Qualitätssicherung in der Photovoltaik - raus aufs Dach

Montag, 25. Mai 2015
Die Sonne scheint den ganzen Tag – auch wenn sie manchmal von dicken Wolken verdunkelt wird oder ein heller Wolkenschleier diffuses Licht erzeugt. Es ist einleuchtend, dass diese offenkundigen Hindernisse den Ertrag einer Photovoltaikanlage mindern.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Doch weshalb wird auch bei blauem Himmel an unterschiedlichen Orten mit dem baugleichen Photovoltaikmodul eine unterschiedliche Menge Strom erzeugt? Ursache sind Aerosole in der Luft und ihr Effekt auf die Strahlung.

Das vom Land NRW mit „FH Basis“ geförderte Projekt „Energiemeteorologisches Labor“ untersucht mit Hilfe einer Wetterstation, eines Solartrackers und einer Wolkenkamera den Einfluss von Witterung und Wetter auf die Photovoltaik. Das Ziel sind bessere Prognosen hinsichtlich der Ertragsvorhersage, so dass schon bei der Planung einer Solaranlage die künftig erzeugte Strommenge und deren Schwankungsbreite besser bestimmt werden können.

Die Forschungsanlage auf dem Dach der HBRS am Standort Sankt Augustin besuchten IZNE-Mitarbeiterinnen Prof. Stephanie Meilinger und Ina Neher Anfang Mai mit einer Gruppe Journalisten.