Internationales Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE)
Prof. Dr. Katja Bender
Professorin für Volkswirtschaftslehre, insbes. wirtschaftliche & soziale Entwicklung/Prodekanin für Forschung, Transfer und Internationales /Direktorin Internationales Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE)
Gliederung
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Internationales Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE)
Forschungsfelder
- Soziale Sicherungs- und Gesundheitssysteme aus globaler Perspektive, insbesondere politische Ökonomie von Reformprozessen in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen
- Nexus Gesundheit und Energie, insbesondere Wechselwirkungen zwischen technologischem und institutionellem Wandel
- (Internationale) Wissenschaft-Praxis-Kooperationen und nachhaltige Entwicklung
Standort
Sankt Augustin
Raum
F 306
Adresse
Grantham-Allee 20
53757, Sankt Augustin
Telefon
+49 2241 865 9660Profil
Orcid: https://orcid.org/0000-0002-9590-0452
Fachgebiet
Volkswirtschaftslehre, insbesondere wirtschaftliche und soziale Entwicklung
Lehrgebiete
Mikroökonomie, Entwicklungsökonomie, Methoden wissenschaftlichen Arbeitens inkl. empirische Wirtschafts- und Sozialforschung, Politische Ökonomie von Gesundheitssystemen
Forschungsgebiete
- Soziale Sicherungs- und Gesundheitssysteme aus globaler Perspektive, insbesondere politische Ökonomie von Reformprozessen in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen
- Nexus Gesundheit und Energie, insbesondere Wechselwirkungen zwischen technologischem und institutionellem Wandel
- (Internationale) Wissenschaft-Praxis-Kooperationen und nachhaltige Entwicklung
Internationale Erfahrung: Sub-Sahara Afrika; Südasien; Südostasien
Mitgliedschaften
- European Association for Development Research and Training Institutes (EADI)
- EADI Working Group Social Protection
- Sachverständiges Mitglied Konferenz Diakonie und Entwicklung
- Ausschuss Entwicklungsdienst und humanitäre Hilfe
- Programmbeirat Care Deutschland
- Promotionskolleg NRW - Abteilung Unternehmen und Märkte
Projekte
- seit 2024: NGO-Academics Collaboration in International Development across Europe [in Zusammenarbeit mit European Association of Development Research and Training Institutes (EADI)]
- 2021-2025: One Health und urbane Transformation – Erkennung von Risiken, Erarbeitung nachhaltiger Lösungen II”, Partner: Universität Bonn (lead) & UNU- EHS, Funding organization: Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW (MKW)
- 2019-2023: Energy Self-sufficiency for Health Facilities in Ghana (EnerShelf). CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ [Förderorganisation: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)]; https://www.bmbf-client.de/en/projects/enershelf
- 2019-2020: Roles, processes and risks within the research – practice nexus: Perspectives from academia [in Zusammenarbeit mit European Association of Development Research and Training Institutes (EADI)]
- 2019-2023: Energy Self-Sufficiency for Health Facilities in Ghana,[Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)]
- 2017: Energy Self-sufficiency for Health Facilities in Ghana (EnerShelf), Definitionsvorhaben CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ [Förderorganisation: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)]
- 2016-2020: NRW-Fortschrittskolleg 'One Health and Urban Transformation', Partner: University Bonn (lead) & UNU- EHS [Förderorganisation: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung - MKW NRW]
- 2015-2017: Social and Health Policies for Inclusive Growth (SHPIG) - Breaking the Vicious Circle between Poverty and Ill-Health. Are cash transfers and social health protection policies in Ghana and Kenya mutually complementing? [Förderorganisation: Netherlands Organisation for Scientific Research (NWO) - WOTRO Science for Global Development]
- 2015-2016: Globale Partnerschaft – Nordrhein-Westfalen für eine internationale nachhaltige Entwicklung –Status Quo und Perspektiven [Förderorganisation: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) NRW]
- 2013-2014: International Policy Learning and Policy Change: Scientific Inputs for the Dialogue on Social Protection with Global Partners [Ko-Finanzierung: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)]
Forschungsprojekte
Das Projekt KLUGER Transfer steht für Wissenstransfer in den Bereichen Klima, Umwelt und Gesundheitsforschung. Ziel ist es, den Wissenstransfer von der Grundlagenforschung am Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) über die angewandte Forschung am Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in die Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft zu stärken. Unterschiedliche Formate für den gezielten Austausch werden getestet, um die Kommunikation zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zu verbessern.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Katja Bender Prof. Dr. Martin Hamer Prof. Dr. Stefanie Meilinger Prof. Dr. Wiltrud TerlauAnhand des One-Health-Ansatzes befasst sich das Forschungskolleg unter Leitung des ZEF der Universität Bonn mit urbanen Ernährungssystemen. Zum einen mit der „Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln aus nachhaltiger Produktion“ und zum anderen mit der „Verbreitung und Übertragung von antibiotikaresistenten Pathogenen“ durch Nahrungsmittelketten. Des Weiteren werden gesundheitsbezogene Aspekte der urbanen Transformation beleuchtet, welche in den Bereich „Gesundheit und Wohlbefinden“ und „Nachhaltige Städte“ fallen.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Katja Bender Prof. Dr. Martin Hamer Prof. Dr. Wiltrud TerlauWie in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern, kommt es auch in Ghana immer wieder zu Stromausfällen. Hierfür gibt es sogar ein eigenes Wort: „dumsor“. Hinzu kommt die Instabilität des Stromnetzes. Beides führt zu erheblichen Beeinträchtigungen im Gesundheitssektor, da das Licht im Operationssaal fehlt oder lebensrettende medizinische Geräte ausfallen können. Obwohl Strom aus Photovoltaikanlagen hier Abhilfe schaffen könnte, ist der PV Markt in Ghana noch relativ unerschlossen.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Stefanie Meilinger Prof. Dr. Katja BenderHauptziele des Definitionsprojekts „Energy Self-sufficiency for Health Facilities in Ghana” waren die Bildung eines Konsortiums von Wissenschafts- und Unternehmenspartnern zur Ausarbeitung einer Antragsskizze für ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt (FuE-Projekt), welches vor allem darauf abzielt, simultan den Zugang zu Gesundheitsleistungen und Energie durch die Entwicklung und Bereitstellung von kontextangepassten und nachhaltigen Energielösungen für Gesundheitseinrichtungen in Ghana zu verbessern.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Katja Bender Prof. Dr. Stefanie MeilingerDas Forschungskolleg "One Health und städtische Transformation - Risiken erkennen und nachhaltige Lösungen entwickeln" ist eine vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW finanzierte Graduiertenschule. Sie wird durch das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) in Zusammenarbeit mit Instituten der Universität Bonn, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Universität der Vereinten Nationen (Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit) koordiniert.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Katja Bender Prof. Dr. Wiltrud Terlau Prof. Dr. Martin HamerVor dem Hintergrund der Konkretisierung der im September verabschiedeten Agenda 2030 und der darin verankerten universell gültigen Sustainable Development Goals (SDG) werden in einem Dialog zwischen Vertretern der Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung, der Forschungspolitik und Forschungsförderungsinstitutionen Lösungsstrategien für die stärkere Intensivierung der interdisziplinären Zusammenarbeit unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen und notwenige Internationalisierung der Forschung entwickelt.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Katja BenderDer Sozialschutz wird zunehmend als relevantes Instrument zur Herbeiführung von umfassendem Wachstum betrachtet. Dies entspricht der umfassenderen Idee einer umfassenden Entwicklung, die soziale Ungleichheit und Fragen der Nachhaltigkeit als vorrangige Anliegen betrachtet, und spiegelt einen erheblichen Perspektivenwechsel wider. Gute Gesundheit ist ein wichtiger Bestandteil von umfassendem Wachstum. Armut und Krankheit sind stark korreliert und verstärken sich gegenseitig: Hohe direkte und indirekte Kosten für den Zugang zu Behandlungen führen zu Armut oder verstärken bestehende Armut.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Katja BenderDer internationale Workshop “Measuring the social, economic and political effects of social protection: How to overcome the challenges?"bringt politische Entscheidungsträger und Experten aus der Wissenschaft und der Entwicklungspraxis sowie Angehörige der öffentlichen Verwaltung zusammen, um über methodische, operative und strategische Herausforderungen der Wirksamkeitsmessung von politischen Interventionen zu diskutieren und Lösungsansätze zu erarbeiten.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Katja BenderDas Forschungsprojekt untersucht Bestimmungsfaktoren internationaler Politikdiffusion sowie die Rolle transgouvernmentaler Politiknetzwerke für Politikwandel im Bereich der sozialen Sicherung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Forschungsansatz Politikdiffusion und Politiktransfer sind Forschungsprogramme, die sich mit der internationalen Ausbreitung von Politiken befassen. Unterschiedliche Mechanismen, unter ihnen Politiklernen, wurden von der diesbezüglichen Forschung identifiziert, um die Ausbreitung von Politiken zu erklären.
Projektleitung an der H-BRS
Prof. Dr. Katja BenderPublikationen
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