Nachhaltige Technologien und Ressourcennutzung

Nachhaltige Technologieentwicklung durch Forschung und Innovation sucht nach technischen Lösungen, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern ohne dass dies negative ökologische oder soziale Folgen hat. Am „Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung“ wird dies in unterschiedlichen meist interdisziplinären Ansätzen praktiziert und methodisch weiterentwickelt. Wann führen Technologische Transformationsprozesse zu Nachhaltiger Entwicklung im Sinne der UN Sustainable Development Goals (SDGs)? Dabei beschäftigt sich der Bereich Nachhaltige Technologien und Ressourcennutzung schwerpunktmäßig mit technischen Fragestellungen aus dem Energie- und Mobilitätssektor mit dem Ziel die Forschungsergebnisse im Sinne einer nachhaltigen regionalen und internationalen Entwicklung transdisziplinär nutzbar zu machen.

Forschung und Entwicklung

Nachhaltige Energiesysteme mit Fokus Energiemeteorologie und Energiespeicherung

Der nachhaltige Umbau der Energiesysteme hin zu einer klimafreundlichen und sicheren Energieversorgung erfordert eine intelligente Nutzung regenerativer Energiequellen. Hierzu gehören sowohl die Vorhersage und ein besseres Verständnis wetterbedingter Schwankungen im Energieangebot als auch die Entwicklung und intelligente Steuerung von Energiespeichern. Mehr ...

 

Nachhaltige Mobilität

Der Nachhaltige Umbau der Mobilität erfordert Mobilitätslösungen, die klimafreundlich und emissionsarm sind. Die Suche nach alternative Technologiekonzepte für eine nachhaltige Mobilität von morgen ist daher eine weitere wichtige Fragestellung, der sich das IZNE im Rahmen seiner Forschungsaktivitäten widmet. Dabei werden kontextabhängige Lösungsansätze für unterschiedliche Verkehrsträger, Regionen und Länder verfolgt. Mehr…

 

Lehre

Im Jahr 2011 hat die UNESCO eine Neuausrichtung der weltweiten Ingenieursausbildung im Sinne der Nachhaltigkeit beschlossen. Unterstützt wurde die vorangegangene Initiative von vielen international agierenden Technologiekonzernen.

Hintergrund dieser Forderung ist die Erkenntnis, dass Ingenieure und Ingenieurinnen viel dazu beizutragen, das Leben der Menschen zu verbessern. Doch lange nicht alles, was technisch möglich ist, nicht alles, was aus unserer heutigen Sicht sinnvoll erscheint, ist auch in anderen Teilen unserer Erde von Nutzen oder langfristig eine gute Sache.

Vor diesem Hintergrund, hat der Fachbereich EMT die "Blaue Schiene"  in den Bachelor-Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik eingeführt. Hierbei handelt es sich um Module, in denen Aspekte der Nachhaltigkeit vermittelt werden. In jedem Semester werden mindestens eine Vorlesungen, ein Seminar oder ein Projekt angeboten, in dem die Studierenden die Grundlagen nachhaltiger Technik kennenlernen. Außerdem startet ab Wintersemester 2017/18 der Studiengang „Nachhaltige Ingenieurwissenschaften“. Die Grundfrage des neuen Studiengangs lautet: Wie können Ingenieurinnen und Ingenieure im Rahmen wirtschaftlicher, ökologischer und gesellschaftlicher Grenzen dafür sorgen, dass sich die technologischen Grenzen verschieben, um allen Menschen das Recht auf gleiche Lebensbedingungen auch in Zukunft zu sichern.

Das IZNE (Prof. Stefanie Meilinger) bietet mehrere Lehrveranstaltungen im Rahmen der „Blauen Schiene“ an und ist maßgeblich an der Gestaltung des neuen Studiengangs beteiligt. Die Inhalte orientieren sich dabei nicht an ingenieurwissenschaftlichen Fachdisziplinen, sondern an den technologischen Herausforderungen und Aufgabenstellungen, wie sie sich aus den Zielen einer Nachhaltigen Entwicklung ergeben. Dabei wird das Vermitteln ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen ergänzt durch interdisziplinäre, nachhaltigkeitsorientierte Inhalte, die ökologische, soziale und ökonomische Konsequenzen technologischer Lösungsansätze  beleuchten.