Entrepreneurship

Auf die Plätze, fertig, gründen! Du musst nicht überragend sein, um anzufangen, aber fang an, um überragend zu werden!
Bild einer Präsentation. Eine Gruppe von Personen sitzt um einen großen Tisch herum. Eine Frau steht an einer weißen Wand mit vielen bunten Klebezetteln und erläutert den anderen Personen etwas.
Das CENTIM engagiert sich für eine starke Gründungskultur und fördert unternehmerisches Denken und Handeln (Foto: Unsplash).

Ein reges Gründungsgeschehen ist für eine Volkswirtschaft wichtig. Gründende fordern mit ihren Start-ups etablierte Unternehmen heraus und setzen diese unter permanenten Druck Effizienzpotenziale zu heben. Zudem schaffen Gründende Arbeitsplätze für sich selbst und oft auch für andere. Sie tragen zur technologischen Erneuerung der Volkswirtschaft eines Landes und somit zu der Verbesserung seiner Wettbewerbsfähigkeit bei. Menschen mit Gründungsinteresse sollten daher ermutigt werden, ihre Ideen zu verwirklichen und notwendige Unterstützung sollte ihnen bereitgestellt werden.


Entrepreneurship ist ein wichtiges Kompetenzfeld des CENTIM und es umfasst die Förderung des unternehmerischen Denkens und Handelns. Unser Ziel ist es, die Persönlichkeitsentwicklung und Innovationskraft der Gründenden zu stärken und sie bestmöglich bei ihren Gründungsvorhaben zu unterstützen und zu beraten. Im Rahmen vielfältiger Angebote zur Gründungssensibilisierung, Gründungsqualifizierung und zum Gründungscoaching, möchten wir die Gründungen aus der Hochschule heraus allumfassend unterstützen, um damit die Gründungskultur in der Region zu stärken.

 

Projekte des CENTIM aus dem Kompetenzfeld Entrepreneurship

SUPRA Key Visual
Das Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin setzt sich als Ziel, die Gründungskultur an der H-BRS zu stärken (Logo: SUPRA).

SUPRA – Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg initiiert mit dem „Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin“ (SUPRA) im Rahmen des Förderprogramms „EXIST Potentiale“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein neues Projekt zur Gründungsförderung an und in der Hochschule.

SUPRA hat das Ziel, potentielle Gründerinnen und Gründer der H-BRS zum Realisieren von innovativen Geschäftsideen zu animieren, um die Anzahl erfolgreicher Gründungen an der Hochschule und im Raum Bonn-Rhein-Sieg zu steigern. Darüber hinaus möchten wir eine, oder besser gesagt, die zentrale Anlaufstelle an der H-BRS werden, bei der alle Gründungsaktivitäten zusammenlaufen. Alle bereits bestehenden sowie zahlreiche neue Unterstützungsangebote der Hochschule werden zukünftig unter dem Dach der „Start-up-Manufaktur“, sichtbar gebündelt. Ziel ist es Entrepreneurinnen und Entrepreneuren umfassende Unterstützung anzubieten um Eintrittsbarrieren beim Gründen abzubauen.

Zielgruppe von SUPRA sind dabei Studierende, Beschäftigte der H-BRS und Ehemalige der Hochschule, die gründungsinteressiert sind, konkret gründen wollen oder bereits ein junges Unternehmen führen.

 

Key Visual der Start-up-Manufaktur
Die Start-up-Manufaktur als Gründungszentrum (Logo: Start-up-Manufaktur)

Start-up-Manufaktur

Zur Bereitstellung eines umfänglichen Gründungsangebotes und zur Entwicklung eines starken Ökosystems für wissens- und technologiebasierte Gründungen an der Hochschule wie auch in der gesamten Region, etabliert die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Rahmen des SUPRA-Programms eine zentrale Anlaufstelle: die Start-up-Manufaktur. Um eine optimale Gründungsförderung zu gewährleisten, laufen hier die zentralen Handlungsfelder Gründungssensibilisierung, Gründungsqualifizierung und Gründungscoaching zusammen.

 

Eine Tafel mit der Aufschrift "Turn Ideas into Reality", zu deutsch "Setze Ideen in die Realität um".

Potentielle Gründerinnen und Gründer aus dem Hochschulraum werden durch unterschiedliche Eventformate und Informationsveranstaltungen zum Gründen animiert und die unternehmerische Selbstständigkeit als attraktives Zukunftsbild präsentiert. Hierfür bietet die Start-up-Manufaktur zahlreiche Workshops, Ideenwettbewerbe, Gründerstammtische, Speed-Datings, Vorträge und Praxisprojekte an.

Zu den Veranstaltungen und Wettbewerben der Start-up-Manufaktur

 

Bild aus der Vogelperspektive. Zu sehen sind ein Laptop auf einem Tisch und die Hände einer Frau.

Gründungsvorhaben erfolgreich zu realisieren bedeutet für Entrepreneurinnen und Entrepreneure auch über genügend fachliches Know-how zu verfügen. Durch die Schnittstellenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft wird dabei auch ein umfangreiches Qualifizierungsangebot für Gründungsinteressierte angeboten.

Sowohl auf Bachelor- als auf Masterebene finden Lehrveranstaltungen – von Ergänzungsfächern bis zu Praxisprojekten – statt, um das Entrepreneurial Know-how der Interessierten weiter auszubauen und zu stärken.

Zur Übersicht der Lehrveranstaltungen zum Thema Gründung

Das Gründungswissen kann neben den Eventformaten und angebotenen Lehrformaten auch direkt über die Internetseiten der Start-up Manufaktur weiter ausgebaut werden.

Hierbei werden im Rahmen von Gründungs-FAQ’s wichtige Begriffe der Start-up-Szene erläutert und auch erste Informationen zu wichtigen Schritten der Geschäftsmodellentwicklung.

 

Ein Bild von Personen im Büro, die gemeinsam vor einem Computer sitzen und sich beraten.

Um Gründungsinteressierten bestmögliche Beratung und Unterstützung während allen Phasen des Gründungsprozesses zu bieten, werden außerdem auch diverse Möglichkeiten zur individuellen Gründungsberatung und weiteren Coachingdienstleistungen zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen der allgemeinen Gründungberatung werden Studierende, Alumni oder auch Beschäftigte der H-BRS bei allen Fragen rund um ihr Gründungsvorhaben von Start-up Scouts unterstützt und gefördert.

Weiterhin stehen potentiellen Gründerinnen und Gründern auch diverse Förderangebote in Form von Gründungsstipendien zur Verfügung, für die sie sich bewerben können. Besonders das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Gründerstipendium NRW des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW bieten hierbei große Chancen für eine finanzielle und fachliche Unterstützung.

Übersicht zu den Förderprogrammen

Ergänzt wird das Angebot der Gründungsberatung durch Vernetzung innerhalb des Gründungsnetzwerkes. Durch die Zusammenarbeit mit vielen erfolgreichen Unternehmen und Persönlichkeiten aus dem regionalen Start-up-Ökosystem findet ein starker Austausch zu gründungsrelevanten Themen statt und Gründerinnen und Gründer erhalten bei spezifischen Anliegen weitere Unterstützung von relevanten Partnern.

 

 

Masterstudiengang Start-up Development (MBA)

Zu sehen ist ein Mann, der zwei Teammitgliedern eine Idee präsentiert.
Mit dem MBA-Studiengang Start-up Development kann praxisnah das Einmaleins der Start-up Gründung erlernen.

Auch im Rahmen eines neuen weiterbildenden Masterstudienprogramms Start-up Development (MBA) können Gründungsinteressierte ihre eigene Idee verwirklichen und lernen dabei praxisnah das Einmaleins der Start-up-Gründung. Studierende können schrittweise im Verlauf des Studiums durch ein semesterübergreifendes Gründungs- und Innovationsprojekt ihr eigenes Unternehmen aufbauen. Der Studiengang Start-up Development (MBA) bietet somit die einzigartige Gelegenheit, die Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee mit einem Masterstudiengang zu verbinden.