SUPRA: Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg startet mit dem "Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin" (SUPRA) im Rahmen des Förderprogramms „EXIST Potentiale“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein neues Projekt zur Gründungsförderung an und in der Hochschule.
Key Visual des Start-up-Programms Sankt Augustin Rheinbach (SUPRA)
Key Visual SUPRA (Grafik: SUPRA/CENTIM)
Bild einer Präsentation vor einer Gruppe.
Moderator in einem Workshop (Bild: Unsplash)

Das "Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin" (SUPRA) hat das Ziel, das Gründungsinteresse an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zu steigern und die Anzahl erfolgreicher Gründungen an der Hochschule und im Raum Bonn/Rhein-Sieg auszubauen. Ermöglicht wird dies durch den Erfolg im Programm „EXIST Potenziale“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Für die vierjährige Projektlaufzeit, die am 1. Mai 2020 begann, erhält die H-BRS eine Förderung von rund 2,1 Millionen Euro, inklusive den notwendigen Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent der Fördersumme.

Mit SUPRA soll an der Hochschule eine neue Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten sowie Gründerinnen und Gründer der H-BRS etabliert werden, die alle bereits bestehenden Angebote der Hochschule bündelt und ergänzt. Auch das Networking zwischen Gründungsinteressierten und dem regionalen Start-up-Ökosystem soll ausgebaut und gestärkt werden.

Zielgruppe von SUPRA sind Studierenden, Beschäftigte und Ehemalige der Hochschule, die gründungsinteressiert sind, konkret gründen wollen oder bereits ein junges Unternehmen führen.

Eintrittsbarrieren beim Gründen abbauen

 "Mir fehlt die Geschäftsidee…", "Ich habe nicht genug Kapital…" oder "Ich habe nicht genug Berufserfahrung…" sind Gedanken, die Gründungsinteressierten bei einer Umsetzung anfangs im Weg stehen können. Hier setzt SUPRA an und bietet von der Idee bis zur Umsetzung vielfältige Unterstützungsangebote in Form von Beratungen, Coaching oder Workshops.

Zur Verbesserung des Ökosystems für wissens- und technologiebasierte Gründungen an der Hochschule wie auch in der gesamten Region etabliert die Hochschule mit Hilfe des SUPRA-Programms eine zentrale Anlaufstelle: das "H-BRS-GründungsCenter".

    Die drei Säulen des CENTIM: Gründungssensibilisierung, Gründungsqualifizierung und Gründungscoaching
    Handlungsfelder des "H-BRS GründungsCenters" (Grafik: SUPRA/CENTIM)

    Zentrale Anlaufstelle: das "H-BRS-GründungsCenter"

    Mit dem "H-BRS-GründungsCenter" soll eine neue Anlaufstelle für Gründungsinteressierte geschaffen werden, an der alle bereits bestehenden und auch neu angebotenen Services der H-BRS gebündelt werden und bietet ein optimales Gründungsumfeld an der Hochschule. Die Angebote umfassen die folgenden drei Handlungsfelder:

    Gründungssensibilisierung: Zur Sensibilisierung der Zielgruppen nehmen Eventformate und Informationsveranstaltungen eine zentrale Rolle ein. Es werden zum Beispiel Workshops, Ideenwettbewerbe, Gründerstammtische, Speed-Datings, Vorträge und Praxisprojekte angeboten. Durch die Sensibilisierung für das Thema soll die unternehmerische Selbstständigkeit als Alternative zu einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis in Betracht gezogen werden. Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer fungieren als Gründungsvorbilder.

    Gründungsqualifizierung: Auf Bachelorebene bietet ein umfangreiches Gründungscurriculum umfassende Möglichkeit zur Weiterbildung. Einzelne Zertifikatskurse werden zusätzlich für Externe angeboten. Auf Masterlevel ist ein neuer Studiengang MBA Start-up Development geplant, der sich an Gründungsinteressierte richtet. Beim Abschluss sollen die Studierenden nicht nur den MBA erlangen, sondern auch ihr eigenes Gründungsprojekt verwirklicht haben.

    Gründungscoaching: Diverse Angebote von individualisierten Beratungs- und Coachingdienstleistungen unterstützen die Gründungsinteressierten in allen Gründungsphasen. Ergänzt wird das Angebot durch die Etablierung eines H-BRS Gründungsnetzwerks. Durch aktives Start-up-Scouting an der Hochschule sollen ungenutzte Potentiale erkannt und gefördert werden. Dies zielt insbesondere auf die Verwertung von innovativen Forschungsergebnissen sowie IP durch Start-ups ab. Lehrveranstaltungen vermitteln relevantes Gründungs-Know-how, Implementierungsansätze und Praxisbezug.

    Mit insgesamt 150 Millionen Euro fördert der Bund im Programm „EXIST-Potentiale“ vier Jahre lang Gründungsaktivitäten in Hochschulen. Durch SUPRA soll der Gründergeist an der H-BRS noch weiter ausgebaut werden und ein gründungsfreundliches Klima geschaffen werden.

    Kontaktinformationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    Prof. Dr. Klaus Deimel

    Professur für BWL insb. Controlling, Entrepreneurship und Mittelstand
    Bild von Prof. Dr. Klaus Deimel, Professor für BWL und Geschäftsführender Direktor des CENTIM.
    E-Mail: 
    klaus.deimel [at] h-brs.de

    Frank Maikranz

    Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Campus Rheinbach
    Lehrkraft für besondere Aufgaben
    Gründungsdirektor des Centrum für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand
    Projektleiter Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin - SUPRA
    Herr Maikranz Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
    E-Mail: 
    frank.maikranz [at] h-brs.de
    E-Mail: 
    frank.maikranz [at] centim.org

    Karoline Noth

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Projektkoordination Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin (SUPRA)
    Karoline Noth
    E-Mail: 
    karoline.noth [at] h-brs.de

    Christine Freitag

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Projektleiterin CEPU - Collaboration for Entrepreneurial Universities
    Projektmanagerin SUPRA - Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin
    Porträt Christine Freitag
    E-Mail: 
    christine.freitag [at] h-brs.de

    Christoph Krieger

    Business Development Manager & Start-up Scout
    Christoph Krieger
    E-Mail: 
    christoph.krieger [at] h-brs.de

    Alida Hensen

    Business Development Managerin und Start-up Scout
    Porträtfoto Alida Hensen
    E-Mail: 
    alida.hensen [at] h-brs.de

    Christine Haake

    Studiengangskoordinatorin MBA Start-up Development
    Allgemeine Studienberatung - Projekt "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA)
    Mitarbeiterbild Christine Haake
    E-Mail: 
    christine.haake [at] h-brs.de

    Renate van Beek

    Studiengangskoordinatorin MBA Start-up Development
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin Start-up Programm Rheinbach Sankt Augustin
    Renate van Beek
    E-Mail: 
    renate.vanbeek [at] h-brs.de
    Das Start-up Programm Sankt Augustin Rheinbach wird im Rahmen des EXIST-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
    Das Start-up Programm Sankt Augustin Rheinbach wird im Rahmen des EXIST-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert (Logos: Exist.de)