, konnte ich meine Freizeit in einigen der zahlreichen Clubs an der CCU von Studenten für Studenten verbringen. Ich war unter anderem im Schwimmclub und konnte mit diesem auch durch Wettkämpfe andere Unis in den USA erleben. Im IEC (Intercultural Experience Community) wurde durch das Zusammenleben von zwei Internationals mit zwei Amerikanern der  Kulturaustausch gefördert und man konnte sehr guten Anschluss finden.

Es war ein tolles Erlebnis und man hat zum Abschied gerne gesagt: "CCU soon!" "

 

 

Ausführlichere Erfahrungsberichte unserer Studierenden aus Sankt Augustin und Rheinbach finden Sie in LEA: