Alternative Haltungsformen für mehr Nachhaltigkeit in der Schweinefleischerzeugung (Roiporq)

Ferkel liegen mit Muttersau auf Stroh
Die operationelle Gruppe "Roiporq" beschäftigt sich mit der Nachhaltigkeit entlang der "Wertschöpfungskette Schwein" und bündelt dabei Kompetenzen aus Praxis und Wissenschaft.
Von: 
01.01.2017
to
30.06.2020

Projektbeschreibung

Schweine im Schweinestall
Besonderes Augenmerk liegt im Projekt auf Tierhaltung, Tierschutz, Nachhaltigkeitsbewertung und Kommunikation, sowie Schlachtung und Sensorik.

Im Projekt ‚ "Roiporq - Eignung einer speziellen Schweinekreuzung für alternative Haltungsformen bei voller körperlicher Integrität der Tiere für eine Differenzierung im Markt" wird eine spezielle Schweinekreuzung, die sich für konventionelle und ökologische Mast eignet, auf Markteignung getestet werden. Das Fleisch dieser Kreuzung soll für Verbraucher/innen sensorisch unterscheidbar sein und sich dadurch vom konventionell erzeugten Schweinefleisch erkennbar abheben.

 

Verzicht auf Antibiotika und zootechnische Eingriffe

Bei Aufzucht und Mast soll auf den Einsatz von Antibiotika sowie auf zootechnische Eingriffe verzichtet werden. Dies umfasst, dass männliche Tiere nicht kastriert und Zähne nicht geschliffen werden.

Durch eine Differenzierung von Prozess- und Produktparametern im Bereich der Schweinefleischerzeugung sollen neue Marktchancen eröffnet werden. Dabei geht es nicht um die Versorgung von kleinen Nischenmärkten, sondern um die Frage, ob eine veränderte Fleischqualität in der Gesellschaft Akzeptanz finden kann.

 

Wissenschaftliche Begleitung

Die Nachhaltigkeitsaspekte der zugrundeliegenden umwelt- und tiergerechteren Produktionsstandards (zum Beispiel Fütterung, Haltung, Einkreuzung verschiedener Schweinerassen) sollen umfassend erforscht werden.

Dazu werden unter wissenschaftlicher Begleitung verschiedene Nachhaltigkeits- und Qualitätsindikatoren herausgearbeitet, die entsprechende Kommunikationsstrategien unterstützen können.

 

Weiterführenden Projektinformationen

Auf Anfrage stellt Ihnen Prof. Martin Hamer (martin.hamer@h-brs.de) Dokumente mit weiteren Informationen zum Projekt zur Verfügung.

Berichte:
Abschlussbericht der Fokusgruppen
Social Media Analyse (ubermetrics)
Hot Spot Analyse als Instrument der Nachhaltigkeitsbewertung
EIP Workshop Roiporq

Kurzübersichten:
Projektsteckbrief und Projektposter
Poster Nachhaltigkeitsbericht
Vergleich der Schweinerassen (Pietrain vs kanad. Duroc) und Erfahrungswerte aus der Praxis
Betriebswirtschaftliche Auswertung

Projektleitung an der H-BRS

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
E-Mail: 
martin.hamer [at] h-brs.de

Christina Schmitt

Ehemalige wissenschaftliche Beschäftigte an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Porträt Christina Schmitt
E-Mail: 
izne.info [at] h-brs.de

Kooperierende Professorinnen und Professoren

Geldgeber

Kooperationspartner