🎓Multimodale Sensor-Fusion zur Erkennung von Präsentationsangriffen mit Fokus auf 3D-Laufzeitkameras

Promotionsprojekt im Überblick

Ziel der Forschungsarbeit von Doktorand Markus Rohde ist es zu untersuchen, wie gut sich eine spezielle 3D-Kamera (Time-of-Flight-Kamera) dazu eignet, biometrische Systeme vor Täuschungsversuchen zu schützen. Solche Täuschungen können zum Beispiel durch Fotos, Masken oder andere künstliche Nachbildungen eines Gesichts erfolgen. Die Kamera erfasst neben einem normalen Bild auch die räumliche Struktur des Gesichts. In der Arbeit werden drei Ansätze kombiniert: Erstens wird geprüft, ob sich die Herzfrequenz berührungslos aus leichten, pulsbedingten Veränderungen im Kamerabild bestimmen lässt. Zweitens werden unterschiedliche Materialien anhand ihrer Reflexionseigenschaften unterschieden, um echte Haut von künstlichen Oberflächen zu trennen. Drittens wird die dreidimensionale Struktur des Gesichts analysiert. Durch die Kombination dieser Verfahren sollen echte Gesichter zuverlässig von Attrappen unterschieden und biometrische Systeme widerstandsfähiger gegen Manipulationsversuche gemacht werden.
Multimodale Sensor-Fusion zur Erkennung von Präsentationsangriffen mit Fokus auf 3D-Laufzeitkameras

Doktorandin/Doktorand

Betreuende Professorin oder Professor

Projektbeschreibung

Ziel der Forschungsarbeit von Doktorand Markus Rohde ist es zu untersuchen, wie gut sich eine spezielle 3D-Kamera (Time-of-Flight-Kamera) dazu eignet, biometrische Systeme vor Täuschungsversuchen zu schützen. Solche Täuschungen können zum Beispiel durch Fotos, Masken oder andere künstliche Nachbildungen eines Gesichts erfolgen. Die Kamera erfasst neben einem normalen Bild auch die räumliche Struktur des Gesichts. In der Arbeit werden drei Ansätze kombiniert: Erstens wird geprüft, ob sich die Herzfrequenz berührungslos aus leichten, pulsbedingten Veränderungen im Kamerabild bestimmen lässt. Zweitens werden unterschiedliche Materialien anhand ihrer Reflexionseigenschaften unterschieden, um echte Haut von künstlichen Oberflächen zu trennen. Drittens wird die dreidimensionale Struktur des Gesichts analysiert. Durch die Kombination dieser Verfahren sollen echte Gesichter zuverlässig von Attrappen unterschieden und biometrische Systeme widerstandsfähiger gegen Manipulationsversuche gemacht werden.