Food Pro. Tec. Ts

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Food production technologies for trans-boundary systems
Fachbereiche und Institute: 
Institut für Detektionstechnologien
Von: 
01.07.2016
to
30.06.2020
Projekt-Webseite: 
Food Pro.tec.ts
Förderungsart: 
Öffentliche Forschung

Projektbeschreibung

Food Pro.tec.ts wurde entwickelt, um hochklassige, technologische Innovationen in den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsraum bringen zu können. Im Projekt kooperieren Unternehmen beider Länder mit Innovationsexperten innerhalb verschiedener Technologiecluster unter der Zielvorgabe, neue und neuartige Technologien gemeinsam zu entwickeln und ihre Handhabung zu erlernen. Alle technologischen Produkte, die aus diesem Projekt resultieren, sind einerseits auf die Anforderungen der regionalen KMU´s ausgerichtet. Andererseits sollen sie helfen, bestehende Wettbewerbsvorteile der gesamten Region im Vergleich zu anderen Standorten weltweit zu sichern und nach Möglichkeit weiter auszubauen. Die Projektpartner wollen zudem ihren persönlichen Beitrag zum Fortschritt der so genannten Agrarwende leisten. Die moderne Gesellschaft erwartet, dass Nahrungsmittel nachhaltig, regional und in hoher Qualität produziert und angeboten werden.

Teilprojekt
Ziel des Teilprojekts ist es, effektive, marktfähige Real Time-Sensoren für die Fleischindustrie zu entwickeln, die es erlauben, die Qualität und die Sicherheit von Produkten und die mikrobiologischen Gefahrenpunkte frühzeitig zu bestimmen. Weiterhin wird auf Grundlage der Sensortechnologien bzw. der Process Analytical Technology (PAT) kombiniert mit Modellen zur Vorhersage von Qualitäts-, und Sicherheitsparametern ein innovatives Softwarebasiertes „Early Warning Tool“ entwickelt. Dieses System ermöglicht es, Prozess- und Produktabweichungen schon während der Produktion zu erkennen und die tatsächliche Haltbarkeit von Produkten vorherzusagen. Durch die Einbindung dieser Systeminnovationen in die jeweiligen Informationssysteme der Unternehmen kann im Falle von Produkt- und Prozessabweichungen sehr frühzeitig reagiert werden und die entsprechenden Prozesse optimiert sowie flexible angepasst werden und die Haltbarkeit von Produkten deutlich verlängert werden. Dadurch sollen die Lebensmittelabfälle deutlich reduziert und gleichzeitig die Ressourceneffizienz in der gesamten Kette verbessert werden. Des Weiteren wird im Rahmen des Projektes durch eine systematische Analyse entlang der gesamten Lebensmittelwarenkette die Auswirkung dieser Systeminnovation auf die Umwelt anhand einer Ökobilanz ermittelt.

Arbeit an der H-BRS:
Das Ziel ist die Entwicklung einer spektroskopischen Methode zur Detektion von Bakterienkontaminationen in der Fleischproduktion sowie die Entwicklung eines Schnelltests zur Detektion von Salmonellen basierend auf der Surface-Enhanced Raman-Spektroskopie (SERS).

Projektleitung an der H-BRS

Prof. Dr. Peter-Michael Kaul

Professor für Physik, Statistik und Messtechnik
Inhaber einer Forschungsprofessur
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
E-Mail: 
peter.kaul [at] h-brs.de

Rheinbach

Raum: 
G 133

Rene Breuch

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Doktorand
E-Mail: 
rene.breuch [at] h-brs.de

Rheinbach

Raum: 
G 110
Telefon: 
02241 865 9730

Geldgeber