Internationales Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE)

EcoTwin-Umfrage: Kommunen bestätigen hohen Bedarf an Digitalisierung von Grünflächen

EcoTwin Testfläche H-BRS Drohne

Dienstag, 17. Februar 2026

Im Rahmen des EFRE.NRW Projekts EcoTwin hat unser Kooperationspartner GIQS zwischen Juli und Oktober 2025 35 Kommunen in NRW befragt, um einen Einblick zum Stand der Digitalisierung in der kommunalen Grünpflege zu erhalten. Jetzt sind die Ergebnisse bekannt.

Die Ergebnisse machen die Herausforderungen deutlich: Hitzestress, Trockenperioden, der Erhalt alter Baumbestände, Bodengesundheit, Mangel an Wachstumsraum sowie Personal- und Fachkräftemangel prägen den kommunalen Alltag.

EcoTwin setzt genau hier an!
89 % der befragten Kommunen sehen einen klaren Mehrwert in optimierten digitalen Lösungen. Einige nutzen bereits Baumkataster, Sensorik oder erste digitale Zwillinge – und das Interesse an weiterführenden Anwendungen ist groß.

 

 Besonders gefragt im Kontext von EcoTwin:

  • Digitale Entscheidungsunterstützung für Baum- und Grünpflege
  • Automatisierte Prozesse z.B. in der Bewässerung
  • KI-gestützte Prognosen und Empfehlungen
  • Informationsportale für Bürger*Innen über Boden- und Baumgesundheit

 

Fazit:
Die Umfrage bestätigt den hohen Bedarf an integrierten, datenbasierten Lösungen.

EcoTwin bietet genau hier einen vielversprechenden Ansatz, um kommunale Grünflächen resilienter, effizienter und zukunftsfähig zu managen. Im weiteren Projektverlauf werden die gewonnenen Erkenntnisse gezielt genutzt, um Anforderungen aus der kommunalen Praxis in die Entwicklung des digitalen Zwillings einfließen zu lassen und anwendungsnahe Lösungen zu erproben.

Text und Auswerung von unserem Kooperationspartner Grenzüberschreitende Integrierte Qualitätssicherung e.V. (GIQS)

Über das Projekt EcoTwin

Die wachsende Urbanisierung zusammen mit dem Klimawandel führen zu großen Herausforderungen in städtischen Gebieten, insbesondere bei extremen Wetterereignissen, wie Starkregen oder Dürre. Urbane Grünflächen spielen eine zentrale Rolle für die Minderung dieser Ereignisse und den Schutz von Mensch und Umwelt.

Im Projekt EcoTwin- Digitaler Zwilling urbaner Grünflächen soll eine Künstliche Intelligenz dabei helfen, Grünflächen so zu optimieren, dass die Auswirkungen des Klimawandels besser abgefangen werden.

Das Ziel: Der digitale Zwilling bietet Umwelt- und Grünflächenämtern sowie Klimamanagern präzise Daten und Handlungsempfehlungen basierend auf den spezifischen Eigenschaften der Grünflächen. Bürger:innen sind ebenfalls eingebunden und können aktiv zur Pflege und Verbesserung ihrer privaten Grünflächen beitragen.

Das Projekt wird von Professor Martin Hamer und seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tim Wessel aus dem Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) geleitet.

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Martin Hamer

Professor für Böden und Biomasse , Geschäftsführer des Internationalen Zentrums für Nachhaltige Entwicklung (IZNE), Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften

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