Unsere Internationalisierungsstrategie

Der Hochschulentwicklungsplan 3 beschreibt die strategischen Schwerpunkte der Hochschulentwicklung für die Jahre 2021 bis 2025. Er steht insbesondere unter den Leitbegriffen Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung, Digitalisierung, Internationalisierung und Diversität. Der HEP3 stellt damit Herausforderungen in den Fokus, die die kommenden Jahre wesentlich bestimmen werden.

Wissenschaft ist für uns ohne internationale Vernetzung und interkulturelle Kompetenzen nicht denkbar. Wesentliche Herausforderungen moderner Gesellschaften machen nicht an Grenzen halt und erfordern globale Lösungsansätze. Wissenschaft ist und war daher für uns immer in internationale Netzwerke eingebunden. Internationalisierung ist mithin ein wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses.

Internationale und interkulturelle Fähigkeiten sind in unserem regionalen und überregionalen Arbeitsmarkt erforderlich und werden zunehmend als selbstverständlich angesehen. Unsere Absolventinnen und Absolventen erlangen diese Fähigkeiten und sind in der Lage, Herausforderungen in einer globalisierten Arbeits- und Lebenswelt zu meistern. Unsere Beschäftigten wertschätzen die Zusammenarbeit mit internationalen Kolleginnen und Kollegen und streben nach Exzellenz durch internationale Vernetzung in Lehre, Forschung, Transfer und Governance.

Wir sind eine weltoffene Hochschule. Auf unserem internationalen Campus heißen wir eine Vielzahl von Kulturen willkommen, die einander begegnen und bereichern. Im Handlungsfeld Internationalisierung verfolgen wir die folgenden Ziele:

  • Wir halten ein Portfolio unterschiedlicher Internationalisierungsangebote für die Hochschulangehörigen in Studium, Lehre, Forschung, Transfer und Verwaltung bereit. Mit Studierenden und Beschäftigte aus dem Ausland streben wir nach Exzellenz und ermöglichen breite interkulturelle Erfahrungen.
  • Unsere Hochschule bringt in der Internationalisierung ihr besonderes Merkmal der Praxisorientierung und der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft profilbildend zur Geltung. Wir nutzen unser Netzwerk in Wirtschaft und Gesellschaft auch für die Internationalisierung unserer Aktionsfelder (Verschränkung von Transfer- und Internationalisierungsstrategie).
  • Digitale Werkzeuge erlauben die Überwindung grenzüberschreitender Distanzen, ohne den Campus zu verlassen („virtuelle Mobilität“). Wir entwickeln und erproben digitale Formate und passende Methoden in Lehre, Forschung, Transfer und Verwaltung und ermöglichen auf diese Weise immer mehr Hochschulangehörigen die grenzüberschreitende Kooperation und den Aufbau internationaler Kompetenzen.
  • Wir erweitern und vertiefen die Zusammenarbeit mit europäischen Kooperationspartnerinnen und -partnern, etablieren neue Netzwerke in Zukunfts- und Technologiemärkten und unterstützen den Wissenstransfer und kulturellen Austausch mit Entwicklungs- und Schwellenländern.
  • Die internationale Vernetzung unserer Hochschule einerseits und ihre regionale Verortung andererseits werden durch die geeignete und zweckmäßige Nutzung der deutschen und englischen Sprache auf dem Campus sichtbar gemacht und gefördert.

Der Vizepräsident für Internationalisierung und Diversität mit seinem Stab, das International Office mit dem Welcome Centre, das Sprachenzentrum sowie das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) sind die Motoren der Internationalisierungsmaßnahmen an der H-BRS. Sie setzen Impulse und unterstützen die Gliederungen im Auf- und Ausbau ihrer internationalen Kompetenzen und Angebote. Folgende Maßnahmen befördern die Umsetzung der Internationalisierungsstrategie unserer Hochschule:

Campus International

  • Wir führen das erfolgreiche Programm „H-BRS International Chair“ fort. Es erlaubt den Fachbereichen, ausländische Gastwissenschaftler:innen an unsere Hochschule einzuladen, um dort in englischer Sprache zu lehren und zu forschen.
  • Mit Hilfe internationaler Summer Schools und ähnlicher Angebote ermöglichen wir einen niedrigschwelligen Einstieg in eine internationale wissenschaftliche Umgebung, vernetzen uns mit ausländischen Partnerinnen und Partnern und bereiten weitere Maßnahmen der internationalen Zusammenarbeit vor.
  • Die Verwaltung baut weiterhin kontinuierlich ihre englischsprachigen Prozesse aus. Insbesondere unterstützt und begleitet sie die Rekrutierung und Eingliederung ausländischen Personals auf allen Ebenen.

Digitale Internationalisierung

  • Wir nutzen die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge zur Überschreitung von Ländergrenzen in Lehre, Forschung und Transfer. Die Fachbereiche erproben und etablieren Lehrveranstaltungen, an denen Studierende und Lehrende aus dem Ausland beteiligt sind und die auf diese Weise unseren Studierenden vor Ort internationale Erfahrungen ermöglichen. Wir richten digitale Beratungsangebote für Studierende aus dem Ausland ein.
  • Mit unseren Hochschulpartnern bauen wir ein englischsprachiges digitales Studium Generale auf, das unseren Studierenden den Erwerb von Leistungspunkten ermöglicht.

Verschränkung von Internationalisierungsstrategie und Transferstrategie

  • Wir weiten unsere Angebote aus, die den Erwerb internationaler Kompetenzen im Verbund mit der Praxis ermöglichen, und steigern ihre Sichtbarkeit auf dem Campus (z. B. Praxissemester bei internationalen Unternehmen).
  • Das Netzwerk zu Wirtschaft und Zivilgesellschaft wird mit Blick auf internationale Partner:innen ausgebaut. Diese befinden sich nicht nur im Ausland: Wir arbeiten auch mit internationalen Playern in der Region zusammen.
  • Mit uns in der Region kooperierende Unternehmen benötigen hochqualifizierten, international versierten Nachwuchs. Die ausländischen Absolventinnen und Absolventen der H-BRS stehen jedoch vor dem Übergang in eine Karriere vor besonderen Hürden. Wir qualifizieren sie gezielt, damit sie die Chancen nutzen können, die sich im regionalen Arbeitsmarkt bieten.

Fokusregionen und strategische Partnerschaften

  • Unsere Partner:innen und unsere internationalen Aktivitäten umfassen den gesamten Globus. Mit Blick auf Regionen mit Zukunftspotenzial bauen wir unsere Partnerschaften insbesondere in Europa und in den aufstrebenden Technologienationen (z. B. China, Südkorea) aus. Wir intensivieren die Zusammenarbeit mit ausgewählten Institutionen und entwickeln sie zu strategischen Partner:innen.

Mobilität aller Hochschulangehörigen

  • Wir setzen unsere erfolgreichen Anstrengungen in der Akquisition von Mobilitätsmitteln fort (auch für die virtuelle Mobilität).
  • Forscher:innen werden in ihren Bemühungen unterstützt, internationale Kooperationsnetzwerke mit Blick auf gemeinsam zu beantragende Projekte zu knüpfen.
  • Die H-BRS steigert die Sichtbarkeit internationaler Austauschangebote für Mitarbeiter:innen aus der Verwaltung der Hochschule und aller Gliederungen.
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