Forschung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Forschungsdatenbank: Projekte
Forschungsprojekte (366)
: This dissertation explores how women start, build, and sustain their own businesses, focusing on both personal strengths and external challenges. Taking a psychological perspective, it examines which factors help women succeed in entrepreneurship — such as confidence in their own abilities — as well as the demands they face in their work and private lives. The research highlights how individual as well as structural resources and barriers shape women’s experiences as entrepreneurs, influencing their income, health, and overall business success. By looking at individual traits, work and family demands, and broader societal conditions together, the dissertation provides a comprehensive picture of female entrepreneurship. It shows how women navigate different phases of their entrepreneurial journey and how they cope with challenges. Overall, it offers practical insights into how support programs can better address women’s specific needs in entrepreneurship.
Der Ausbau von Windkraftanlagen ist für die Energiewende unabdingbar. Um Schallemissionen insbesondere an der Tragflügelhinterkante zu minimieren werden neue Materialien und Geometrien beforscht. In der Promotion von PHILIP SPELTEN werden numerische Optimierungsmethoden zur Entwicklung leiserer Konfigurationen mithilfe der Lattice-Boltzmann-Methoden entwickelt.
Das Dissertationsvorhaben untersucht die Herausforderungen, mit denen neurodivergente Menschen aufgrund einer häufig unzureichenden Passung zwischen individuellen Bedürfnissen und den Anforderungen des Arbeitsumfelds konfrontiert sind. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern klassische arbeitspsychologische Konzepte wie der Person-Environment-Fit auf neurodivergente Personen angewendet und erweitert werden können, um ein differenzierteres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen individuellen Eigenschaften und externen Bedingungen zu entwickeln. Ergänzend wird das Belastungs-Beanspruchungs-Modell herangezogen, um die psychischen Beanspruchungen, die aus dieser Passung oder Nicht-Passung resultieren, sowie deren kurz- und langfristige Folgen systematisch zu analysieren. Ziel ist es, auf theoretischer und empirischer Grundlage konkrete strukturelle Ansätze für eine arbeitsbezogene Inklusion neurodivergenter Personen zu entwickeln. Durch eine ergonomisch und psychologisch angemessene Arbeitsgestaltung sollen Barrieren abgebaut und die berufliche Teilhabe, Zufriedenheit und Gesundheit dieser bislang benachteiligten Personengruppe nachhaltig gefördert werden.
Dieses Doktoratsprojekt befasst sich mit der Forschungsfrage: Wie erkennen und verarbeiten Konsumenten gefälschte Online-Kundenbewertungen? Konkret entwickeln wir eine Theorie darüber, wie Nutzer Online-Bewertungen verarbeiten, basierend auf einer Kombination verschiedener methodischer Ansätze (induktiv und deduktiv). Anhand von Interviews entwickelte MICHELLE WALTHER einen neuen theoretischen Rahmen und erweiterte diesen mit einer Laut-Denken-Studie und einer experimentellen Umfrage. Diese Arbeit wird Erkenntnisse darüber liefern, wie Verhaltensänderungen bei Konsumenten erreicht werden können.
Doktorandin Cathleen Müller führt Expertinnen-Interviews mit Betreiberinnen von Coworking Spaces durch. Sie wertet diese Interviews mit der Grounded-Theory-Methodologie aus. Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die den materiellen und immateriellen Erfolg ländlicher Coworking Spaces in Deutschland beeinflussen. Am Ende soll ein Modell entstehen, das diese Faktoren und ihre Wirkungsweise darstellt. Dieses Modell soll vor allem Praktiker*innen unterstützen und die Forschung zu Erfolgsfaktoren um das Anwendungsfeld „ländliche Coworking Spaces“ erweitern.
Trotz seiner höheren Sicherheit wird 3D Gesichtserkennung kaum zur Authentifizierung verwendet. Ein Grund hierfür ist, dass die Gewinnung von hochwertigen 3D Daten oftmals zu teuer ist. Um 3D Gesichtsauthentifizierung z.B. an europäischen Grenzkontrollen zu ermöglichen beschäftigt sich das Promotionsprojekt von Alexandra Mielke damit, welche Datenqualität 3D Time-of-Flight Kameras erreichen müssen, um damit 3D Gesichtsauthentifizierung durchzuführen, wie die Datenqualität erhöht werden kann und ob 3D Gesichtsauthentifizierung generell mit Time-of-Flight Kameras möglich ist.
Die Dissertation untersucht, wie Unternehmen in Zeiten von Fachkräftemangel ihre Mitarbeitenden besser auswählen und langfristig gesund sowie leistungsfähig halten können. Im ersten Teil wird gezeigt, dass äußere Merkmale wie ein Lächeln in Video-Bewerbungen die Auswahlentscheidung beeinflussen können – was zu Verzerrungen führen kann. Außerdem wird analysiert, wie sich unterschiedliche Generationen in ihrem Wunsch nach Verantwortung und Selbstbestimmung (Empowerment) unterscheiden und wie dies für die Personalauswahl genutzt werden kann. Der zweite Schwerpunkt liegt auf Arbeitspausen. In mehreren Studien wird belegt, dass gezielt gestaltete, zusätzliche Pausen – etwa mit Entspannungsübungen oder aktiven Elementen – die Konzentration, Leistungsfähigkeit, Arbeitsfähigkeit und Schlafqualität verbessern können, besonders bei älteren Beschäftigten und Schichtarbeitenden. Insgesamt zeigt die Arbeit, wie nachhaltiges Personalmanagement sowohl Auswahlprozesse als auch betriebliche Gesundheitsförderung strategisch verbessern kann.
Die Kunststoffindustrie produziert jährlich Millionen von Tonnen an neuen Produkten und gleichzeitig werden Produkte weggeworfen. Durch eine längere Nutzung der Bauteile können Rohstoffe eingespart und sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile gezogen werden.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Corinna Thomser Prof. Dr. Olaf Bruch Prof. Dr. Mandy Gieler-Großgarten Prof. Dr. Dirk Reith Prof. Dr. Johannes Steinhaus Dr. Esther van DorpDas Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) setzt sich mit dem Projekt "Transformative Kompetenzen" für eine nachhaltige und innovative Wirtschaft ein. Das Projekt bringt Studierende, Unternehmen und Wissenschaft in der Region zusammen, um gemeinsam und im Dialog notwendige transformative Kompetenzen für eine nachhaltigere Arbeitswelt herauszuarbeiten. Eine frühzeitige und praxisnahe Art der Vermittlung ist entscheidend. Das Projekt setzt dazu auf gezielten Austausch und praktische Zusammenarbeit. Multi-Krisen, Digitalisierung und demografischer Wandel stellen Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen vor neue Aufgaben. Um zukunftsfähig zu bleiben, braucht es mehr als nur Fachwissen. Es braucht TRANSFORMATIVE Kompetenzen.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Wiltrud TerlauIm Projekt Sensorium+ entwickelt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gemeinsam mit VAGO Solutions eine innovative Augmented Reality-Plattform, die durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz barrierefreie und multisensorische Erlebnisse in Museen ermöglicht. Ziel ist es, kulturelle Bildung für möglichst viele Menschen – insbesondere mit sensorischen, motorischen oder kognitiven Einschränkungen – zugänglich und erlebbar zu gestalten.
Anlaufstellen
Ansprechpartner für die Forschungsdatenbank
Campus
Sankt Augustin
Raum
E233
Vizepräsident Forschung und Transfer
Campus
Sankt Augustin
Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT)
Campus
Sankt Augustin
Links
Weiterführende Links